Vom Prototyp zur Serie ohne neue Lieferantensuche: Facturee zeigt auf der AMB in Halle E, Stand O129, wie die Beschaffung von Zeichnungsteilen über alle Projektphasen hinweg durchgängig gelingt.
Eine verlässliche Beschaffung garantiert, dass Anforderungen vom Prototyp bis zur Serienfertigung nahtlos und ohne erneute Partnersuche ineinandergreifen.
(Bild: KI / KI-generiert)
Dasselbe Bauteil, aber ein neuer Beschaffungsprozess: Für viele Einkaufsabteilungen beginnt mit dem Übergang vom Prototyp zur Kleinserie oder Serienfertigung ein erheblicher Mehraufwand. Obwohl das Bauteil technisch längst entwickelt ist, müssen Fertigungspartner häufig neu bewertet, Kapazitäten geprüft und Konditionen neu verhandelt werden. Denn ein Fertiger, der Prototypenbauteile liefert, ist nicht automatisch auch der richtige Partner für die Serienfertigung. Facturee zeigt auf der AMB, wie sich Zeichnungsteile vom Prototyp bis zur Serie durchgängig beschaffen lassen. „Viele Unternehmen unterschätzen, wie viel Aufwand der Übergang vom erfolgreichen Prototyp zur verlässlichen Serienversorgung im Einkauf verursacht“, erklärt Billy Schulz, Head of Sales bei Facturee. „Ändern sich die benötigten Mengen, müssen häufig neue Fertiger gesucht und qualifiziert, Konditionen verhandelt und Lieferprozesse abgestimmt werden. Dabei ist das Bauteil technisch längst erprobt.“
Der Digital-Procurement-Anbieter Facturee übernimmt die Beschaffung von Zeichnungsteilen als durchgängigen Prozess über alle Projektphasen hinweg. Facturee wählt je nach Anforderung geeignete Fertigungspartner aus seinem Netzwerk aus und koordiniert den gesamten Ablauf – von der technischen Prüfung über die Fertigung und Nachbearbeitung bis zur Qualitätssicherung und Lieferung. Grundlage dafür sind mehr als 2.000 geprüfte Fertigungspartner. Facturee ist nach ISO 9001 zertifiziert und stellt standardisierte Qualitätsprozesse entlang des gesamten Beschaffungsablaufs sicher.
Wie sich die Beschaffung mit steigenden Stückzahlen verändert
Während bei Prototypen vor allem technische Machbarkeit, Flexibilität und kurze Lieferzeiten im Vordergrund stehen, gewinnen mit steigenden Stückzahlen reproduzierbare Qualität, wirtschaftliche Stückkosten und abgesicherte Kapazitäten an Bedeutung. In der Serienfertigung kommen planbare Logistikprozesse und verbindliche Abrufkonditionen hinzu. „Der geplante Mengenhochlauf sollte bereits bei der ersten Anfrage berücksichtigt werden“, sagt Billy Schulz. „Nur dann lassen sich Fertigungskapazitäten, Prüfprozesse und Lieferwege frühzeitig planen, sodass die Beschaffung später nicht wieder bei null beginnt.“
Der passende Fertigungsweg für jede Projektphase
Je nach Anforderung setzt Facturee unterschiedliche Fertigungspartner, Verfahren oder Liefermodelle ein. Welche Lösung die technisch und wirtschaftlich sinnvollste ist, hängt unter anderem von Stückzahl, Bauteilgeometrie, Material und Nachbearbeitung ab. Das Spektrum reicht von CNC-Fräs- und Drehteilen über Blechbiegeteile bis hin zu additiv gefertigten Bauteilen, beispielsweise im SLM-Verfahren.
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(Bild: WIN-Verlag GmbH & Co. KG )
Um den idealen Fertigungsweg zu bestimmen, verbindet Facturee digitale Prozesse und KI-gestützte Methoden mit persönlicher Beratung. Digitale Werkzeuge unterstützen die technische Prüfung, die Auswahl geeigneter Fertigungspartner sowie den Vergleich von Verfahren und Kosten. Persönliche Ansprechpartner begleiten das Projekt über alle Projektphasen hinweg. Steigt der Bedarf oder fällt ein Fertigungspartner aus, kann Facturee weitere qualifizierte Partner aus seinem Netzwerk einbinden oder Aufträge auf mehrere Fertiger verteilen.
Praxisbeispiel: Vom Testergebnis direkt zur nächsten Beauftragung
Wie der Weg vom Prototyp bis zur Serie in der Praxis funktioniert, zeigt die Zusammenarbeit mit der CeiliX GmbH. Das Unternehmen entwickelt mit dem InfinityCrane ein automatisiertes Technology Deckenkransystem für Logistik- und Fertigungsumgebungen. Für Prototypen und die Vorserie beschafft CeiliX über Facturee hochpräzise CNC-Frästeile aus unterschiedlichen Legierungen – mit engen Toleranzen, Gewinden, Helicoils und spezifischen Oberflächenbeschichtungen.
Billy Schulz: „Viele Unternehmen unterschätzen, wie viel Aufwand der Übergang vom erfolgreichen Prototyp zur verlässlichen Serienversorgung im Einkauf verursacht.“
(Bild: Facturee)
Der Bedarf reicht vom Einzelstück im Prototypenbau bis zur Kleinserie für erste Kundenauslieferungen. Nach jeder Entwicklungsstufe können Erkenntnisse direkt in die nächste Beauftragung einfließen. Änderungen an Geometrien, Toleranzen oder Nachbearbeitungen werden übernommen. Für CeiliX bleibt Facturee über den gesamten Entwicklungsprozess hinweg der zentrale Beschaffungspartner, auch wenn sich die Fertigungspartner im Hintergrund an die jeweilige Projektphase anpassen.
Live auf der AMB: KI-Experten-Talk
Neben der durchgängigen Beschaffung vom Prototyp bis zur Serie präsentiert Facturee auf der AMB weitere Ansätze für den modernen digitalen Einkauf. Christopher Walzel, CPO & Co-Founder von Facturee, spricht am 16. September um 14 Uhr beim KI-Experten-Talk des WIN-Verlags („AMB Stage“ im Atrium, Eingang Ost) über den wertschöpfenden Einsatz künstlicher Intelligenz in der Beschaffung.
Stand: 16.12.2025
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