Expertenumfrage

Was müssen moderne MES leisten?

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Alexander Harder, Leiter Business Unit MES bei Böhme & Weihs

Fragen an die Experten

1. Welche Anforderungen stellen heutige Produktionsprozesse an das Manufacturing-Execution-System und welche Trends bestimmen die Entwicklung dieser Systeme aktuell? 

2. Welche typischen Risiken und Stolpersteine gibt es bei der Einführung eines MES und wie lassen sich diese umgehen?
 

3. Wie lässt sich der Nutzen (ROI) eines MES-Projekts konkret messen und welche Einsparungen oder Verbesserungen sind realistisch?
 

Alexander Harder, Leiter Business Unit MES bei Böhme & Weihs

Alexander Harder ist Leiter Business Unit MES bei Böhme & Weihs.(Bild:  Böhme & Weihs)
Alexander Harder ist Leiter Business Unit MES bei Böhme & Weihs.
(Bild: Böhme & Weihs)

1. Die Anforderungen an ein MES steigen: Es soll nicht nur Daten erfassen, sondern aktiv steuern, vernetzen und unterstützen. Darauf antworten wir mit unserem integrierten Ansatz, der MES mit CAQ und KI zu einer durchgängigen und intelligenten Steuerung des Digital Shopfloors verbindet. Darüber hinaus ermöglichen LLMs, Werkern kontextbezogene Informationen wie Anleitungen oder Problemlösungen bedarfsbezogen bereitzustellen. Zudem gewinnen flexible Plattformen mit No-/Low-Code an Bedeutung, um Systeme agil an Fertigungsprozesse anzupassen.

 2. Unsere Analyse hat ergeben, dass es Unternehmen oft schwerfällt, ihre Ziele klar zu definieren und die MES-Einführung exakt zu planen. Vor diesem Hintergrund haben wir den MESQ-it Walk konzipiert. In diesem 2-tägigen Vor-Ort-Workshop analysieren wir die Prozesse systematisch und leiten daraus die Produktivitäts-Potenziale ab. Zudem planen wir gemeinsam mit unseren Ansprechpartnern die MES-Einführung in klaren Phasen. Bereits im Vorfeld achten wir darauf, dass die passenden Projektrollen besetzt und klare Zuständigkeiten definiert werden. Bei der Umsetzung stehen die persönliche Begleitung und die Betriebssicherheit im Fokus. 

3. Ausschlaggebend für eine verlässliche ROI-Betrachtung ist eine detaillierte IST-Analyse der Kunden-Prozesse. Darauf basierend können Optimierungen wie Zeit-einsparungen bei der Datenerhebung und Produktionsplanung sowie eine Reduktion von Stillstandzeiten erzielt werden. Aus diesen individuellen Optimierungspotenzialen leiten wir den ROI ab. Ein Amortisierungszeitraum unter 12 Monaten ist in vielen Projekten realistisch – in den meisten Projekten erreichen wir eine Steigerung des OEE im 2-stelligen Bereich. 

Ein Amortisierungszeitraum unter  12 Monaten ist in vielen Projekten realistisch.“

Alexander Harder

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