E-Device Anwender können Roboter über eigene Endgeräte bedienen

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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Ein E-Device von ABB ermöglicht Bedienung, Programmierung und Monitoring von Robotern und Cobots über Tablets und PCs der Anwender. Das senkt den Schulungsaufwand für alle OmniCore-gesteuerte Roboter.

Das neue E-Device von ABB Robotics ermöglicht die Bedienung, Programmierung und Überwachung OmniCore-gesteuerter Roboter und Cobots über die Tablets und PCs der Anwender.(Bild:  ABB Robotics)
Das neue E-Device von ABB Robotics ermöglicht die Bedienung, Programmierung und Überwachung OmniCore-gesteuerter Roboter und Cobots über die Tablets und PCs der Anwender.
(Bild: ABB Robotics)

ABB Robotics erweitert sein Angebot für die Programmierung und Bedienung von Robotern mit Einführung des E-Device. Die kompakte Sicherheitsschnittstelle ermöglicht es Anwendern, OmniCore-gesteuerte Roboter und Cobots über ihre eigenen Tablets oder PCs zu bedienen, zu programmieren und zu überwachen. Basierend auf dem OmniCore User Interface (UI) bietet das E-Device eine vertraute Benutzeroberfläche mit vollem Funktionsumfang für die Interaktion mit Robotern. Die erforderlichen physischen Sicherheitsbedienelemente stehen dabei unabhängig davon zur Verfügung, ob Anwender ein Tablet, einen PC oder ein Teach Pendant verwenden.

„Roboter zugänglicher und benutzerfreundlicher zu machen, ist zentraler Bestandteil unseres Wegs hin zu einer autonomeren und vielseitigeren Robotik“, betont Marc Segura, President von ABB Robotics. „Kunden benötigen Lösungen, die schnell und einfach einsetzbar sind, sich skalieren und an veränderte Anforderungen anpassen lassen. Gleichzeitig soll der Aufwand für Schulungen und für die Einarbeitung in neue Bedien- und Programmierumgebungen möglichst gering bleiben. Das E-Device gibt ihnen die Freiheit, mit Robotern über ihre eigenen Tablets oder PCs zu interagieren. Dank einer einheitlichen Benutzererfahrung über alle OmniCore-gesteuerten Roboter und Cobots hinweg lassen sich Schulungsaufwände reduzieren, Implementierungen vereinfachen und Produktionsanläufe beschleunigen.“

Schnellere Implementierung der Roboter

Das einheitliche OmniCore User Interface reduziert den Schulungsaufwand und beschleunigt die Implementierung über das gesamte Robotik- und Cobot-Portfolio des Herstellers hinweg. Anwender erhalten Zugriff auf das stetig wachsende Angebot an Programmiertools, darunter RobotStudio, die Software für Offline-Programmierung und Simulation, sowie AppStudio, ein No-Code-Tool zur Erstellung anwendungsspezifischer Benutzeroberflächen. Damit lassen sich Anwendungen außerhalb der Produktionsumgebung entwickeln, simulieren und an individuelle Anforderungen anpassen, bevor das Bediengerät mit dem Roboter verbunden wird. Das verkürzt die Implementierung und Inbetriebnahme.

Das E-Device und das OmniCore UI stellen im Zusammenspiel einen nahtlosen Übergang von der Simulation zur Inbetriebnahme sicher. Anwender können Roboterprogramme offline im Büro erstellen und simulieren und anschließend dasselbe Endgerät direkt in der Produktionsumgebung nutzen, um sie auf den Roboter zu übertragen. Das mobile Endgerät ermöglicht dabei einen schnellen Wechsel zwischen verschiedenen Robotern, die über das E-Device bedient werden. Dies schafft zusätzliche Flexibilität und macht die Lösung besonders attraktiv für Produktionsumgebungen mit mehreren Robotern sowie für Schulungs- und Trainingsumgebungen. Das E-Device verkürzt Engineering- und Inbetriebnahmezeiten und beschleunigt den Produktionsanlauf.

Die Unterstützung mobiler Endgeräte eröffnet zusätzliche Möglichkeiten, Robotersysteme zukunftssicher auszulegen. Über die Internetverbindung können Anwender direkt auf Online-Ressourcen wie Handbücher zugreifen. Integrierte Kameras ermöglichen zudem die Aufnahme von Bildern für Diagnose- und Servicezwecke, die sich direkt im Backup-Ordner des Roboters speichern lassen.

Das E-Device integriert die für den manuellen Betrieb von Robotern erforderlichen Sicherheitsbedienelemente, darunter einen Not-Halt-Taster und einen dreistufigen Zustimmtaster. Die Lösung erfüllt die Anforderungen der neuen Sicherheitsnorm ISO 10218:2025 und ist CE- sowie UL-zertifiziert. Damit unterstützt sie Unternehmen dabei, sattelfest für die nächste Generation sicherer Automatisierungslösungen zu sein.

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