Enterprise AI Adoption Impact Index Infor schließt Lücken bei KI-Umsetzung 

Ein Gastbeitrag von Dr. Henning Dransfeld 3 min Lesedauer

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Der neue Enterprise AI Adoption Impact Index belegt: Über die Hälfte der Unternehmen kämpft mit der Skalierung von KI – neue Infor-Lösungen adressieren das Problem.

Das Thema KI stand auch in Hannover am Messestand von Infor im Mittelpunkt des Besucherinteresses.(Bild:  Arno Laxy)
Das Thema KI stand auch in Hannover am Messestand von Infor im Mittelpunkt des Besucherinteresses.
(Bild: Arno Laxy)

Das aktuelle Update von Infor bringt Verbesserungen für die Industry AI Agents und den Infor Agentic Orchestrator, der zunächst eingeschränkt verfügbar ist. Diese Neuerungen sollen Unternehmen helfen, Hindernisse bei der Einführung von KI zu überwinden; Probleme, die Infor durch aktuelle Studien identifiziert hat.
Infor präsentiert neue Funktionen der Infor Velocity Suite und einen erweiterten Infor Agentic Orchestrator. Ziel ist es, Unternehmen branchenspezifisch und präzise dabei zu unterstützen, KI-Initiativen in messbare Ergebnisse zu verwandeln. Grundlage der Neuerungen ist der Infor Enterprise AI Adoption Impact Index, eine Studie mit 1.000 Entscheidern aus Deutschland, Frankreich, Großbritannien und den USA. Die Ergebnisse zeigen: Viele Unternehmen scheitern trotz guter Absichten an der Umsetzung.

Hürden bei der KI-Einführung

Komplexe KI-Projekte scheitern oft an strukturellen Barrieren. Obwohl 80 Prozent der Befragten überzeugt sind, dass ihr Unternehmen über die nötigen Kompetenzen verfügt, stecken 49 Prozent noch in Pilotprojekten oder stehen erst am Anfang. Die größten Hindernisse: Datensicherheit, Datensouveränität und Compliance (36 Prozent), fehlende interne KI-Kompetenz (25 Prozent) und ein unklarer Return on Investment (23 Prozent).

Infor Velocity Suite: KI‑Investitionen in echten Mehrwert verwandeln

Trotz Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten bleibt die KI-Einführung für viele Unternehmen eine Herausforderung. Fast die Hälfte steckt noch in frühen Phasen. Der Weg zur Wertschöpfung erfordert erstklassige Technologie, Branchenwissen und klare Governance. Die neuen Funktionen von Infor zielen genau darauf ab.
Laut Enterprise AI Adoption Impact Index nennt ein Viertel der Unternehmen fehlende interne KI-Kompetenz als Haupthindernis. Die Infor Velocity Suite hilft, aus KI-Investitionen echten Mehrwert zu schöpfen. Die wichtigsten Neuerungen sind:
- Industry AI Agents: Die Suite integriert alle Infor Industry AI Agents, Agent Orchestration und Agent Factory. Kunden erhalten Zugang zu branchenspezifischen Agents, die den richtigen Moment zum Handeln erkennen und Mehrwert schaffen.
- Value+ Solutions: Vorkonfigurierte Automatisierungen für verschiedene Branchen sind direkt aus den Infor CloudSuites zugänglich. Das beschleunigt die Umsetzung und steigert die Time-to-Value.

- CareFor Managed Services: Ein Jahr kostenloser Support nach der Implementierung sichert den Erfolg der KI-Investitionen ab Tag eins.
- Prescriptive AI Use Case Packs: Kuratierte ML- und KI-Use-Case-Pakete, organisiert nach Rolle, Prozess und Branche, erleichtern den Einstieg in KI-gestützte Geschäftsprozesse und zeigen sofortige Vorteile.
Ein neues Add-on für das Infor Warehouse Management System (WMS) optimiert zudem Lagerprozesse mit maschinellem Lernen. Es führt Mitarbeiter entlang effizienter Routen, reduziert unnötige Laufwege und Gerätebewegungen und verkürzt Wegstrecken um bis zu 25 Prozent. Der Lagerbetrieb wird effizienter, Aufträge schneller ausgeführt.

Darum kommt die KI nur zögerlich voran: Sicherheitsbedenken, fehlende KI‑Fachkräfte, hohe Kosten und unklare geschäftliche Vorteile bremsen die Einführung.  (Bild:  Infor)
Darum kommt die KI nur zögerlich voran: Sicherheitsbedenken, fehlende KI‑Fachkräfte, hohe Kosten und unklare geschäftliche Vorteile bremsen die Einführung.
(Bild: Infor)

Supervisor Agents: Orchestrierung komplexer Workflows

Für 32 Prozent der Führungskräfte ist die Fähigkeit von KI, Aufgaben autonom auszuführen, entscheidend. Der Infor Agentic Orchestrator schafft eine transparente Infrastrukturschicht, die isolierte Aufgaben in koordinierte Workflows überführt. Die wichtigsten Updates sind:
- Orchestrierung: Supervisor Agents koordinieren komplexe Workflows, erkennen Anomalien und entlasten Mitarbeiter. Der Mensch bleibt dort eingebunden, wo es nötig ist.
- Interoperabilität: Infors Model Context Protocol (MCP)-Server standardisieren den sicheren Datenzugriff und die Ausführung von Aktionen in Infor-Anwendungen. MCP funktioniert auch mit Drittanbieter-Tools und Nicht-Infor-Anwendungen.
- Observability: Neue Transparenzfunktionen – Inline Thoughts, Evaluation Framework und Focus Mode – geben Nutzern volle Kontrolle und Übersicht.

Studienergebnisse im Detail

Die Umfrage unter 1.000 Fach- und Führungskräften aus Einzel- und Großhandel, Lebensmittel, Fertigung, Automobil sowie Logistik zeigt: Operative Strukturen halten oft nicht mit den KI-Ambitionen der Führungskräfte Schritt.

Auch wenn 80 Prozent der Befragten glauben an die internen Fähigkeiten ihres Unternehmens, stecken 49 Prozent in frühen Phasen fest. Größte Hindernisse sind Datensicherheit, Datensouveränität und Compliance (36 Prozent), fehlende Fachkompetenz (25 Prozent) und unklarer ROI (23 Prozent).

Unsicherheit besteht auch bei bei Daten und autonomen Agents. 27 Prozent zweifeln an der Reife ihrer Unternehmensdaten für zuverlässige KI. 31 Prozent fühlen sich unwohl mit autonomen Agents, die kritische Prozesse ausführen.

Fast die Hälfte der KI-generierten Workflows (49 Prozent) erfordert manuelle Überprüfung, um Branchenvorschriften einzuhalten. Priorität haben drittens Sicherheit, Autonomie und Branchenspezifik.

Wichtigste Erfolgsfaktoren sind Datensicherheit und Datensouveränität (37 Prozent), autonome Aufgabenausführung (32 Prozent) und branchenspezifische Anwendungsfälle (28 Prozent). 87 Prozent der Befragten legen Wert auf transparente und vorhersehbare KI-Kosten. 

Dr. Henning Dransfeld ist Industry Principal, Automotive, bei Infor.

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