Mit dem Augie Command Center und Procedure Studio können Hersteller alles von KI-Agenten bis zu kompletten Frontline-Lösungen erstellen, bereitstellen und skalieren, indem sie in ihren eigenen Worten beschreiben, was sie brauchen.
Das Augie Command Center verknüpft Betriebsdaten, Mitarbeiterkompetenzen und Standard-Agenten, um neue interaktive Richtlinien oder Agenten zu erstellen – alles auf der Grundlage einfacher Sprachdialoge.
(Bild: Augmentir)
Augmentir, die weltweit einzige KI-native Plattform für die Vernetzung von Industriepersonal, stellt das neue Augie Command Center und das Augie Procedure Studio vor. Beide KI-Schnittstellen ermöglichen es, industrielle Anwendungen und Prozesse über natürliche Sprache zu steuern, statt über eine Softwareoberfläche.
Mit dem Command Center können Verantwortliche in der Produktion industrielle KI-Agenten bereitstellen, Workflows konfigurieren, Dashboards anlegen oder Betriebsabläufe analysieren. Zudem ermöglicht es ihnen, Aufgaben zu planen und zuzuweisen, sowie Qualifikations- und Trainingsprogramme zu erstellen. Und das alles, indem sie einfach nur beschreiben, was sie erreichen möchten. Dieses dialogbasierte Bedienkonzept überträgt das Procedure Studio auf digitale Verfahrensanweisungen. So wird aus einer bereits bestehenden Standard Operating Procedure (SOP) eine interaktive Arbeitsanweisung, die sich über einen Dialog weiter feinschleifen lässt. Selbst eine einzeilige Beschreibung kann als Ausgangspunkt genügen.
Industrie-Software hat Menschen jahrzehntelang dazu gezwungen, ihre Sprache zu lernen. Mit Augie kehren wir das um.
Russ Fadel
Immer im Kontext des Unternehmens
Was die Augie-Anwendungen von Allzweck-KI unterscheidet, sind die Inhalte und Zusammenhänge, auf die sie zugreifen. Die zum Patent angemeldete Technologie basiert auf der KI-nativen Connected-Worker-Plattform von Augmentir und deren umfassendem Kontextsystem. Es führt Live-Daten aus der Arbeit in Produktion und Wartung – etwa zu Verfahren, Anlagen und der bisherigen Leistung – mit Personalinformationen zusammen. Letztere beinhalten beispielsweise Fähigkeiten von Mitarbeitenden, deren Zertifizierungen, Kompetenzen und Arbeitserfahrungen. Dazu kommen noch Daten aus vernetzten ERP-, MES-, CMMS-, QMS- und LMS-Systemen. Diese verknüpften Informationen ermöglichen es Augie zu verstehen, was passiert ist, warum es passiert ist und was als Nächstes geschehen sollte.
Russ Fadel, CEO von Augmentir.
(Bild: Augmentir)
„Wer eine Fabrik leitet, ist Experte für Betriebsabläufe und braucht nicht auch noch zum Software-Spezialisten zu werden“, erklärt Russ Fadel, CEO und Mitbegründer von Augmentir. „Industrie-Software hat Menschen jahrzehntelang dazu gezwungen, ihre Sprache zu lernen. Mit Augie kehren wir das um. Denn jetzt beschreiben Kenner des operativen Betriebs, was sie erreichen wollen: Augie steuert dann die Plattform so, dass eine passende Lösung entsteht, die schnell eingesetzt und stetig verbessert werden kann.“
Das Command Center bietet eine einheitliche, dialogorientierte Benutzererfahrung für den gesamten operativen Einsatz. Nutzer können:
Alles über ihren Betrieb fragen – und zum Beispiel Live-Betriebsdaten analysieren, Trends und Verluste erkennen oder die Leistung über Produktlinien, Standorte und Schichten hinweg vergleichen. Sie erhalten dazu Diagramme, Insights und Empfehlungen für nächste Schritte. All dies erfolgt im Dialog, ganz ohne Berichtsgeneratoren oder SQL
Erkenntnisse in konkrete Maßnahmen umwandeln – sodass unmittelbar nach der Identifikation eines Problems direkt die passende Lösung entwickelt und bereitgestellt wird. Zu dieser können Workflows und Verfahren über Aus- und Weiterbildungstrainings genauso gehören wie Formulare, Reports oder Integrationen mit anderen Systemen. All diese Schritte lassen sich plattformübergreifend in einem einzigen Dialog miteinander verknüpfen, anstatt dafür zwischen verschiedenen Tools zu wechseln.
Industrielle KI-Agenten erstellen – die wahlweise dialogbasiert oder eigenständig arbeiten. Während erstere Fragen der Mitarbeiter beantworten, überwachen autonome Agenten Zustände und reagieren darauf. Beide Arten müssen nicht länger konfiguriert und programmiert werden. Ihre Aufgabe wird einfach in natürlicher Sprache beschrieben.
Lösungen auf weitere Anwendungsfälle übertragen – ohne jedes Mal von vorn beginnen zu müssen. Denn was bereits an einer Produktionslinie funktioniert, lässt sich auf die nächste Produktionslinie leichter übertragen. Das gilt auch für ein weiteres Werk oder angrenzende Bereiche wie Qualität, Instandhaltung, Arbeitsschutz oder Training.
Hersteller, die das Augie Command Center und das Augie Procedure Studio bereits einsetzen, konnten Arbeitsschritte, für die sie bislang Tage oder Woche benötigten, auf Minuten verkürzen. Ob das Erstellen einer Anleitung, eines Workflows oder eines industriellen KI-Agenten: All dies erfolgt jetzt in einem einfachen Dialog, der weder spezielle Plattformkenntnisse erfordert noch durch Entwickler begleitet werden muss.
Augie Procedure Studio: Digitale Arbeitsanweisungen per Dialog anlegen
Um eine digitale Arbeitsanweisung zu erstellen, genügt es jetzt, sie mit einem Satz zu beschreiben, oder eine statische, bestehende SOP als Basis zur Verfügung zu stellen. Augie generiert daraus eine interaktive Schritt-für-Schritt-Anleitung, inklusive Sicherheitshinweisen, Checklisten, Eingabefeldern und Bestätigungen. Während Augie diese aufbaut, können Nutzer genau nachvollziehen, was die Mitarbeitenden später an ihrem Arbeitsplatz in Produktion und Wartung sehen werden. Die erzeugten Anweisungen sind zudem per Sprachsteuerung weiter anpassbar. Ohne auch nur ein Konfigurationsfenster öffnen zu müssen, lässt sich so zum Beispiel hier ein Warnhinweis hinzufügen, dort eine Abfolge von Schritten neu anordnen oder ein Feld umbenennen.
Mit dem Bulk-Import lassen sich zusätzlich ganze Bibliotheken bestehender PDF-Dateien, Word-Dokumente und Tabellenkalkulationen in einem Zug in digitale Arbeitsanleitungen umwandeln. Die SharePoint-Synchronisierung stellt eine direkte Verbindung zu bestehenden SOP-Repositorien her. Darüber hält sie die Verfahrensanweisungen auf dem neuesten Stand, falls sich Quelldokumente ändern. Aus statischen Dokumenten werden so ausführbare Arbeitsabläufe: Anleitungen, Checklisten, Datenerfassung und Freigaben – allen lässt sich im Procedure Studio der letzte Schliff verpassen.
Stand: 16.12.2025
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Agenten übernehmen die Arbeit, der Mensch kontrolliert
Da Augie auf operative Betriebsabläufe zugreift, erfolgen sämtliche Aktionen innerhalb eines konfigurierbaren Rahmens. So entscheidet jedes Unternehmen für sich, welche Aufgaben Augie selbstständig ausführt und welche eine menschliche Freigabe erfordern. Je nach Rolle des Nutzers werden die Informationen festgelegt, auf die Augie zugreift, und welche Anpassungen es vornehmen darf. Anwender können Änderungen vor der Veröffentlichung in einer Vorschau überprüfen. Jede Aktion wird zudem in einem Audit-Trail dokumentiert, inklusive vollständigem Versionsverlauf und der Möglichkeit zum Zurücksetzen.
Das Augie Command Center und das Augie Procedure Studio sind ab sofort verfügbar.