Datenaustausch in der Produktion Projekt Factory-X setzt Standards für Datensouveränität

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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Das Projekt Factory-X wurde erfolgreich abgeschlossen. Daraus entstanden neue Standards und Services für den sicheren Datenaustausch in der Fertigungsindustrie. Zum Konsortium gehört Arvato Systems.

Die Projektergebnisse von Factory-X legen die Basis für digitale Ökosysteme und neue Geschäftsmodelle.(Bild:  ©Premreuthai/stock.adobe.com / KI-generiert)
Die Projektergebnisse von Factory-X legen die Basis für digitale Ökosysteme und neue Geschäftsmodelle.
(Bild: ©Premreuthai/stock.adobe.com / KI-generiert)

Mit dem erfolgreichen Abschluss von Factory-X wurde ein wichtiger Meilenstein im Rahmen der übergreifenden Initiative Manufacturing-X erreicht. Gemeinsam mit Partnern aus Industrie, IT und Forschung wurde die Grundlage für einen souveränen Datenaustausch und die digitale Vernetzung über Unternehmensgrenzen hinweg geschaffen.

In dem Projekt wurden zentrale Konzepte für den sicheren Datenaustausch in der Produktion entwickelt. Dazu gehören praxisnahe Anwendungsbeispiele, Demonstratoren sowie Referenzmodelle für die digitale Vernetzung. Ein besonderer Fokus lag auf den sogenannten Manufacturing-X-Port-Konzepten – einer modular aufgebauten, standardisierten Zugangslösung, die es Unternehmen ermöglicht, Daten sicher, souverän und interoperabel in Datenräumen auszutauschen. Zudem wurde mit der Asset Administration Shell (AAS) ein wichtiges Standardisierungsinstrument etabliert, das die Grundlage für Digitale Zwillinge und eine durchgängige Zusammenarbeit in der Industrie schafft.

Die Projektergebnisse legen die Basis für digitale Ökosysteme und neue Geschäftsmodelle. Sie ermöglichen einen souveränen, standardisierten Datenaustausch über die gesamte Wertschöpfungskette und tragen so zu mehr Resilienz, Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit in der Industrie bei.

Arvato Systems ist seit 2022 Teil des Factory-X-Konsortiums und hat an der konzeptionellen Architektur und der Weiterentwicklung der Port-Konzepte mitgewirkt. Ziel war es, praxistaugliche Lösungen für einen sicheren und einfach nutzbaren Datenaustausch zwischen Unternehmen bereitzustellen. Das Unternehmen bietet Industrieunternehmen Beratungs- und Integrationsleistungen im Bereich digitaler Datenräume sowie Unterstützung bei den notwendigen internen Vorbereitungen (Data Readiness), die den Betrieb interoperabler Dateninfrastrukturen ermöglichen. Dazu zählen die Anbindung verteilter Datenquellen, die Erstellung von Verwaltungsschalen sowie die Herstellung und Verwaltung der Konnektivität zu Datenräumen.

Factory-X: Praktische Umsetzung und Ausblick

Die Projektergebnisse fließen nun in konkrete Anwendungen ein. Dazu zählen die Weiterentwicklung der Konnektoren, die Verankerung des AAS-Standards sowie neue Services wie „Dataspace-as-a-Service“ und das „Dataspace Cockpit“, die den Einstieg in sichere Datenräume vereinfachen. Der vollständige Abschlussbericht der Initiative steht auf der Factory-X-Webseite zur Verfügung.

Nach Projektende wird die Zusammenarbeit in Topic Groups der Plattform Industrie 4.0 fortgesetzt, um Standards weiterzuentwickeln und die internationale Skalierung voranzutreiben. Die Ergebnisse von Factory-X gelten als richtungsweisend für die Digitale Transformation in der Industrie.

„Mit Factory-X haben wir gezeigt, dass Daten der Schlüssel zu neuer Wertschöpfung und Innovation in der Produktion sind“, sagt Dr. Oliver Becker, Vice President Fertigungsindustrie bei Arvato Systems. „Gemeinsam im Konsortium haben wir Lösungen geschaffen, die digitale Souveränität und Daten als strategischen Produktionsfaktor in die industrielle Praxis bringen.“

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