Produktion und Bildverarbeitung Motek/Bondexpo: Automatisierung im Technologieherbst

Von Kirsten Seegmüller 3 min Lesedauer

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Ein Branchen-Treffpunkt für Produktion und Bildverarbeitung werden die 43. Motek und die 18. Bondexpo vom 6. bis 8. Oktober 2026 in Stuttgart. Erstmals findet parallel zu dem Duo die Vision statt.

Vom 6. bis 8. Oktober haben Fachbesucher gleichzeitig Zutritt zu den Messen Motek, Bondexo, Vision, EFX und Quantum Effects.(Bild:  P. E. Schall)
Vom 6. bis 8. Oktober haben Fachbesucher gleichzeitig Zutritt zu den Messen Motek, Bondexo, Vision, EFX und Quantum Effects.
(Bild: P. E. Schall)

Das traditionelle Messedoppel aus Motek, internationale Fachmesse für Produktions- und Montageautomatisierung, und Bondexpo, internationale Fachmesse für Klebtechnologie, nutzt in diesem Jahr vielfache Synergien dank der Kooperation mit der Vision, internationale Fachmesse für Bildverarbeitung, die zur gleichen Zeit am selben Ort stattfindet. Fachbesucher profitieren von einer ganzheitlichen Betrachtung von Systemen und Lösungen für die industrielle Produktionstechnik und schließlich von einem effizienten Messebesuch.

Maßgebende Impulse für neue Projekte und Partnerschaften werden die Fachbesucher der diesjährigen Motek/Bondexpo erhalten. Das Fachmessedoppel für die Branche der Produktionsautomatisierung bildet zusammen mit der Vision, der EFX – Expo for Electronics Manufacturing – sowie der Quantum Effects in diesem Herbst eine einmalige Technologieplattform in den Stuttgarter Messehallen. Die EFX ist das neue Branchenevent für Elektronikfertigung und zeigt Trends und Technologien rund um die Produktion von Elektronikbauteilen. Die Quantum Effects als Fachmesse und Konferenz für Quantentechnologien schlägt die Brücke zwischen Wissenschaft, Start-ups und Wirtschaft. Mit der Bündelung aller fünf Fachveranstaltungen an einem Ort kommen Entscheider, Entwickler und Visionäre aus aller Welt an einem Ort zusammen. Ein Ticket berechtigt Fachbesucher zum Eintritt zu allen Veranstaltungen.

Produktion und Logistik: Humane Roboter in Aktion

Dank des sich ergänzenden Themenportfolios profitieren Messebesucher davon, sich an allen drei Messetagen vom 6. bis 8. Oktober 2026 am selben Ort konzentriert und effizient über zukunftsfähige Fertigungstechnik informieren zu können. Ein umfassendes Rahmenprogramm bietet viele Möglichkeiten der Diskussion und des Fachaustauschs. Beispielsweise behandelt ein Programmpunkt am ersten Messetag im Rahmen der Vortragsreihe „Spotlight: Humanoid Robots in Action – Real-World Deployment and Industrial Applications from China and Europe“ Beispiele praktischer Einsätze humanoider Roboter in den Bereichen Produktion, Logistik und Service. Auch die Möglichkeiten der Guided Tours sollten Fachbesucher unbedingt nutzen – angesprochen sind besonders Anwender aus den Branchen Electronics and Semiconductor, Aerospace and Defence sowie Automotive and Battery Production. Speziell für diese Industrien stellt der Messeveranstalter ein spezifisch gestaltetes Guided-Tours-Programm zusammen und hält Kontakte bereit.

Vorträge, Präsentationen, Führungen: volles Programm für Fachbesucher

Wissensaustausch auf Augenhöhe erleben Experten aus der Produktion auch im Rahmen des Vortragsforums der Motek/Bondexpo. Für die beiden ersten Messetage hat der Veranstalter in Halle 6 ein hochinteressantes und themenrelevantes Vortragsprogramm zusammengestellt. Beispielsweise geht es um „Die moderne Art, Schüttgutteile zu vereinzeln“, um „Chancen und Herausforderungen für die Nutzung von KI in der industriellen Bildverarbeitung“, um „Digitale Werkerführung mit VKS: Der Schlüssel zur Industrie 5.0“ sowie darum, „Warum AMR auch outdoor zur Notwendigkeit werden“. So ist die Motek/Bondexpo auch in diesem Jahr einmal mehr eine wichtige Plattform, auf der Maschinenbauer, Systemintegratoren und Endkunden in einen direkten Austausch gehen können – sowohl im Rahmen der Ausstellung als auch bei Kommunikationsformaten. Als Fachmesse für Produktions- und Montageautomatisierung bildet die Motek/Bondexpo die gesamte Wertschöpfungskette ab und schafft gezielt eine Vernetzung zwischen Technologieanbietern und Anwendern. Fachbesucher erleben neben der Produktpräsentation auch den konkreten Dialog über Applikationen, Trends und gemeinsame Lösungen; das macht die Messe zu einem Impulsgeber für neue Projekte und Partnerschaften.

Ganzheitliche Planung, zukunftsfähige Automatisierung

Mit neuen Synergiemöglichkeiten, die dank der Kooperation der beiden Messveranstalter P. E. Schall und Messe Stuttgart entstehen, können Fertigungsunternehmen aller Branchen wirtschaftlich spürbare Vorteile für die betriebliche Praxis generieren. So können Produktionsbetriebe ihre Anlagen ganzheitlich planen und alle Ansprechpartner vor Ort treffen; Ziel ist es, neue Impulse für verbesserte Fertigungsprozesse zu gewinnen. Sowohl die Motek/Bondexpo als auch die Vision sind wichtige Pfeiler in der Messelandschaft und von herausragender Bedeutung für fertigende Unternehmen, denn Bilderkennung und Bildverarbeitung sind integrale Bestandteile automatisierter Produktionsprozesse. Durch das zusätzliche Potenzial aus den Fachveranstaltungen EFX und Quantum Effects entstehen Ideen für neue Projekte und Partnerschaften – nicht zuletzt auch dank der Start-up-Unternehmen, dem der Messeveranstalter traditionell Präsentationsmöglichkeiten einräumt. „Wir schauen mit der Produktionsbranche in die Zukunft“, konstatiert Bettina Schall, Geschäftsführerin des Messeunternehmens P. E. Schall. „Alle Beteiligten sind herzlich dazu eingeladen, die Synergien der diesjährigen Motek/Bondexpo für mehr Effizienz und Wirtschaftlichkeit zu nutzen. Zukunftsfähige Lösungen entstehen durch Vernetzung und Kooperation. Wir freuen uns auf einen fulminanten Technologie-Messe-Herbst und auf ein lebendiges, erfolgreiches Messegeschehen.“

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