Fertigungssteuerung Digitale Zwillinge machen die Produktion zukunftssicher

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Becos, Spezialist für digitale Fertigungslösungen, zeigt in Kundenprojekten, wie Unternehmen digitale Zwillinge für operative Exzellenz einsetzen und sogar dem demografischen Wandel begegnen können.

Digitale Zwillinge bringen mehr Transparenz in die Fertigung.(Bild:  Fotolia_188635260_M)
Digitale Zwillinge bringen mehr Transparenz in die Fertigung.
(Bild: Fotolia_188635260_M)

Digitale Zwillinge werden zur zentralen Schnittstelle moderner Fertigungssteuerung. Als Verbindung von Erfahrungswissen aus der Belegschaft und Echtzeitdaten aus Maschinen ermöglicht er eine bislang unerreichte Transparenz und Flexibilität im Produktionsprozess. „Die intelligente Verknüpfung von Mensch und Maschine wird zunehmend zum Erfolgsfaktor für industrielle Wettbewerbsfähigkeit“, erklärt becos-Geschäftsführer Prof. Dr. Günter Bitsch. „Mit digitalen Zwillingen lassen sich Prozesse automatisieren, Wissen sichern und fundierte Entscheidungen treffen.“

Adaptive Fertigung durch vernetzte Datenmodelle

Im Zentrum steht ein semantisch angereichertes Datenmodell, das sowohl maschinelle Sensordaten als auch Erfahrungswissen berücksichtigt. Dieses Modell bildet die Grundlage für eine adaptive Steuerung. Produktionsabweichungen werden in Echtzeit erkannt, analysiert und automatisch korrigiert, etwa durch Anpassung von Taktzeiten oder Produktionsreihenfolgen. In der Praxis geschieht dies durch ein Zusammenspiel aus Beobachtung, Analyse, Bewertung und Entscheidung, gesteuert von einem digitalen Zwilling, der als lernfähiges System agiert.

Von der Lernfabrik in die Industrie

Ein konkretes Beispiel stammt aus der Zusammenarbeit mit einer Lernfabrik. Hier übernimmt ein digitaler Zwilling die Steuerung einer Mensch-Roboter-Arbeitsstation und reagiert autonom auf Leistungseinbrüche, etwa infolge von Ermüdung oder technischen Störungen. Die Steuerung erfolgt ohne manuelles Eingreifen, Entscheidungen werden auf Basis vorheriger Erfahrungswerte getroffen und kontinuierlich optimiert. Diese Fähigkeit zur kontextbasierten Steuerung hebt den digitalen Zwilling deutlich von klassischen Automatisierungssystemen ab.

Antwort auf den Fachkräftemangel

Gerade im Kontext des demografischen Wandels bietet die Technologie einen strategischen Vorteil. Wissen, das mit dem Ruhestand erfahrener Mitarbeitender verloren zu gehen droht, wird systematisch digitalisiert und organisationsweit verfügbar gemacht. „Digitale Zwillinge sind für uns nicht nur ein Effizienzwerkzeug, sondern auch eine Brücke zwischen den Generationen“, betont Bitsch.

Das Unternehmen begleitet mittelständische Unternehmen bei der Einführung und Integration digitaler Zwillinge in bestehende Produktionsumgebungen. Als Bestandteil moderner IIoT-Infrastrukturen schaffen diese Lösungen ein neues Verständnis von Steuerung – datenbasiert, adaptiv und resilient.

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