Ganzheitliche Fertigungslösungen Maschinen: Partnerschaft über den gesamten Lebenszyklus

Von DMG Mori 5 min Lesedauer

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Auf der AMB präsentiert DMG Mori moderne Maschinen und eine Partnerschaft über den gesamten Lebenszyklus. Innovative MX- und BX-Lösungen sichern maximale Produktivität und Investitionssicherheit. 

Zur AMB werden für alle Maschinen aus dem DMG Mori-Werk in Pfronten der Application Turning Cycle (ATC) und der hier gezeigte Machine Protection Control (MPC 2.0) als Technologiezyklen on demand verfügbar sein.(Bild:  DMG Mori EMEA Holding GmbH)
Zur AMB werden für alle Maschinen aus dem DMG Mori-Werk in Pfronten der Application Turning Cycle (ATC) und der hier gezeigte Machine Protection Control (MPC 2.0) als Technologiezyklen on demand verfügbar sein.
(Bild: DMG Mori EMEA Holding GmbH)

In einem dynamischen Marktumfeld mit wachsendem Wettbewerbsdruck und globalen Veränderungen gewinnen flexible Entscheidungen und planbare Investitionen zunehmend an Bedeutung. Unter dem Motto „Never Stop Manufacturing the Future“ zeigt DMG Mori auf der AMB vom 15. bis 19. September 2026 in Stuttgart, wie das Unternehmen seine Kunden mit produktiven Fertigungslösungen und langfristigen Partnerschaften unterstützt. Der Werkzeugmaschinenhersteller bietet in einem dynamischen Marktumfeld Orientierung und Sicherheit über den gesamten Lebenszyklus einer Investition.
Auf dem über 2.100 m² großen Messestand in Halle 10 erleben Besucher 20 größtenteils automatisierte Maschinen live. Mit Produkten für die 5-Achs-Simultanbearbeitung, das 6-seitige Dreh-Fräsen und die additive Fertigung, prägt der Innovationsführer die technologische Entwicklung im Werkzeugmaschinenbau, die konsequent an den Säulen der Machining Transformation (MX) Prozessintegration, Automation, Digitale Transformation (DX) und Grüne Transformation (GX) ausgerichtet ist. Ergänzend zu diesem Konzept zeigt DMG Mori seine neuen Lösungen im Bereich Best Fit Machines (BX). Das sind Maschinen, die mit geringer Komplexität einen skalierbaren Einstieg in die Machining Transformation (MX) ermöglichen.  

Moderne Maschinen und Lifecycle-Services als Basis der Zusammenarbeit

Mit der Konzeption und Inbetriebnahme einer Fertigungslösung beginnt für DMG Mori eine langfristige Zusammenarbeit mit seinen Kunden. Im Mittelpunkt stehen verlässliche Partnerschaften über den gesamten Lebenszyklus. Auf dieser Basis entstehen wettbewerbsfähige Fertigungslösungen, die steigenden Qualitäts- und Produktivitätsanforderungen gerecht werden. Dafür kombiniert DMG Mori moderne Maschinen mit effizienter Automation. Digitale Tools und Produkte aus dem DMQP-Portfolio (DMG Mori Qualified Products) komplettieren das Angebot. Service- und Ersatzteilkonzepte gewährleisten eine hohe Verfügbarkeit. Modernisierungskonzepte wie Retrofit sowie Lifecycle Services verlängern die Nutzungsdauer der Investition und passen sie an neue Anforderungen an. Auch Finanzierungslösungen der DMG Mori Finance und maßgeschneiderte Schulungen sind Bestandteile der partnerschaftlichen Zusammenarbeit.

BX & MX – Best Fit Portfolio für eine skalierbare Fertigung

DMG Mori versteht Machining Transformation als ganzheitlichen Weg, effiziente und produktive Fertigungslösungen für anspruchsvollste Anwendungen zu konzipieren. Im Mittelpunkt stehen dabei Technologien wie das 5-Achs-Simultanfräsen und die sechsseitige Komplettbearbeitung auf Dreh-Fräszentren als Grundlage für die Integration weiterer Prozessschritte, zum Beispiel Verzahnen und Schleifen. Automationslösungen und die Digitale Transformation (DX) tragen ebenso dazu bei, Prozesse nachhaltig zu optimieren. Das Ziel ist eine wettbewerbsfähige und im Sinn der Grünen Transformation (GX) nachhaltige Fertigung.

<p>Man sieht: Die vertikale Fräsmaschine DMV 160 von DMG MORI in modernem schwarz-weißem Design mit Bedienpanel und großem Arbeitsraum.<p>
DMG Mori präsentiert die DMV 160 als neue Baugröße im Vertikalfräsen. Mit CELOS und Automationsschnittstelle im Standard ermöglicht sie einen wirtschaftlichen und skalierbaren Einstieg in die Machining Transformation (MX).
(Bild: DMG Mori EMEA Holding GmbH)

Die neuen BX-Lösungen ergänzen das MX-Portfolio um weniger komplexe, preislich attraktive Maschinen. Exemplarisch dafür stehen auf der AMB die DMV 160 als neue Baugröße im Vertikalfräsen, die CLX 450 im Drehen und die DMX 80 U für das 5-achsige Fräsen. Maschinen wie diese erlauben einen wirtschaftlichen Einstieg in eine zukunftsfähige Produktion, auch in Märkten mit geringerer Investitionsbereitschaft. In einer bereits hochmodernen Fertigung steigern sie die Produktionskapazitäten im Bereich einfacherer Werkstücke. BX-Lösungen erweitern das Maschinen Portfolio um wirtschaftliche Fertigungslösungen, von denen die meisten bereits für CELOS X vorbereitet sind und automatisiert werden können. Zudem beschleunigen DMG Mori Technologiezyklen die werkstattorientierte Programmierung. Mit dem Komplettpaket Gear Package ALL IN 2.0 mit 8 Technologiezyklen können Anwender Zahnradbearbeitungen auf bestehenden Turn-Mill-Maschinen durchführen, ohne eine separate Verzahnungsmaschine einsetzen zu müssen.

Prozessoptimierung durch Komplettbearbeitung, 5-Achs- und additive Technologien 

Langfristige Wettbewerbsfähigkeit entsteht nicht allein durch einzelne Maschinen, sondern durch Fertigungslösungen, die sich an veränderte Anforderungen anpassen lassen. Deshalb unterstützt DMG Mori seine Kunden mit Technologien, die Prozesse sicherer und produktiver gestalten. Dazu zählen insbesondere 5-Achs-Simultanbearbeitungszentren und DrehFräszentren für die 6-seitige Komplettbearbeitung. Auch Schleifen und Messen lassen sich in eine Aufspannung integrieren, wie DMG Mori auf der DMC 80 FDS duoBLOCK oder der NTX 2500 3. Generation demonstriert. Automatische Messeinheit sowie Paletten- und Bauteilwechsel erhöhen dabei die Maschinenlaufzeit. Das Ergebnis ist eine durchgängig präzise Bearbeitung bis zum Finishing. Die Komplettbearbeitung realisiert DMG Mori darüber hinaus im Bereich der Verzahnung. Bereits auf einer CLX 450 unterstützt der DMG Mori Technologiezyklus gearBROACHING insbesondere Job Shops bei einer flexiblen und kostengünstigeren Zahnradfertigung ganz ohne Spezialmaschine. Integrierte Prozesse wie diese verkürzen Durchlaufzeiten und schaffen die Grundlage für stabile Prozesse sowie nachhaltigen Erfolg.
Additive Technologien erschließen zudem neue Potenziale in der Fertigung. Mit Pulverbettanlagen der Lasertec SLM Baureihe und den Lasertec  DED hybrid Modellen für das Laserauftragschweißen unterstützt DMG Mori Anwender von der Identifikation geeigneter Anwendungsfälle bis zur erfolgreichen Integration additiver Prozesse in die bestehende Produktion.

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<p>Man sieht: Additive Fertigung mit DMG MORI: Eine LASERTEC DED hybrid Maschine beim Laserauftragschweißen eines komplexen Metallbauteils mit sichtbarem Funkenflug.<p>
In der additiven Fertigung zeigt DMG Mori neben dem Pulverbettverfahren in Form der Lasertec 30 SLM 3. Generation auch das Laserauftragschweißen auf einer Lasertec 65 DED hybrid. Zweitere kombiniert den Materialaufbau mittels Pulverdüse und das 5-Achs-Simultanfräsen in einem Arbeitsraum.
(Bild: DMG Mori EMEA Holding GmbH)

Mit flexibler Automation bereit für 24/7

Kleinere Losgrößen und eine höhere Bauteilvarianz führen dazu, dass Automationslösungen längst nicht mehr reine Serien fertigen, sondern immer öfter vielseitig einsetzbar sein müssen. An einer DMU 60 eVo 2. Generation zeigt DMG Mori mit dem kompakten Matris WPH 70, wie flexibel eine automatisierte Fertigung aussehen kann. Das roboterbasierte System ist auf das Handling sowohl von Werkstücken als auch von Paletten ausgelegt. In Kombination mit einer automatischen Messeinheit tragen die Matris WPH Lösungen zu einer signifikant höheren Maschinenlaufzeit bei. Sie ebnen damit den Weg hin zu einer wirtschaftlichen  24/7-Produktion.
Der Robo2Go ist nun in Kombination mit dem EasyFix Automationsspanner erhältlich. Bei wechselnden Bauteilen kann der Roboter auf diese Weise den Schraubstock positionsgenau verstellen, was ihm eine noch höhere Autonomie verleiht. Manuelle Eingriffe durch einen Bediener fallen weg, während das automatisierte Spannen konstante Prozesse gewährleistet. Auf der AMB zeigt DMG Mori die Lösung an einer 5-achsigen DMU 40.

<p>Man sieht: Kampagnen-Motiv von DMG MORI mit dem Schriftzug „NEVER STOP“ über einer Collage verschiedener Technologien wie Digitalisierung, additive Fertigung und moderne Zerspanung.<p>
Unter dem Motto „Never Stop Manufacturing the Future“ zeigt DMG Mori auf der AMB, wie produktive Fertigungslösungen und langfristige Partnerschaften eine zukunftssichere Produktion realisieren.
(Bild: DMG Mori EMEA Holding GmbH)

Digitale Transformation (DX): Vernetzte Produktion und schnellere Programmierung  

Als feste Säule der Machining Transformation (MX) erweitert die Digitale Transformation (DX) innovative Fertigungslösungen. Mit Celos X hat DMG Mori eine Plattform geschaffen, die Maschinen, Prozesse und Applikationen durchgängig vernetzt. Daraus resultiert eine weniger komplexe und deutlich transparentere Produktion. Mit Blick auf Service-Dienstleistungen beschleunigt die Online-Plattform my DMG Mori Problemlösungen durch eine ebenso transparente und direkte Kommunikation mit den zuständigen Fachkräften. Die Beschaffung von Ersatzteilen erfolgt ebenfalls über eine digitale Plattform.
Exklusive DMG Mori Technologiezyklen verkürzen Programmierzeiten um bis zu 60 Prozent und integrieren Fertigungsprozesse wie das Verzahnen oder Schleifen. Ausgewählte Technologiezyklen kann der Werkzeugmaschinenhersteller über das Kundenportal my DMG Mori temporär freischalten, damit Anwender sie testen und nach ihrem Bedarf mit flexiblen Bezahlungsmöglichkeiten nutzen können. Das Sortiment dieser Technologiezyklen on demand wird zur AMB für alle Maschinen aus dem Pfrontener Werk um den Application Turning Cycle (ATC) und den Machine Protection Control (MPC 2.0) erweitert. Ersterer passt die Vorschubgeschwindigkeit prozessorientiert in Relation zur Tischbeladung an. MPC 2.0 minimiert das Risiko eines Crashs, indem er Vibrationen überwacht und die Maschine bei Bedarf schnell abschaltet.