Robotik und Software Interpack 2026: Kuka zeigt die Zukunft des Verpackens

Quelle: KUKA 3 min Lesedauer

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Auf der Interpack 2026 zeigt Kuka, wie Pick‑and‑Place‑Systeme, Hygienic‑Oil‑ und Clean‑Room‑Roboter, Palettierlösungen, Schwerlastroboter sowie AMR Verpackungsprozesse effizienter machen. 

Der neue KR Agilus Ultra erweitert Kukas Kleinrobotik-Portfolio.(Bild:  KUKA)
Der neue KR Agilus Ultra erweitert Kukas Kleinrobotik-Portfolio.
(Bild: KUKA)

Künstliche Intelligenz, automatisierte Abläufe und Zukunftstechnologien: Die Verpackungsindustrie befindet sich im Umbruch. Vom 7. bis 13. Mai wird auf der weltweit größten Handels- und Verpackungsmesse Interpack gezeigt, wie das in der Realität bereits heute aussehen kann. Der Automatisierungsexperte Kuka aus Augsburg präsentiert mit drei Applikationen die Möglichkeiten des Pick-and-Place und Packaging in Kombination mit AMR und intelligenter Software. Besucher erfahren außerdem, wie Funktionalitäten humanoider Roboter bereits heute mit Industrierobotik umgesetzt werden können.

Zwei neue Roboter mit zukunftssicherem Betriebssystem

Die KR Cybertech mit 35 Kilo Traglast erweitert das Portfolio bei Kuka, was auch der Verpackungsindustrie zugutekommt.(Bild:  KUKA)
Die KR Cybertech mit 35 Kilo Traglast erweitert das Portfolio bei Kuka, was auch der Verpackungsindustrie zugutekommt.
(Bild: KUKA)

Kuka präsentiert auf der Interpack in Halle 6, Stand B74, zwei Neuheiten: die neue Generation des beliebten KR Cybertech mit 35 Kilogramm Traglast und den KR Agilus Ultra, der in der Kleinrobotik neue Anwendungsbereiche schafft. Die Roboter bringen nicht nur in der Hardware neue Möglichkeiten mit, sie sind außerdem kompatibel mit dem neuen Betriebssystem iiQKA.OS2, das skalierbar ist und sich flexibel an alle Roboter-Anwendungen anpassen lässt. Dank KI-Erweiterung und den Voraussetzungen für die ISO 10218:2025 und die neue Maschinenverordnung macht iiQKA.OS2 den automatisierten Betrieb damit zukunftssicher. Am Messestand von Kuka können sich die Besucher davon live überzeugen.

Highspeed-Roboter in Hygiene-Ausführung

In der „Consumer-Goods-Zelle“ zeigen zwei KR Delta und zwei KR Agilus, was High-Speed bedeutet: Die Delta-Roboter simulieren anhand von Pokerchips, die auf einem Band laufen, was automatisiertes Pick-and-Place bedeutet. Integrierte Kameras  erkennen die Pokerchips, greifen diese und legen sie in einem definierten Muster an anderer Stelle ab, was einen individuellen Verpackungsprozess simuliert. Ob für Pralinen, Löffel für Baby-Nahrung oder Hamburger-Pattys: „Die Multiroboteranwendung ist sehr relevant für die Zielgruppe der Interpack und ist in dieser Form schon bei einigen Unternehmen im Einsatz“, sagt Ralf Schneider, Business Development Manager GI bei Kuka.

Es kommt nicht darauf an, wie der Roboter aussieht, sondern welche Vorteile er dem Kunden bringt

Ralf Schneider

Humanoid neu interpretiert: Drei KR Agilus werden zum "Flexrobot"

Drei KR Agilus arbeiten beim Picking zusammen – ähnlich einem humanoiden Roboter.(Bild:  KUKA)
Drei KR Agilus arbeiten beim Picking zusammen – ähnlich einem humanoiden Roboter.
(Bild: KUKA)

Ergänzend zu dieser Multiroboteranwendung zeigt das Projekt „Flexrobot“ eine ganz typische Applikation im Bereich Picking und wie diese Prozesse durch künstliche Intelligenz sowie Automatisierung erleichtert werden können. Das Besondere daran: Die Anwendung, die von einer KI-Software gesteuert wird, ähnelt in ihrer Funktionalität einem humanoiden Roboter mit Kopf und zwei Armen, zusammengesetzt aus drei KR Agilus und einem Kamerasystem, die auf engstem Raum zusammenarbeiten. „Es kommt nicht darauf an, wie der Roboter aussieht, sondern welche Vorteile er dem Kunden bringt“, weiß Ralf Schneider.

iiQKA.OS2 & iiQWorks.Sim: Software, die Automatisierung vereinfacht

Mit iiQKA.OS2 präsentiert Kuka die nächste Evolutionsstufe seines Betriebssystems: Das neue System deckt mit seinen kompatiblen Softwarepaketen alle relevanten Funktionalitäten der General Industry ab und ermöglicht zugleich eine schnelle Inbetriebnahme mit deutlich verbesserter Usability. Erweiterte Tech‑Pakete für Pick-and-Place oder Palettieren erweitern den Funktionsumfang und machen die Automatisierung noch effizienter und vielseitiger. iiQWorks.Sim ergänzt das Portfolio als leistungsstarke, realitätsnahe Simulationssoftware. Von der Zellenplanung bis zur virtuellen Inbetriebnahme ermöglicht sie ein durchgängiges Engineering und reduziert Entwicklungszeiten erheblich.

Großes AMR-Portfolio für die Verpackungsindustrie

Das breite Portfolio an AMR macht die Materialflüsse schneller und einfacher.(Bild:  KUKA)
Das breite Portfolio an AMR macht die Materialflüsse schneller und einfacher.
(Bild: KUKA)

Kombiniert werden die Zellen und Anlagen auf der Messe mit autonomer mobiler Robotik (AMR). So transportiert die mobile Plattform KMP 250P die Kisten mit Produkten und eine KMP 600P simuliert, dass sogar die gesamte „Flexrobot“-Zelle von einem zum anderen Ort gebracht werden kann. Bereits auf der Interpack vor drei Jahren stand die Kombination aus Palettierung und mobilen Plattform im Fokus – mit seinem erweiterten AMR-Portfolio bringt Kuka das Thema nun auf ein neues Level. 

3D-Simulation der Exponate durch Visual Components

Ob die Materialanlieferung durch AMR, das Verpacken und Palettieren durch einzelne Roboter oder Order-Picking mit Projekten wie „Flexrobot“: Wie die einzelnen Systeme in der realen Produktion ineinandergreifen, zeigt in Halle 6, Stand B74, Visual Components, der Software- und Simulationsspezialist in der Kuka Group, mit einer 3D-Simulation auf dem Bildschirm. Darin enthalten sind alle Exponate des diesjährigen Messeauftritts, sodass sich die Besucher ein umfassendes Bild der Anwendungsmöglichkeiten machen können. 

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