Kollaborative Roboterlösungen Comau beteiligt sich mit Cobots & Co. am Converging-Projekt

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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Das Converging-Projekt zielt darauf ab, intelligente und flexible Produktionssysteme zu entwickeln und zu validieren, die mehrere autonome Akteure integrieren – etwa Cobots, AGVs und den Menschen.

Der kollaborative MyCo-Roboter mit mittlerer Traglast wird eingesetzt, um Effizienz und Flexibilität in industriellen Umgebungen zu steigern.(Bild:  Comau)
Der kollaborative MyCo-Roboter mit mittlerer Traglast wird eingesetzt, um Effizienz und Flexibilität in industriellen Umgebungen zu steigern.
(Bild: Comau)

Im mehrjährigen, EU-finanzierten Converging-Projekt (Fördervereinbarungs-ID: 101058521) ist Comau damit betraut, kollaborative Lösungen wie beispielsweise Cobots und fahrerlose Transportsysteme für Anwendungen in der Luft- und Raumfahrt sowie in der Additiven Fertigung zu entwickeln und leistet zudem allgemeine Unterstützung für die Automobilindustrie und den Bereich Weißwaren. Der kollaborative MyCo-Roboter mit mittlerer Traglast wird eingesetzt, um Effizienz und Flexibilität in industriellen Umgebungen zu steigern. Das Unternehmen treibt außerdem die Entwicklung eines kollaborativen Remote-Inspektionsroboters voran, um die Wartung von Flugzeugen zu innovieren und zu optimieren.

Das Unternehmen beteiligt sich am EU-Projekt Converging, das darauf abzielt, intelligente und rekonfigurierbare Produktionssysteme voranzutreiben, um den Herausforderungen der modernen Fertigung gerecht zu werden. Durch die Integration von kollaborativen Robotern, fahrerlosen Transportsystemen (Automated Guided Vehicles; AGV), künstlicher Intelligenz (KI) und menschlichen Bedienern soll Converging menschenzentrierte Produktionssysteme schaffen, die wahrnehmen, schlussfolgern, sich anpassen, zusammenarbeiten und innovieren können. Im Rahmen des vielschichtigen Projekts hat der Hersteller zwei hochmoderne, kollaborative Robotiklösungen entwickelt, die jeweils auf eine spezifische industrielle Herausforderung zugeschnitten sind.

Während des zweiten Projekt-Reviews am 5. November im Teaching Factory Competence Center in Patras (Griechenland), organisiert vom Laboratory for Manufacturing Systems and Automation (LMS) der Universität Patras, präsentierte das Unternehmen seine in der Firmenzentrale in Turin entwickelten Prototypen den Projektpartnern sowie einer Delegation der Europäischen Kommission, bestehend aus dem Projektverantwortlichen und zwei Gutachtern, zur Vorbereitung auf die Testphase.

Cobots für die Additive Fertigung sowie die Luft- und Raumfahrt

Das erste durch den Anbieter geführte Arbeitspaket betrifft die Konzeption und Entwicklung eines MyCo-Kollaborationsroboters (Cobot) mit mittlerer Traglast, der für die kollaborative Nachbearbeitung additiv gefertigter Bauteile eingesetzt wird und menschensicheren Betrieb mit der Präzision und Anpassungsfähigkeit kombiniert, die in anspruchsvollen Fertigungsumgebungen erforderlich sind.

Der zweite Pilot konzentriert sich auf den Luft- und Raumfahrtsektor, in dem das Unternehmen einen kollaborativen, ferngesteuerten Inspektionsroboter für die nicht-invasive Inspektion von Flugzeugflügeln entwickelt hat – eine Aufgabe, die traditionell manuell ausgeführt wird. Entwickelt innerhalb der „Aeronautics Open Pilot Line“ des Converging-Projekts, integriert die innovative Lösung, basierend auf dem 6-achsigen MyCo-Cobot mit mittlerer Traglast, fortschrittliche Kinematik, hochpräzise Mechanik und Remote-Steuerungsfunktionen zur Unterstützung von additiver Fertigung und Wartungsprozessen. Damit erhöht sie die Inspektionsgenauigkeit und Sicherheit, verkürzt Wartungszeiten und optimiert den gesamten Lebenszyklus der Flugzeugwartung.

„Das Converging-Projekt spiegelt ein strategisches Bestreben wider, die Fertigung der nächsten Generation durch höhere Rekonfigurierbarkeit, Effizienz und menschenzentrierte Automation zu ermöglichen“, erklärt Nicole Clement, Chief Advanced Automation Solutions Officer bei Comau. „Durch die Nutzung unserer umfassenden Expertise in Robotik und industrieller Automation sowie unserer neuen Cobots und AMRs möchten wir zur Entwicklung und Einführung innovativer Technologien beitragen, die die Zukunft von Fertigungs- und Wartungsprozessen neu definieren werden.“

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