AMB 2026 (Halle 2, Stand 2B10) Neue Sinumerik-One-Generation macht CNC-Steuerung KI-fähig

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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Siemens stellt eine neue Hardwaregeneration für seine CNC-Steuerung Sinumerik One vor. Sie bietet eine höhere Rechenleistung, moderne Grafikarchitektur und erfüllt den EU Cyber Resilience Act (CRA).

Das Sinumerik-Portfolio wurde auf die Anforderungen des EU Cyber Resilience Act ausgelegt und ist damit CRA-ready.   (Bild:  Siemens)
Das Sinumerik-Portfolio wurde auf die Anforderungen des EU Cyber Resilience Act ausgelegt und ist damit CRA-ready.
(Bild: Siemens)

Mit seiner neuen Sinumerik-One-Generation adressiert Siemens zentrale technologische und regulatorische Anforderungen der Industrie. Gleichzeitig schafft die neue Architektur die Grundlage für den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) in der Fertigung. Kunden profitieren von gesteigerter Produktivität durch datenbasierte Optimierung von Bearbeitungsprozessen und eine verbesserte Nutzung von Maschinendaten.

Mehr Performance für komplexe Anwendungen und Kommunikation

Kern der Innovation ist eine neue Generation von NCU- und PLC-Prozessoren. Die Modelle NCU 1740.2 und 1760.2 bieten deutlich höhere Rechenleistung und verbessern insbesondere Kommunikation und Datenverarbeitung. Ergänzt wird dies durch einen neuen PLC-ASIC, also einen speziell für SPS-Funktionen entwickelten Hardwarebaustein, der zusätzliche Funktionalitäten, etwa im Bereich Profinet, sowie langfristige Verfügbarkeit und Support sicherstellt. Gerade in hochvernetzten Fertigungsumgebungen profitieren Anwender von einer stabileren und schnelleren Datenverarbeitung sowie von größeren Leistungsreserven für komplexe Applikationen und zukünftige Erweiterungen.

Moderne Bedienkonzepte dank neuer Grafikarchitektur

Ein leistungsfähiger Grafikprozessor ermöglicht moderne HMI-Konzepte mit intuitiver Bedienung und anspruchsvoller Visualisierung. Maschinenhersteller können sich damit stärker differenzieren und gleichzeitig die Bedienbarkeit ihrer Anlagen verbessern. Dies wirkt sich direkt auf Produktivität und Effizienz im Betrieb aus, beispielsweise durch reduzierte Rüstzeiten und geringere Schulungsaufwände.

KI-fähig: Grundlage für datengetriebene Fertigung

Mit der Einführung einer 64-Bit-Architektur wird Sinumerik One gezielt auf die Anforderungen datenintensiver Anwendungen ausgerichtet. Dies schafft die technische Grundlage für die Integration von KI-Funktionalitäten sowie die Anbindung an übergeordnete Analysesysteme. Für Anwender bedeutet das konkret: Maschinen lassen sich einfacher in datenbasierte Optimierungsprozesse integrieren, etwa zur Qualitätssteigerung, Prozessoptimierung oder vorausschauenden Wartung. Darüber hinaus unterstützt Sinumerik One die Vernetzung der Maschine mit Cloud- oder Edge-Infrastrukturen, die für den Einsatz von Industrial AI erforderlich ist.

Cyber Resilience Act als regulatorischer Rahmen

Mit wachsender Vernetzung und zunehmender Nutzung von Daten steigen auch die Anforderungen an die Sicherheit industrieller Systeme. Der EU Cyber Resilience Act definiert regulatorische Vorgaben, die insbesondere die langfristige Updatefähigkeit und Absicherung von Produkten adressieren. Die neue Hardwaregeneration von Sinumerik One ist darauf ausgelegt, diese Anforderungen zu erfüllen. Höhere Rechenleistung ermöglicht den Einsatz zusätzlicher Sicherheitsmechanismen, während die Architektur auf langfristige Wartbarkeit und Systemresilienz ausgelegt ist. Damit können Maschinenbauer und Betreiber ihre Anlagen entsprechend den regulatorischen Anforderungen auslegen.

Zusätzlich zur neuen Sinumerik-One-Generation ist das gesamte Sinumerik-Portfolio auf die Anforderungen des EU Cyber Resilience Act ausgerichtet und damit CRA-ready.

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