Hybridantrieb für Industrieroboter Diese Vorteile bietet der Machine Tool Robot 

Quelle: Fraunhofer IFAM 1 min Lesedauer

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Auf der Hannover Messe präsentierte das Fraunhofer IFAM den Machine Tool Robot (MTR), der im Februar dieses Jahres mit dem 2. Platz des Robotics Award 2026 der Hannover Messe prämiert wurde.

Die neuentwickelte flexible Fräskinematik auf einer Linearachse bearbeitet hochpräzise ein CFK-Flugzeugseitenleitwerk im 1:1-Maßstab im Fraunhofer IFAM in Stade.(Bild:  Fraunhofer IFAM)
Die neuentwickelte flexible Fräskinematik auf einer Linearachse bearbeitet hochpräzise ein CFK-Flugzeugseitenleitwerk im 1:1-Maßstab im Fraunhofer IFAM in Stade.
(Bild: Fraunhofer IFAM)

Der gemeinsam mit Siemens und autonox Robotics entwickelte Machine Tool Robot (MTR) mit Roboterspindel von Weiss Spindeltechnologie wurde im Februar dieses Jahres mit dem 2. Platz des renommierten Robotics Award 2026 der Hannover Messe prämiert. Das Fraunhofer IFAM mit Sitz in Stade hat dafür eine wegweisende Technologie zur Verbesserung der Dynamik und Präzision von Industrierobotern entwickelt: den Hybridantrieb für Industrieroboter. Die Technologie kombiniert intelligente, modellgestützte Regelungsstrategien mit neuartigen Antriebstechnologien und einer darauf optimierten mechanischen Struktur des Roboters. Mithilfe der Entwicklung können dynamische Fehler kompensiert und Schwingungen effektiv gedämpft werden. Dadurch verbessert sich die Bahngenauigkeit signifikant, selbst bei hohen Vorschubgeschwindigkeiten und komplexen Bewegungsmustern.

Optimierte Störunterdrückung sorgt für konstante Präzision

Ein besonderer Vorteil ist die optimierte Störunterdrückung, die selbst bei hochdynamischen Prozesskräften für eine konstante Präzision sorgt. Damit ermöglicht dieses Antriebskonzept Bearbeitungen mit höheren Materialabtragsraten sowie die Fähigkeit, mit höheren Ruckeinstellungen zu fahren, beides führt zu einer erheblichen Steigerung der Produktivität. Dank dieser Eigenschaften schließt der Machine Tool Robot (MTR) die Lücke zwischen klassischen Industrierobotern und Werkzeugmaschinen. Er eignet sich besonders für anspruchsvolle Fertigungsprozesse, z.B. in der Bearbeitung schwer zerspanbarer Materialien, und eröffnet neue Möglichkeiten für die Automatisierungstechnik sowie die Smart Industry.

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