gesponsertKI entscheidet mit Wie sich die Beschaffung von Zeichnungsteilen grundlegend verändert

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KI ist in der industriellen Beschaffung längst etabliert. Bereits Ende letzten Jahres zeigte eine unabhängige Befragung im Auftrag des Digital-Procurement-Spezialisten FACTUREE unter technischen Einkäufern, Ingenieuren und Entscheidern: Mehr als 60 Prozent nutzen KI im Beschaffungsumfeld – insbesondere für Material- und Lieferantenrecherchen oder zur Beschleunigung von Prozessen. Eine zentrale Entwicklung beginnt jedoch erst jetzt: KI wird vom Recherchewerkzeug zur technischen Entscheidungshilfe.

KI wird bei der Beschaffung von Zeichnungsteilen zur technischen Entscheidungshilfe.(Bild:  AdobeStock 419880437 (002))
KI wird bei der Beschaffung von Zeichnungsteilen zur technischen Entscheidungshilfe.
(Bild: AdobeStock 419880437 (002))

Bevor eine Angebotsanfrage überhaupt versendet wird, müssen Einkäufer und Ingenieure zahlreiche technische Fragen klären: Ist die Konstruktion fertigungsgerecht? Welcher Werkstoff eignet sich? Welche Oberflächenbehandlung ist erforderlich? Und welche Lieferzeit ist realistisch? Genau in dieser frühen Phase werden die Weichen für Kosten, Qualität und Lieferfähigkeit gestellt. KI unterstützt Unternehmen zunehmend dabei, diese Fragestellungen schneller und belastbarer zu bewerten.

Wertschöpfende KI braucht verlässliches Fertigungswissen

„In einer technischen Beschaffungsentscheidung steckt viel Erfahrungswissen. Fertigungsverfahren, Materialeigenschaften, Nachbearbeitung und Lieferfähigkeit beeinflussen sich gegenseitig. Damit sich KI wertschöpfend einsetzen lässt, müssen konsistente Daten und domänenspezifisches Wissen systematisch zusammengeführt werden. Nur so lassen sich technische Entscheidungen fundiert unterstützen“, sagt Christopher Walzel, Co-Founder und CPO von FACTUREE.

Allgemeine KI-Systeme liefern zwar schnelle Antworten, verfügen jedoch nicht über das notwendige Detail- und Kontextwissen. FACTUREE hat genau dieses Wissen: aus neun Jahren Erfahrung in der Beschaffung von Zeichnungsteilen und mit einem Netzwerk von mehr als 2.000 qualifizierten Fertigungspartnern. Wie diese Erfahrung die Entwicklung von KI in der Fertigung prägt, ordnet Christopher Walzel am 16. September auf der AMB 2026 beim Expertentalk „KI in der Produktion – vom Hype zur Wertschöpfung“ des WIN-Verlags ein.

Von der Recherche zur fundierten Entscheidung

FACTUREE wertete knapp 1.000 anonymisierte Anfragen an seinen KI-Agenten Navigator aus. Die Analyse zeigt, wie sich die Anforderungen bereits verändert haben. Rund 21 Prozent der Anfragen betreffen Kapazitäts- und Größenlimits, 15 Prozent die Materialqualifikation und 12 Prozent Oberflächenbehandlungen, gefolgt von Fragen zur Lieferzeit. Im Vordergrund stehen damit technische GO-/NO-GO-Fragen. Erst wenn diese beantwortet sind, beginnt die eigentliche Beschaffung.

Hier zeigt sich der nächste Entwicklungsschritt von KI. Statt vor allem Informationen zu recherchieren, entwickelt sie sich zur technischen Entscheidungshilfe. Sie macht Fertigungswissen unmittelbar verfügbar und hilft, technische Risiken bereits vor einer Angebotsanfrage zu erkennen. Das reduziert spätere Konstruktionsänderungen, Rückfragen und Verzögerungen und erhöht die Planungssicherheit.

„Perspektivisch wird KI Fertigbarkeit, Werkstoffwahl, Fertigungskapazitäten, Lieferzeiten und wirtschaftliche Rahmenbedingungen gemeinsam bewerten und daraus valide Beschaffungsempfehlungen ableiten. FACTUREE baut entsprechende KI-gestützte Lösungen kontinuierlich aus. Gleichzeitig bleiben die persönliche technische Beratung und menschliche Expertise bei uns ein zentraler Bestandteil des Beschaffungsprozesses“, betont Christopher Walzel.

FACTUREE finden Sie auf der AMB 2026 am Stand EO129. Zudem spricht Christopher Walzel am 16. September ab 14:00 Uhr beim KI-Expertentalk des WIN-Verlags in der „AMB Stage“ im Atrium am Eingang Ost.

FACTUREE

Oudenarder Straße 16
13347 Berlin
Deutschland
 
Telefon: +49 30 629 3939-0
E-Mail: info@facturee.de 
www.facturee.de

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