Whitepaper des Fraunhofer IPA Mit klarem Plan zum Erfolg in der Digitalisierung

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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Bei der Digitalisierung bleibt es in vielen Unternehmen bei einzelnen Pilotprojekten. In einem Whitepaper zeigt das Fraunhofer IPA, wie Digitalisierungsprojekte mit einem klaren Ziel gelingen.

Wer strukturiert und planvoll ins digitale Zeitalter aufbricht, erkennt schon bald einen messbaren Nutzen.(Bild:  ©SiSter-AI-Art/stock.adobe.com/Fraunhofer IPA)
Wer strukturiert und planvoll ins digitale Zeitalter aufbricht, erkennt schon bald einen messbaren Nutzen.
(Bild: ©SiSter-AI-Art/stock.adobe.com/Fraunhofer IPA)

Rückfragen müssen geklärt, Bestände überprüft, Zeichnungen angefertigt und Preise kalkuliert werden: Oft verstreichen mehrere Tage, ehe ein Vertriebsmitarbeiter eine Kundenanfrage bearbeitet und ein entsprechendes Angebot erstellt hat. Dabei ließen sich sämtliche Schritte der Angebotserstellung automatisieren, wenn die nötigen Daten in digitaler Form vorlägen. Zusätzlich zur Digitalisierung sind standardisierte Prozesse erforderlich.

„In der Tat sind fehlende Daten einer der häufigsten Gründe, warum die Einführung von Digitalisierungslösungen und Künstlicher Intelligenz in kleinen und mittelständischen Betrieben scheitert“, sagt Erwin Groß, Geschäftssegmentleiter IoT-Infrastruktur und -technologie/Cyberphysische Produkte am Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA. „Oft fehlt aber auch einfach ein klarer Plan: Da wird eine Digitalisierungslösung angeschafft und erst danach überlegt, was man damit anstellen könnte. Oder man hat so viele Anwendungsideen, dass man sich hoffnungslos verzettelt.“ Kein Wunder also, dass 50 bis 90 Prozent aller Digitalisierungsprojekte in der Testphase steckenbleiben.

Wie der Einstieg in die Digitalisierung gelingt

In ihrem Whitepaper „Erfolgreiche Einführung von Digitalisierungs- und KI-Use-Cases in der Produktion – das Kochrezept“ beschreiben Groß und weitere Autoren vom Fraunhofer IPA ein strukturiertes, schrittweises Vorgehen für die Einführung von Digitalisierungslösungen und Künstlicher Intelligenz, das an ein Kochrezept erinnert. Demnach sollten Unternehmen mit einer konkreten Zielsetzung beginnen, dann die passenden Anwendungsfälle auswählen, diese schrittweise umsetzten, im Pilotbetrieb testen und schließlich in den Regelbetrieb überführen. Wichtig ist dabei der Perspektivwechsel: Nicht die Technologie steht im Mittelpunkt, sondern das Problem in der Produktion, das gelöst werden soll.

Wer strukturiert und planvoll ins digitale Zeitalter aufbricht, minimiert nicht nur das Risiko zu scheitern, sondern kommt auch schneller ans Ziel und erkennt schon bald einen messbaren Nutzen: Die Angebotserstellung dauert dann nicht mehr Tage, sondern vielleicht nur noch wenige Minuten, weil eine Künstliche Intelligenz die nötigen Informationen viel schneller beschaffen, auswerten und für den Kunden zusammenstellen kann.

Wer heute nicht digitalisiert, ist morgen abgehängt

Das Bild zeigt das Cover des Whitepapers. Das Bild dieser Meldung ist auf dem Cover eingebunden.
Das Whitepaper ist kostenlos.
(Bild: ©SiSter-AI-Art/stock.adobe.com/Fraunhofer IPA / KI-generiert / Firefly)

„Digitalisierung und Künstliche Intelligenz bewirken einen spürbaren Produktivitätsschub, senken die Kosten, steigern die Qualität, verbessern die Auslastung und lindern die Auswirkungen des Fachkräftemangels“, sagt Groß und gibt zu bedenken: „Wer jetzt nicht mit der Digitalisierung beginnt, erhöht das Risiko, in wenigen Jahren endgültig abgehängt zu werden.“

Das Whitepaper „Erfolgreiche Einführung von Digitalisierungs- und KI-Use-Cases in der Produktion – das Kochrezept“ steht kostenlos zum Download zur Verfügung.

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