KI im Asset Management Instandhaltung: Digital Worker unterstützen das Team

Quelle: Ultimo 2 min Lesedauer

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Ultimo hat drei neue Digital Worker für die industrielle Instandhaltung auf den Markt gebracht. Sie basieren auf agierender KI und übernehmen unkritische Aufgaben mit hohem Arbeitsaufkommen.

Ultimo präsentiert neue Digital Workers für industrielle Instandhaltungsteams.(Bild:  Ultimo)
Ultimo präsentiert neue Digital Workers für industrielle Instandhaltungsteams.
(Bild: Ultimo)

Im Juli 2025 hatte Ultimo, ein zur IFS-Gruppe gehörender Anbieter von KI-augmentiertem Enterprise Asset Management (EAM), seinen ersten Digital Worker für HSE-Vorfallmeldungen eingeführt. Durch die Erweiterung stehen nun allen zentralen Aufgabenträgern in Instandhaltungsorganisationen – von Planern über Techniker bis hin zu Sicherheitsmanagern – Digital Workers zur Verfügung, die direkt in ihre täglichen Arbeitsabläufe integriert sind.

Digital Worker für industrielle Instandhaltung

Jeder Digital Worker wurde gezielt auf die Anforderungen der industriellen Instandhaltung zugeschnitten. Sie verfügen über eine Intelligenz, die gemeinsam mit operativen Teams entwickelt wurde und sind mit Enterprise-Asset-Management-Datenstrukturen, Instandhaltungs-Workflows und Sicherheitsprotokollen vertraut. KI verstärkt dabei die menschliche Expertise überall dort, wo Urteilsvermögen gefragt ist, und agiert autonom, wo Skalierbarkeit, Geschwindigkeit oder Sicherheit dies erfordern.

Automatisierung von Aufgaben mit hohem Arbeitsaufkommen

Der aktuelle Maintenance Trend Report von Ultimo zeigt, dass 63 Prozent der Industrieunternehmen mit einer alternden Belegschaft zu kämpfen haben und dass das Datenvolumen, das im modernen Anlagenbetrieb generiert wird, längst die Menge übersteigt, die Instandhaltungsteams manuell verarbeiten können. Die Digital Workers adressieren diese Herausforderungen direkt. Durch die Automatisierung von Aufgaben mit hohem Arbeitsaufkommen wie die Erstellung täglicher Berichte, die Arbeitsvorbereitung und die Wartungsplanung werden qualifizierte Fachkräfte für komplexe und entscheidungsintensive Aufgaben freigesetzt, die einen echten betrieblichen Mehrwert schaffen.

60 Minuten Zeitersparnis schon zu Arbeitsbeginn

Zu den Unternehmen, die die neuen Digital Workers bereits erfolgreich einsetzen, zählt das niederländische Industrieunternehmen für Türlösungen Berkvens Doorsystems. „Mit KI werden alle relevanten Informationen automatisch zusammengefasst und kombiniert“, berichtet Stefan van Bussel, Teamleiter Technical Services bei Berkvens. „Das spart jedem Teamleiter zu Beginn jedes Arbeitstags 30 bis 60 Minuten. Inhaltlich stimmen die Ergebnisse zu über 95 Prozent mit unseren eigenen Analysen überein.“

Intelligenz in die Arbeitsabläufe eingebettet

„Die Unternehmen, die derzeit die Nase vorn haben, warten ihre Anlagen nicht besser, sondern denken darüber nach, was möglich ist, wenn KI im Kern von Enterprise Asset Management verankert wird“, erklärt Steven Elsham, CEO von Ultimo. „Wir waren der erste Anbieter, der agierende KI in die industrielle Instandhaltung gebracht hat, und unsere drei neuen Digital Workers bauen auf diesem Fundament auf. Für jede zentrale Rolle in einer Instandhaltungsorganisation steht nun eine direkt in die Arbeitsabläufe eingebettete Intelligenz zur Verfügung.“

Weitere Funktionen für Sommer 2026 geplant

Digital Workers sind so konzipiert, dass sie unter menschlicher Kontrolle und Aufsicht arbeiten: Sie übernehmen unkritische Aufgaben selbstständig, während bei Entscheidungen mit höherem Risiko ein menschliches Eingreifen ausgelöst wird. Umfassende Telemetriedaten sorgen dabei für Transparenz und Nachvollziehbarkeit. Das Angebot von Ultimo für agierende KI ist unabhängig von eingesetzten Enterprise-Asset-Management- und Computerized-Maintenance-Management-Systemen nutzbar. Weitere Funktionen, unter anderem für die autonome Arbeitsvorbereitung und die Analyse von Schichtprotokollen, sind für Sommer 2026 geplant.

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