Optiv S von Hexagon AMB: Neue Generation der optischen Koordinatenmessmaschine

Quelle: Pressemitteilung 3 min Lesedauer

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Auf der AMB führt Hexagon die nächste Generation seiner optischen Koordinatenmessmaschine Optiv S ein. Sie kombiniert höhere Genauigkeit, gesteigerten Durchsatz und KI-gestützte Messfunktionen.

Links: Die neu entwickelte optische Koordinatenmessmaschine Optiv S kombiniert höhere Genauigkeit, gesteigerten Durchsatz und KI-gestützte Messfunktionen, um Herstellern eine schnellere Qualitätsprüfung zu ermöglichen.  Rechts: Die Optiv S wurde für anspruchsvolle Messaufgaben an komplexen und hochwertigen Bauteilen in der Elektronik, Medizintechnik, Automobilindustrie und Präzisionsfertigung entwickelt.(Bild:  Hexagon)
Links: Die neu entwickelte optische Koordinatenmessmaschine Optiv S kombiniert höhere Genauigkeit, gesteigerten Durchsatz und KI-gestützte Messfunktionen, um Herstellern eine schnellere Qualitätsprüfung zu ermöglichen. Rechts: Die Optiv S wurde für anspruchsvolle Messaufgaben an komplexen und hochwertigen Bauteilen in der Elektronik, Medizintechnik, Automobilindustrie und Präzisionsfertigung entwickelt.
(Bild: Hexagon)

Hexagon Manufacturing Intelligence präsentiert die nächste Generation der optischen Koordinatenmessmaschine (KMG) Optiv S. Die überarbeitete Plattform bietet deutliche Verbesserungen bei Geschwindigkeit, Genauigkeit und Bedienbarkeit und führt gleichzeitig schrittweise eine neue Generation KI-gestützter Messtechnologien ein. Sie wird in Europa erstmalig auf der AMB (15. bis 19. September 2026 in Stuttgart) präsentiert.

Die KMG wurde für anspruchsvolle Messaufgaben an komplexen und hochwertigen Bauteilen in der Elektronik, Medizintechnik, Automobilindustrie und Präzisionsfertigung entwickelt. Die neuste Generation der optischen Koordinatenmessmaschine kombiniert fortschrittliche Bildverarbeitungsmesstechnik mit taktilen und multisensorischen Messtechnologien, um den Durchsatz zu steigern und Prüfabläufe zu vereinfachen.

„Hersteller stehen zunehmend unter Druck, mehr Teile in kürzerer Zeit zu prüfen, ohne dabei Kompromisse bei der Genauigkeit einzugehen“, sagt Manuel Müller, Direktor Produktmarketing (Hardware und Software) bei Hexagon Manufacturing Intelligence. „Optiv S wurde entwickelt, um Qualitätsteams bei der Bewältigung dieser Anforderungen zu unterstützen. Dazu kombiniert das System höhere Messgeschwindigkeiten und verbesserte Präzision mit intelligenten Softwarefunktionen, die den Programmieraufwand reduzieren und den Einsatz der fortschrittlichen optischen Messtechnik erleichtern.“

Höhere Genauigkeit und gesteigerter Durchsatz

Die neue Optiv-S-Plattform wurde grundlegend überarbeitet, um die Messleistung und die Produktivität bei der Qualitätsprüfung zu steigern. Die volumetrische Genauigkeit verbessert sich auf E0,MPEE = (1,6 + L/200) Mikrometer, gleichzeitig ermöglichen die höheren Verfahrgeschwindigkeiten und Beschleunigungswerte eine um rund 30 Prozent erhöhte Maschinendynamik. Erste Anwendungstests zeigen zudem eine Verkürzung der Prüfzykluszeiten um etwa 15 Prozent. Ein Vision-Sensor mit größerem Sichtfeld erlaubt darüber hinaus die Erfassung von mehr Merkmalen mit weniger Einzelbildern. Zusammen erlauben diese Verbesserungen eine effizientere Prüfung von Bauteilen bei hoher Präzision – auch unter anspruchsvollen Produktionsbedingungen.

Intelligentere Messungen dank künstlicher Intelligenz

Zusätzlich führt KMG eine neue Generation intelligenter Softwarefunktionen in PC-DMIS ein: Sie vereinfachen die Programmierung optischer Messungen und verbessern gleichzeitig die Konsistenz der Prüfungen. Folgende Funktionen werden unter anderem 2027 kommerziell eingeführt:

AI Edge Detection ermöglicht Anwendern eine KI-gestützte Kalibrierung von Kamera und Beleuchtung, um die Kantenerkennung zu verbessern, den Programmieraufwand zu reduzieren und konsistentere Messergebnisse über verschiedene Maschinen und wechselnde Bauteilbedingungen hinweg zu erhalten. Die kommerzielle Einführung erfolgt mit PC-DMIS 2026.2.

Die Funktion Fast Auto-Focus sorgt für eine um bis zu 50 Prozent schnellere Autofokus-Leistung und trägt so dazu bei, die Prüfzeit weiter zu reduzieren.

AI Illumination optimiert die Beleuchtungsparameter automatisch, um die Kantenerkennung zu verbessern und gleichzeitig den manuellen Einrichtungsaufwand sowie das zeitaufwändige Ausprobieren bei der Programmierung zu minimieren.

Mit diesen KI-Funktionen reduziert sich die Abhängigkeit der Prüfergebnisse von der Erfahrung des Bedieners. Gleichzeitig ermöglichen sie eine schnellere und besser reproduzierbare optische Prüfung in unterschiedlichen Produktionsumgebungen.

Für die Zukunft der optischen Messtechnik entwickelt

Durch die Kombination aus verbesserter mechanischer Leistungsfähigkeit und KI-gestützten Messtechnologien hilft Optiv S Herstellern, Engpässe bei der Qualitätsprüfung zu reduzieren, die Wiederholbarkeit zu verbessern und das Vertrauen in Qualitätsdaten zu erhöhen – ohne bestehende Prüfabläufe komplexer zu machen. Zusammen mit Maestro, der neuen volldigitalen Koordinatenmessmaschine des Herstellers, erweitert die KMG das Portfolio moderner Prüflösungen des Unternehmens. Hersteller können so für jede Anwendung die passende Messtechnologie auswählen und gleichzeitig von den neuesten Entwicklungen bei Hardware und intelligenter Software profitieren.

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Viele der neuen Funktionen werden auch für die bestehende Optiv-M-Plattform verfügbar sein, etwa die mit Optiv S eingeführte PC-DMIS-Software und die KI-gestützten Messfunktionen, darunter AI Edge Detection, Fast Auto-Focus und AI Illumination. So profitieren auch bestehende Kunden von vergleichbaren Verbesserungen bei Programmierung und Konsistenz ihrer Messungen.

Das Ziel: Intelligente, autonome Qualitätskontrolle

Optiv S ist ein direktes Ergebnis der gruppenweiten Strategie des Herstellers, KI und Automatisierung in das gesamte Messtechnologie-Portfolio zu integrieren. Die Einführung unterstreicht die kontinuierliche Investitionen des Herstellers in die Verbindung von physischer und digitaler Welt. Die KMG wird zunächst in der Baugröße 4.4.3 ab dem 14. September 2026 kommerziell verfügbar sein und auf den Fachmessen IMTS in Chicago und AMB in Stuttgart erstmals vorgestellt. Weitere KI-gestützte Funktionen, zusätzliche Baugrößen und weitere Konfigurationen werden im Laufe des Jahres 2027 eingeführt.