Interoperable Datenräume Hannover Messe: Factory X als Wegbereiter für Industrie 4.0

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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Auf der Hannover Messe ist Factory-X am Gemeinschaftsstand der Plattform Industrie 4.0 vertreten. Das Projekt fördert den sicheren, standardisierten Datenaustausch in der industriellen Wertschöpfung.

Factory-X ist auf der Hannover Messe in Halle 13, Stand C24 (am Gemeinschaftsstand der Plattform Industrie 4.0) zu finden.(Bild:  ©STUDIO.no.3/stock.adobe.com; generiert mit KI)
Factory-X ist auf der Hannover Messe in Halle 13, Stand C24 (am Gemeinschaftsstand der Plattform Industrie 4.0) zu finden.
(Bild: ©STUDIO.no.3/stock.adobe.com; generiert mit KI)

Das Konsortium des Verbundprojekts Factory-X hat die Grundlage für ein offenes digitales Ökosystem für Fabrikausrüster und -betreiber geschaffen, in dem Datenräume nicht nur entlang der Lieferketten wirken, sondern auch direkt auf dem Shopfloor Mehrwerte erzeugen. Zudem entwickelt Factory-X eine Integrationsarchitektur, die als technisches Rückgrat von Manufacturing-X fungiert und die Integration mehrerer industrieller Ökosysteme ermöglicht. Fachbesucher der Hannover Messe können diese Entwicklungen live am Stand erleben.

Auf der Hannover Messe 2026 gibt Factory-X in Halle 13, Stand C24 (am Gemeinschaftsstand der Plattform Industrie 4.0) gemeinsam mit Partnern Einblicke in zentrale Projektergebnisse und deren praktische Anwendung. Im Fokus stehen elf Use Cases, die anhand von Präsentationen, Videos sowie Live-(Software)-Demos veranschaulicht werden. Darüber hinaus wird der MX-Port präsentiert, der unterschiedliche Anforderungen im industriellen Datenaustausch adressiert. Ergänzend erhalten Besucher Einblicke in die Grundlagen von Factory-X, einschließlich Geschäfts- und Betriebsmodellen sowie dem übergeordneten Kontext von Manufacturing-X.

Zentrale Projektergebnisse schaffen Grundlage für operative Umsetzung

Im Mittelpunkt steht der MX Port – eine branchenübergreifend einsetzbare technische Architektur, die den multilateralen Austausch industrieller Daten ermöglicht. Der MX Port mit seinen Konfigurationen schafft die Voraussetzung für standardisierte Schnittstellen und Datenmodelle. Er ermöglicht damit durchgängige und vertrauensvolle Datenflüsse entlang verschiedener industrieller Wertschöpfungsketten. Wesentliche Projektergebnisse sind als open-source in Tractus X veröffentlicht und bilden die Basis für die operative Umsetzung.

Weichenstellung für die operative Nutzung

Im Rahmen der Projektarbeit wurden die Grundsteine für den operativen Betrieb gelegt. Bestehende Betreibergesellschaften wie Cofinity X, die aus Catena X entstanden ist, stellen schon heute den Betrieb sicher. Weitere internationale Betreibergesellschaften und Kooperationen werden folgen.

Datenökosysteme sind die zentrale Voraussetzung für industrielle KI

Factory-X legt das Fundament für ein zukunftsfähiges Datenökosystem, das effiziente und sichere digitale Wertschöpfungsprozesse ermöglicht und gleichzeitig qualitativ hochwertige, vertrauensvolle Daten für KI-basierte Lösungen bereitstellt. Ein kooperatives Vorgehen bei der vorwettbewerblichen Entwicklung von technischen Komponenten führt zu harmonisierten Lösungen und stärkt die Marktakzeptanz erheblich. Der Markterfolg wird durch die Implementierung der Technologie in IT-Anwendungen als auch die aktive Nutzung der Industriepartner erreicht. Die erfolgreichen Arbeiten werden unter dem Dach der Plattform Industrie 4.0 (PI40) weitergeführt.

Mit Factory-X wird der Weg zu einer vernetzten, interoperablen und resilienten Industrie geebnet – offen, skalierbar und konsequent zukunftsorientiert. Weitere Informationen zum Auftritt auf der Hannover Messe und den Partnern finden sich hier.

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