Smart Factory & Datenintegration Globaler IoT-Rollout bei Claas

Von Cybus 3 min Lesedauer

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Schluss mit dem Daten-Wildwuchs: Claas nutzt Cybus Connectware als zentralen IoT-Hub für 1.000 Assets weltweit. So gelingt der globale Rollout der Smart Factory auf Enterprise-Niveau.

Innovation auf dem Feld und in der Fabrik: Claas nutzt moderne IoT-Strukturen, um die Produktion seiner Landmaschinen weltweit zu vernetzen und effizienter zu gestalten.  (Bild:  © iStock Sjo (2026))
Innovation auf dem Feld und in der Fabrik: Claas nutzt moderne IoT-Strukturen, um die Produktion seiner Landmaschinen weltweit zu vernetzen und effizienter zu gestalten.
(Bild: © iStock Sjo (2026))

Die Claas Gruppe, einer der weltweit führenden Hersteller von Landtechnik, setzt bei der digitalen Transformation ihrer Produktion auf Cybus. Nach einem intensiven Auswahlprozess und über 80 erfolgreichen technischen Validierungen im Rahmen eines Proof of Concept (PoC) wird Cybus Connectware als zentraler Factory Data Hub in Betrieb genommen. Ausschlaggebend waren insbesondere die hohe Automatisierbarkeit, Skalierbarkeit und die Fähigkeit zur zentralen Steuerung der Dateninfrastruktur über mehrere Standorte hinweg.

Skalierbare IoT-Infrastruktur: Volle Kontrolle über globale Datenströme

In der modernen Landtechnikfertigung ist die Beherrschung von Datenströmen erfolgskritisch. Claas stand vor der Herausforderung, eine wachsende Zahl an Produktionssystemen, Maschinen und IT-Applikationen effizient und sicher miteinander zu vernetzen.Mit der Entscheidung für Cybus Connectware löst Claas bisherige, heterogene Teillösungen ab und ersetzt sie durch eine einheitliche, skalierbare Schicht.

„Die Anforderungen an eine moderne Smart Factory Architektur sind klar definiert: Wir benötigen volle Skalierbarkeit bei gleichzeitiger zentraler Governance“, erklärt Martin Heese, Solution Owner Industrial IoT & Machine Connectivity bei Claas. „OT/IT-Konvergenz scheitert selten an Protokollen – sondern an fehlendem Ownership. Cybus hat im PoC bewiesen, dass sie die Vielfalt an Maschinen und Schnittstellen – von kleinen Anlagen bis zu komplexen Fräsen – beherrschen und die Enterprise-Reife für den globalen Rollout mitbringen. Damit aus Architektur Wert wird, brauchen wir Teams, die Use Cases mit Verantwortung umsetzen.“, erklärt Wojciech Halabis, Product Owner Industrial IoT & Machine Connectivity.

Mit Cybus Connectware setzt Claas nun auf eine Integrationslösung, die Shopfloor-Datenquellen unabhängig vom Protokoll oder Hersteller zentral verfügbar macht und effizient über mehrere Werke hinweg orchestrieren kann. Im Vergleich zu herkömmlichen IoT-Gateways oder isolierten Plattformlösungen bietet Connectware einen durchgängigen, herstellerunabhängigen Datenfluss zwischen Maschinen, IT-Systemen und Cloud – ohne proprietäre Abhängigkeiten und mit vollständiger Kontrolle durch das eigene IT-Team.

Schlanke Architektur: Ein Hub, acht Werke

Innerhalb von nur zwölf Wochen gelang es Claas und Cybus, im Rahmen des PoC nicht nur die technische Machbarkeit unter Beweis zu stellen, sondern auch die organisatorischen Voraussetzungen für einen standortübergreifenden Rollout zu schaffen. Gemeinsam wurden Stakeholder aus IT, OT und Betrieb eingebunden, Prozesse neu gedacht und die Basis für eine skalierbare Steuerung der Dateninfrastruktur gelegt.

Zentrale Anforderungen waren dabei neben der einfachen Bedienbarkeit vor allem ein schneller, effizienter Rollout über mehrere Standorte sowie die zentrale Kontrolle der Dateninfrastruktur. Cybus Connectware ermöglicht damit eine deutliche Reduzierung des Engineering-Aufwands pro Werk sowie eine schnellere Umsetzung weiterer Digitalisierungsinitiativen. Die neue Datenarchitektur kann darüber hinaus als Grundlage für Effizienzsteigerungen in Bereichen wie Energieverbrauch, Instandhaltung und Qualitätsmanagement dienen.

Ein technologisches Highlight der neuen Architektur: Statt mehrere vollwertige Systeme in jedem Werk zu betreiben, nutzt Claas eine zentrale Connectware-Instanz und realisiert so eine besonders schlanke Architektur. Die Anbindung weiterer Werke erfolgt über weitere installierte „Agents” – mit minimalem Betriebsaufwand und maximaler Steuerbarkeit über eine zentrale Plattform.

<p>Mehrere moderne, hellgrüne Claas Arion Traktoren mit markanten roten Felgen stehen in einer Reihe auf einem Kiesplatz; im Hintergrund ist weitere Landtechnik zu sehen.<p>
Effizienz in Serie: Durch eine standardisierte IoT-Datenarchitektur sichert Claas die Hochleistungsproduktion seiner Traktoren und Landmaschinen an internationalen Standorten.
(Bild: © iStock Vevchic86 (2026))

Rollout in bis zu acht Werke und mit über 1.000 Assets

Claas und Cybus haben einen mehrjährigen Rahmenvertrag abgeschlossen, der die Anbindung von bis zu acht Produktionsstandorten vorsieht. Bereits im ersten Jahr werden vier Werke produktiv geschaltet. Insgesamt umfasst das Projekt die Anbindung von rund 1.000 Assets – darunter Fertigungsanlagen, Energiemesssysteme und weitere industrielle Komponenten.

„Gerade für Global Player wie Claas ist die Fähigkeit, Dateninfrastrukturen zu automatisieren und standortübergreifend zu betreiben, der entscheidende Hebel für die Fabrik der Zukunft“, so Lukas Theilacker, Enterprise Account Executive bei Cybus. „Connectware fungiert hier als neutrales Bindeglied, das herstellerunabhängig volle Kontrolle über den Datenfluss zwischen Shopfloor und IT garantiert.“

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