Große Expertenumfrage

Das sind die aktuellen Trends in der Intralogistik

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Statements von Still und Swan

Fragen an die Experten

1. Welche Themen und Trends treiben Unternehmen in der Intralogistik derzeit am stärksten um?

2. Wo sehen Sie die größten Hebel, um Logistikprozesse in der Produktion zu verbessern?


3. Was sind die größten Hürden bei der Einführung digitaler Lösungen in der Intralogistik?
 

Sascha Jordan, Still

Sascha Jordan ist Senior Director Strategy & Solution Portfolio bei Still. (Bild:  STILL)
Sascha Jordan ist Senior Director Strategy & Solution Portfolio bei Still.
(Bild: STILL)

1. Branchenübergreifend stehen Unternehmen vor der Herausforderung, komplexe Prozesse der internen Logistik immer zeit-, raum- und kosteneffizienter umzusetzen. In diesem Kontext beschäftigen wir uns unter anderem mit intelligenter Datenanalyse und -nutzung, Automatisierung sowie dem nutzbringenden Einsatz von KI, beispielsweise im Kontext von Sicherheit und Effizienzsteigerung. Digitale Zwillinge sind hier ein spannendes Stichwort. Daneben sind Zirkularität sowie zukunftsweisende Energielösungen weiterhin Themen von großer Bedeutung. 

2. Smartes Flottenmanagement ist ein starker Hebel zur Optimierung intralogistischer Flotten, da es die effiziente, wirtschaftliche, nachhaltige und passgenaue Nutzung der Fahrzeuge sicherstellt. Der Einsatz digitaler Tools und künstlicher Intelligenz trägt dazu ebenfalls bei. Auch für die Steigerung von Effizienz und Sicherheit automatisierter Umfelder sehen wir großes Potenzial im Einsatz von KI, etwa in selbstlernenden stationären Kameras. Sie können zuverlässig zwischen Gegenständen und Menschen unterscheiden, Palettenplätze überwachen und automatisch Fahraufträge vergeben.

3. Die nahtlose Vernetzung verschiedener Systeme ist grundsätzlich eine Hürde, die es zu überwinden gilt, um digitale Lösungen gewinnbringend einzusetzen. Dank modularer Bauweisen und standardisierter Schnittstellen wird dies jedoch zunehmend einfacher. Ebenso spielt die Reduzierung von Komplexität auf der Anwenderseite eine große Rolle, sprich die intuitive Nutzung digitaler Lösungen mithilfe übersichtlicher, verständlicher Bedienoberflächen. Auch hier gibt es heute smarte Lösungen, wie im Bereich Flottenmanagement das Still Smart Portal, mit dem Unternehmen in der Lage sind, ihre Flotte selbstständig zu managen und zu optimieren.

Auch für die Steigerung von Effizienz und Sicherheit automatisierter Umfelder sehen wir großes Potenzial im Einsatz von KI, etwa in selbstlernenden stationären Kameras.

Sascha Jordan

Thomas Gelb, Swan

Thomas Gelb ist Solution Architect SAP Digital Supply Chain bei Swan. (Bild:  SWAN)
Thomas Gelb ist Solution Architect SAP Digital Supply Chain bei Swan.
(Bild: SWAN)

1. Unternehmen wollen ihre Intralogistik resilient, effizient und nachhaltig ausrichten. Im Fokus stehen Echtzeit-Transparenz, Automatisierung und durch künstliche Intelligenz gestützte Entscheidungsfindungen. SAP Extended Warehouse Management (EWM) bietet größeren Standorte mit hoher Komplexität eine durchgängige Bestandsverwaltung mit der Möglichkeit zur nahtlosen Integration von Automatisierungstechnik und mobilen Geräten. Zur Digitalisierung kleinerer Standorte mit geringer Komplexität steht mit der neuen Cloud-Lösung SAP Logistics Management (LGM) seit kurzem eine schlanke, schnell einführbare Alternative mit reduziertem Funktionsumfang zur Verfügung.

2. Die größten Hebel liegen in der durchgängigen Integration von Produktion und Intralogistik. Mit SAP EWM und SAP Digital Manufacturing (DM) lassen sich Bedarfe aus der Fertigung in Echtzeit mit Materialflüssen im Lager verknüpfen. Mobile Lösungen vereinfachen die Arbeit am Shopfloor, reduzieren Fehler und beschleunigen Buchungen. Darüber hinaus können Prozesse, wie z.B. Kanban oder Just-in-Sequence, interne Abläufe optimieren und Lösungen, wie SAP Business AI oder SAP Integrated Business Planning (IBP), dabei helfen, Planungsprobleme frühzeitig zu erkennen und Engpässe zu minimieren.

3. Herausfordernd sind heterogene Systemlandschaften und historisch gewachsene Prozesse. Das SAP-Portfolio adressiert dies mit standardisierten Integrationsszenarien zwischen SAP S/4HANA, SAP EWM, SAP TM und Fremdsystemen. Ein kritischer Faktor ist zudem das Change-Management, da digitale Lösungen neue Rollen und Qualifikationen erfordern. Intuitive Benutzer-Oberflächen und vordefinierte Best-Practice-Prozesse helfen, die Einführung zu beschleunigen und die Akzeptanz zu erhöhen.

Ein kritischer Faktor ist das Change-Management, da digitale Lösungen neue Rollen und Qualifikationen erfordern.

Thomas Gelb

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