Der AI Hub@EMO 2025 (Halle 6, Stand A22) ist der zentrale Anlaufpunkt für alle EMO-Besucherinnen und -besucher, die künstliche Intelligenz (KI) in der Produktion erleben, verstehen und anwenden möchten.
Auf dem AI Hub@EMO 2025 präsentieren zahlreiche Institute und Forschergruppen, wie künstliche Intelligenz (KI) die Produktion revolutioniert.
Mit interaktiven Demonstratoren, dem KI-gestützten Chatbot Emil und konkreten Anwendungsbeispielen bietet der AI Hub@EMO 2025 Orientierung und macht künstliche Intelligenz greifbar. Ob Fachbesucher, Entwickler oder Entscheider – der AI Hub@EMO 2025 lädt dazu ein, die Potenziale von KI für die eigene Produktion zu entdecken und mit Expertinnen und Experten ins Gespräch zu kommen.
Künstliche Intelligenz hat längst den Sprung aus der Forschung in die industrielle Praxis geschafft. Sie verändert die Produktion grundlegend – von der Qualitätssicherung über die Prozessoptimierung bis hin zur vorausschauenden Instandhaltung. „Angesichts der großen Beachtung, die KI zurzeit in den Unternehmen erfährt, muss die EMO natürlich den Stand der Entwicklung aufgreifen“, sagt Dr. Alexander Broos, Leiter Forschung und Technik im VDW (Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken) und Organisator des AI Hub@EMO2025. „Deshalb haben wir die realen Anwendungen, die es in der Produktionstechnik bereits gibt, für den Messebesucher greifbar gemacht.“
Emil: KI-gestützte Orientierung für den Messebesuch
Ein zentrales Element des AI Hub@EMO2025 ist der Chatbot Emil, entwickelt von aiXbrain, Aachen, in Zusammenarbeit mit dem Werkzeugmaschinenlabor (WZL) der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen (RWTH Aachen), im Auftrag des VDW. Emil unterstützt Messebesucherinnen und -besucher dabei, schnell KI-relevante Informationen zu finden. Man kann mit ihm chatten, ihn nach KI-Lösungen in der Metallbearbeitung fragen, nach Ausstellern suchen, die solche Lösungen anbieten, sich den Stand im Hallenplan zeigen lassen und vieles mehr. „Ein Stand, der KI zum Thema hat, ist erst komplett, wenn auch der Besucher mit einer KI-Lösung interagieren kann“, betont Broos.
Der KI-gestützte Chatbot basiert auf einem Large Language Model (LLM) und wurde mit den digitalen Ausstellerprofilen aus dem Ausstellerverzeichnis trainiert. Die Interaktion erfolgt direkt am Terminal auf Deutsch und Englisch. „Für Emil konnten wir auf unsere Erfahrung bei der Implementierung von maschinenspezifischen KI-Lösungen zurückgreifen“, erläutert Dr. Simon Görtzen, CTO und Mitgründer von aiXbrain. „Natürlich stellt eine öffentliche Anwendung im Kontext einer so großen Messe besondere Herausforderungen an das Training und die Qualitätssicherung, aber im Team konnten wir das gut und effizient lösen.“
ProKI: Forschung trifft industrielle Anwendung
Wie künstliche Intelligenz in der Produktion eingesetzt wird, zeigen Demonstratoren aus dem Forschungsnetzwerk ProKI. Der Zusammenschluss von acht deutschen Universitätsinstituten unterstützt kleine und mittlere Unternehmen (KMU) bei der Einführung von KI in der Produktion. Das ursprünglich vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Projekt wird seit 2025 von der Wissenschaftlichen Gesellschaft für Produktionstechnik (WGP) getragen. „KI ist längst in der Gesellschaft angekommen. Entscheidend ist nun, die spezifischen Potenziale für die Produktionstechnik nutzbar zu machen. Der AI Hub@EMO2025 schafft hier die Brücke zwischen universitärer Forschung und industrieller Anwendung“, erklärt Prof. Jürgen Fleischer, Institutsleiter Maschinen, Anlagen und Prozessautomatisierung am Institut für Produktionstechnik (wbk) des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT), und einer der Sprecher von ProKI in der WGP.
Exponate zeigen den unmittelbaren Nutzen
Die Berliner WGP-Forschenden vom Institut für Werkzeugmaschinen und Fabrikbetrieb (IWF) zeigen Bildsegmentierung von Entladekratern aus funkenerosiven Prozessen mithilfe des Segment-Anything-Models (SAM). Das Vorgehen birgt großes Potenzial für Qualitätssicherung und Automatisierung – ohne vorheriges Training.
Das Team vom Institut für Produktionstechnik (wbk) aus Karlsruhe bringt zwei Exponate mit zur EMO 2025: einen bildbasierten Zahnrad-Identifikator zur Qualitätsprüfung und die KGT-Cam zur Zustandsüberwachung von Kugelgewindetrieben. In die Entwicklung der Demonstratoren wurden insbesondere KMU eingebunden.
Stand: 16.12.2025
Es ist für uns eine Selbstverständlichkeit, dass wir verantwortungsvoll mit Ihren personenbezogenen Daten umgehen. Sofern wir personenbezogene Daten von Ihnen erheben, verarbeiten wir diese unter Beachtung der geltenden Datenschutzvorschriften. Detaillierte Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Einwilligung in die Verwendung von Daten zu Werbezwecken
Ich bin damit einverstanden, dass die WIN-Verlag GmbH & Co. KG, Chiemgaustraße 148, 81549 München einschließlich aller mit ihr im Sinne der §§ 15 ff. AktG verbundenen Unternehmen (im weiteren: Vogel Communications Group) meine E-Mail-Adresse für die Zusendung von redaktionellen Newslettern nutzt. Auflistungen der jeweils zugehörigen Unternehmen können hier abgerufen werden.
Der Newsletterinhalt erstreckt sich dabei auf Produkte und Dienstleistungen aller zuvor genannten Unternehmen, darunter beispielsweise Fachzeitschriften und Fachbücher, Veranstaltungen und Messen sowie veranstaltungsbezogene Produkte und Dienstleistungen, Print- und Digital-Mediaangebote und Services wie weitere (redaktionelle) Newsletter, Gewinnspiele, Lead-Kampagnen, Marktforschung im Online- und Offline-Bereich, fachspezifische Webportale und E-Learning-Angebote. Wenn auch meine persönliche Telefonnummer erhoben wurde, darf diese für die Unterbreitung von Angeboten der vorgenannten Produkte und Dienstleistungen der vorgenannten Unternehmen und Marktforschung genutzt werden.
Meine Einwilligung umfasst zudem die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse und Telefonnummer für den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern wie z.B. LinkedIN, Google und Meta. Hierfür darf die Vogel Communications Group die genannten Daten gehasht an Werbepartner übermitteln, die diese Daten dann nutzen, um feststellen zu können, ob ich ebenfalls Mitglied auf den besagten Werbepartnerportalen bin. Die Vogel Communications Group nutzt diese Funktion zu Zwecken des Retargeting (Upselling, Crossselling und Kundenbindung), der Generierung von sog. Lookalike Audiences zur Neukundengewinnung und als Ausschlussgrundlage für laufende Werbekampagnen. Weitere Informationen kann ich dem Abschnitt „Datenabgleich zu Marketingzwecken“ in der Datenschutzerklärung entnehmen.
Falls ich im Internet auf Portalen der Vogel Communications Group einschließlich deren mit ihr im Sinne der §§ 15 ff. AktG verbundenen Unternehmen geschützte Inhalte abrufe, muss ich mich mit weiteren Daten für den Zugang zu diesen Inhalten registrieren. Im Gegenzug für diesen gebührenlosen Zugang zu redaktionellen Inhalten dürfen meine Daten im Sinne dieser Einwilligung für die hier genannten Zwecke verwendet werden.
Recht auf Widerruf
Mir ist bewusst, dass ich diese Einwilligung jederzeit für die Zukunft widerrufen kann. Durch meinen Widerruf wird die Rechtmäßigkeit der aufgrund meiner Einwilligung bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung nicht berührt. Um meinen Widerruf zu erklären, kann ich als eine Möglichkeit das unter https://kontakt.vogel.de/de/win abrufbare Kontaktformular nutzen. Sofern ich einzelne von mir abonnierte Newsletter nicht mehr erhalten möchte, kann ich darüber hinaus auch den am Ende eines Newsletters eingebundenen Abmeldelink anklicken. Weitere Informationen zu meinem Widerrufsrecht und dessen Ausübung sowie zu den Folgen meines Widerrufs finde ich in der Datenschutzerklärung, Abschnitt Redaktionelle Newsletter.
Eine Forschergruppe des Werkzeugmaschinenlabors (WZL) der RWTH Aachen zeigt eine Lösung für die Through-Hole-Technology, bei der synthetische Bilddaten neuronale Netze für die präzise Erkennung von Bauteilen trainieren – eine Basis für flexible Automatisierung bei hoher Variantenvielfalt.
Die Beispiele verdeutlichen: Bildverarbeitung ist in der Qualitätssicherung etabliert, aber KI erweitert die Möglichkeiten erheblich – von Inline-Inspektionen über adaptive Prozessregelung bis hin zur zustandsorientierten Instandhaltung.