Mehr Flexibilität und Wirtschaftlichkeit Neue Blocklagerung mit kontaktloser Energie von Wiferion

Quelle: Pressemitteilung 4 min Lesedauer

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Die klassische Blocklagerung stößt bei Flexibilität und Effizienz an ihre Grenzen. Mit der induktiven Ladelösung von Wiferion setzt das Blocklager von Gridstore dort an, wo Systeme bisher scheiterten.

Dank der hohen Flexibilität integriert sich Gridstore perfekt in die bestehenden Prozesse und Anforderungen der Kunden.(Bild:  Gridstore/Wiferion)
Dank der hohen Flexibilität integriert sich Gridstore perfekt in die bestehenden Prozesse und Anforderungen der Kunden.
(Bild: Gridstore/Wiferion)

Maximale Lagerkapazität auf kleinstem Raum – genau das bietet die automatische Blocklagerung, die sich in Logistikumgebungen längst etabliert hat. Doch starre Vorgaben wie Gewichtsbeschränkungen, einheitliche Behälterhöhen und eine limitierte Bauhöhe von rund fünf Metern schränken die Flexibilität dieser Lösung ein. Auch die fehlende Möglichkeit, Behälter aus dem geschlossenen System herauszuholen und zur Weiterverarbeitung abzutransportieren, macht die Auftragsabwicklung im Lager zur logistischen Herausforderung.

„In den vergangenen 15 Jahren hat sich die etablierte Technologie zur automatischen Blocklagerung kaum weiterentwickelt“, sagt Peter Berlik, Geschäftsführer der Gridstore Robotics. „Das war in unseren Augen nicht mehr zeitgemäß. Darum haben wir beschlossen, mit den bisherigen Beschränkungen aufzuräumen.“

Mehr Höhe und Möglichkeiten dank einem offenen System

2022 in der Nähe von Würzburg gegründet, hat das Unternehmen eine neue Generation der automatischen Blocklagerung entwickelt. Diese ist sowohl leistungsstärker als auch flexibler als herkömmliche Systeme: Mit einer Tragfähigkeit von 50 Kilogramm, der Möglichkeit, unterschiedliche Behälterhöhen in einem Schacht zu integrieren und weniger Limitierungen in der Gesamthöhe eröffnet der Anbieter neue Freiheiten für die Lagergestaltung. Als offenes System erlaubt es zudem die problemlose Entnahme von Behältern, sei es für den Warenein- und -ausgang oder für die direkte Verladung auf Paletten. Das Ergebnis: deutlich geringere Unterhaltskosten und eine Lösung, die sich nicht nur perfekt in die bestehenden Prozesse und Anforderungen der Kunden integriert – sondern sich ganz bewusst nach ihnen richtet. Gleichzeitig bietet das Unternehmen das Potenzial, auch die Abläufe rund um das Blocklager gezielt zu optimieren und die Logistik auf ein neues Automatisierungsniveau zu heben.

Auch die Ladetechnologie wurde neu auf die moderne Lagerverwaltung ausgerichtet. Klassische Batteriesysteme bremsen Prozesse aus: Sie verursachen teure Standzeiten und erhöhen das Brandrisiko – zwei Faktoren, die moderne Unternehmen vermeiden wollen. Einerseits besteht beim Kontaktladen die Gefahr von Funkenflug, was aufwändige Brandschutzmaßnahmen erfordert. Andererseits ist die Batterieleistung bereits nach wenigen Stunden Betrieb aufgebraucht, sodass die Roboter zum Aufladen für mehrere Stunden aus dem Prozess genommen werden müssen. Auch die vergleichsweise kurze Lebensdauer von Batterien kommt Unternehmen buchstäblich teuer zu stehen – in Form von hohen Ersatzteilkosten.

„Wir wollten ein System schaffen, das einen durchgängigen Output sicherstellt und keinen Leistungsabfall aufgrund von Ladepausen verzeichnet“, sagt Peter Berlik. „Für unser Ziel, das maximal effiziente System auf dem Markt zu entwickeln, war die Ladetechnologie ein wichtiger Schlüssel. Darum haben wir uns für das induktive Ladesystem von Wiferion entschieden.“

Eine Million Ladezyklen

Statt Batterien kommen Powercaps zum Einsatz, auch bekannt als Superkondensatoren. Diese speichern Energie nicht durch chemische Reaktionen, sondern in einem elektrischen Feld. Das bringt gleich mehrere Vorteile mit sich: Mit einer Million Ladezyklen sind sie sehr langlebig und müssen nur alle 20 Jahre ausgetauscht werden – deutlich seltener als Batterien, die nach 500 bis 1000 Ladezyklen ausgedient haben. Zudem erleiden sie keine Kapazitätsverluste, wenn sie nicht im idealen Energiebereich oder aber zu kurz oder zu lange geladen werden. Im Gegenteil: Bereits 30 bis 40 Sekunden reichen, um die Energiespeicher im laufenden Betrieb und ohne Prozessunterbrechung aufzuladen. „Wir laden unsere Roboter dann, wenn sie ohnehin gerade stillstehen, etwa bei der Be- und Entladung“, sagt Peter Berlik. „Dadurch können sie dauerhaft im Betrieb bleiben. Da es keine Ausfälle gibt, die durch andere Roboter aufgefangen werden müssen, profitieren Unternehmen so neben der Möglichkeit des 24/7-Betriebs und einer konstanten Durchsatzleistung von einer geringeren Flotte.

Kein Funken, kein Risiko: weniger Brandschutz erforderlich

Auch die Brandschutzauflagen sind weniger komplex. Die kontaktlose Technologie von Wiferion – a PULS brand senkt nicht nur die Brandlast, sondern auch die Versicherungsprämien. Dadurch ist weniger Technologie zur Überwachung im Sinne des Brandschutzes notwendig.

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Gleichzeitig ist der Wartungsaufwand geringer. Im Gegensatz zu herkömmlichen automatischen Blocklagerungssystemen, bei denen die Ladekontakte regelmäßig gereinigt und mindestens zweimal im Jahr ausgetauscht werden müssen, gibt es im System selbst keine Verschleißteile. Muss einer der Bots gewartet werden, so kann dieser problemlos aus dem laufenden System herausgenommen werden – ein weiterer Vorteil gegenüber etablierten Lösungen, die nur bei vollständigem Systemstillstand gewartet werden können. Dies ist vor allem im 24/7-Betrieb, wie er etwa in Fulfillment-Centern üblich ist, ein entscheidender wirtschaftlicher Faktor. Für die Wartung ist zudem kein speziell geschultes Personal und kein teurer Dienstleister notwendig.

Vision erfüllt, Weg bereitet: der Anfang einer neuen Blocklager-Ära

Platzmangel, individualisierte Prozesse sowie Zeit- und Kostendruck erfordern flexible und hochautomatisierte Lagerlösungen. Mit der kontaktlosen Ladetechnologie von Wiferion hat Gridstore ein System geschaffen, das durchgängige Leistung, minimale Unterhaltskosten und maximale Betriebssicherheit vereint. Damit räumt das Unternehmen nicht nur mit den Limitierungen der herkömmlichen Blocklagerung auf, sondern richtet diese auch für die Zukunft aus.

„Die Zusammenarbeit war für uns ein entscheidender Schritt, um unsere Vision eines zukunftsfähigen Blocklagers Realität werden zu lassen“, resümiert Peter Berlik. „Mit der induktiven Energieversorgung heben wir die Blocklagerung auf ein neues Level. Die Lösung ist ein echtes Alleinstellungsmerkmal auf dem Markt. Mehr noch: Wir sind davon überzeugt, dass sie die Zukunft der automatischen Blocklagerung darstellen wird – allein schon in puncto Brandschutz ist sie die einzige sinnvolle Lösung.“