Logimat 2024 TÜV Süd erläutert neue Maschinenverordnung und Cybersecurity

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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TÜV Süd ist vom 19. bis 21. März auf Europas größter Logistik-Fachmesse Logimat in Stuttgart vertreten. Die Expertinnen und Experten präsentieren dort ihre Leistungen zur neuen Maschinenverordnung (MVO), höheren Cybersecurity-Anforderungen sowie Fahrerlosen Transportsystemen. Besucher finden das Team in Halle 5, Stand 5A41.

TÜV Süd informiert auf der Logimat die neue Maschinenverordnung sowie Trends bei fahrerlosen Transportsystemen (FTS).(Bild: tong2530/AdobeStock)
TÜV Süd informiert auf der Logimat die neue Maschinenverordnung sowie Trends bei fahrerlosen Transportsystemen (FTS).
(Bild: tong2530/AdobeStock)

„Wer Maschinen in Europa herstellt, importiert, in Verkehr bringt oder wesentlich ändert, muss die neuen Vorgaben der Maschinenverordnung beachten“, sagt Christian Moschner, Head of Sales bei TÜV Süd Product Service. „Weil ihr Anwendungsgebiet erweitert wurde, müssen teils auch Wirtschaftsakteure und Unternehmen aktiv werden, die bisher nicht betroffen waren, wie Händler von Gebrauchtmaschinen.“ Weitere Neuerungen umfassen die Verordnungsstruktur, Begriffe und Details sowie technische und rechtliche Anpassungen. Punkte wie Digitalisierung, Künstliche Intelligenz und Cybersicherheit, aber auch autonome Maschinen und Online-Betriebsanleitungen sind jetzt stärker im Fokus. Bei einigen Maschinen und Risikobewertungen muss die Konformitätsbewertung mit der MVO nun verpflichtend von einer Benannten Stelle geprüft werden. Vorher war dies optional.

Unternehmen erhalten Unterstützung bei der Vorbereitung und Umsetzung der MVO, die ab Januar 2027 in der EU verbindlich ist und die bestehende Maschinenrichtlinie ersetzt. Wer sich frühzeitig auf die Neuerungen einstellt, profitiert nicht nur von Rechtskonformität, sondern verbessert zugleich seine Position im Wettbewerb.

Cybersichere Transport-, Lager- und Verteilprozesse

„Mit der zunehmenden Digitalisierung und Vernetzung von Transport-, Lager- und Verteilungsprozessen geraten auch Logistikunternehmen verstärkt ins Visier von Hackern“, sagt Christian Moschner. Die Integration neuer Technologien wie Internet-of-Things (IoT), Künstlicher Intelligenz (KI) oder Fahrerloser Transportsysteme (FTS) birgt zusätzliche Angriffsmöglichkeiten und damit Risiken. Das gefährdet nicht nur die operativen Abläufe, sondern auch sensible Daten. „Um Cybersecurity entlang der gesamten Lieferkette zu gewährleisten, müssen die Unternehmen auf neue Bedrohungen und Angriffsmuster flexibel reagieren und ihre Sicherheitsmaßnahmen kontinuierlich anpassen und verbessern“, so Christian Moschner weiter.

Hersteller, Integratoren und Dienstleister aus der Logistikbranche profitieren dabei von den unabhängigen Cybersecurity-Prüfungen und -Zertifizierungen sowie Risikobewertungen durch TÜV Süd. Sie sorgen für ein Höchstmaß an Sicherheit und ermöglichen den Unternehmen, dies auch nach außen zu dokumentieren. Das betrifft den gesamten Lebenszyklus von der Produktentwicklung über die Implementierung bis zum Betrieb von Antriebssystemen, Fördertechnik, Robotern oder Transportsystemen. Schulungen, Workshops und umfassende Tests sind weitere Schwerpunkte für eine cybersichere Logistik.

Funktionales, automatisiertes und fahrerloses Befördern

Moschner: „Die Logistikbranche stellt hohe Anforderungen an die Sicherheit, aber auch an die Funktionale Sicherheit von FTS.“ Bei der Herstellung, dem Vertrieb sowie bei der Integration und dem Betrieb sind zahlreiche länderspezifische Regularien zu erfüllen. „Eine sichere Navigation und Kollisionsvermeidung ist vor allem in Umgebungen mit Menschen und anderen Maschinen nur mit zuverlässigen Datenschnittstellen und präzisen Positionierungs- und Leitsystemen zu gewährleisten.“

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