VDMA zur AMB 2026: Strategische Digitalisierung KI & Digital Twin: Produktivitätshebel der Metallverarbeitung

Von VDMA 2 min Lesedauer

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Software ist integraler Teil der Wertschöpfung. Der VDMA zeigt auf der AMB 2026, wie KI, Digitale Zwillinge und AR die Produktivität sowie Resilienz in der Fertigung nachhaltig steigern.

Intelligente Software und KI machen den Digitalen Zwilling erlebbar: Immersive Technologien optimieren Prozesse und steigern die Produktivität in der modernen Metallverarbeitung.(Bild:  © PixelNexusArt/stock.adobe.com - generiert mit KI)
Intelligente Software und KI machen den Digitalen Zwilling erlebbar: Immersive Technologien optimieren Prozesse und steigern die Produktivität in der modernen Metallverarbeitung.
(Bild: © PixelNexusArt/stock.adobe.com - generiert mit KI)

Die Metallvearbeitung und der Werkzeugmaschinenbau stehen unter hohem Veränderungsdruck. Steigende Kosten, volatile Märkte und zunehmende regulatorische Anforderungen zwingen Unternehmen dazu, ihre Prozesse effizienter und flexibler zu gestalten. Software entwickelt sich dabei vom unterstützenden Werkzeug zum entscheidenden Hebel für Produktivität, Qualität und Wettbewerbsfähigkeit.
Die aktuelle Umfrage der Abteilung Informatik VDMA unter 248 Mitgliedsunternehmen zeigt, dass Digitalisierung in den Unternehmen strategisch verankert ist. Besonders dynamisch entwickeln sich Anwendungen rund um Künstliche Intelligenz, Digitale Zwillinge, Low-Code-/No-Code-Plattformen und Open-Source-Software. Sie ermöglichen effizientere Prozesse, datenbasierte Entscheidungen und neue Geschäftsmodelle.
„Die Unternehmen, die vergleichsweise stabil durch die vergangenen Jahre gekommen sind, vereint ein Punkt: Sie betrachten Softwarelösungen und die Digitalisierung nicht mehr als Add-on, sondern als integralen Bestandteil ihrer Wertschöpfung“, sagt Prof. Claus Oetter, Geschäftsführer des VDMA Software und Digitalisierung und Leiter der Abteilung Informatik.

Die AMB 2026 macht damit deutlich: Die Zukunft der Metallbearbeitung wird zunehmend durch die intelligente Nutzung von Software, Daten und Künstlicher Intelligenz geprägt.

Digitalisierung schafft messbare Mehrwerte in der Fertigung

Gerade in der Metallvearbeitung unterstützen digitale Technologien bei der Optimierung von Fertigungsabläufen, der Qualitätsüberwachung sowie der Ressourcen- und Maschineneffizienz. Gleichzeitig gewinnen Cybersecurity, digitale Souveränität und sichere Datenräume an Bedeutung. Nur wenn Daten sicher verfügbar und interoperabel nutzbar sind, können Unternehmen die Potenziale moderner Softwarelösungen vollständig ausschöpfen.

„Wer Maschinen, Prozesse und Wertschöpfungsketten softwarezentriert denkt, kann Produktivität, Qualität und Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig steigern. Die erfolgreiche Nutzung von Daten und darauf aufbauenden KI-Lösungen wird zunehmend zum entscheidenden Wettbewerbsfaktor“, betont Guido Reimann, stellvertretender Geschäftsführer des VDMA Software und Digitalisierung.

KI-Thementag: Aktivitäten des VDMA Software und Digitalisierung auf der AMB

Wie diese Entwicklungen in der Praxis umgesetzt werden, zeigt der VDMA Software und Digitalisierung auf der AMB 2026. Am  KI-Thementag der Messe, am 16. September 2026, gestaltet der Fachverband gemeinsam mit Mitgliedsunternehmen ein Vortragsprogramm rund um KI-Lösungen in Fertigung und Produktion – vom intelligenten Werkzeugmanagement über KI-gestütztes Engineering und MES bis hin zu Digitalen Zwillingen und datengetriebenen Produktionsprozessen.

<p>Man sieht: Nahaufnahme von mehreren metallischen Bohrern und Spindeln in einer modernen Industriemaschine, die in technischem blauem Licht beleuchtet wird.<p>
Präzision durch digitale Steuerung: Intelligente Software optimiert die Abläufe in modernen Werkzeugmaschinen und sorgt für höchste Effizienz in der Metallbearbeitung.
(Bild: Uli Regenscheit & Messe Stuttgart)

Zusätzlich präsentiert der VDMA Software und Digitalisierung am Infostand in Halle 2, Stand 2C41 einen Demonstrator der CaderaDesign GmbH. Mithilfe der Apple Vision Pro werden CAD-Daten innerhalb weniger Minuten zu interaktiven Augmented-Reality-Erlebnissen. Besucherinnen und Besucher können Maschinen und Anlagen in Originalgröße erleben, virtuelle Modelle begehen und technische Zusammenhänge interaktiv erkunden – ganz ohne Transport oder aufwendigen Musterbau. Der Demonstrator zeigt eindrucksvoll, wie immersive Technologien den Vertrieb, die Produktpräsentation und die Zusammenarbeit im Maschinen- und Anlagenbau unterstützen können.

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