Ein Ingenieur entwickelt ein neues Produkt und benötigt kurzfristig eine Vorserienversion für Spritzgussteile. Die langwierige Suche nach verschiedenen Anbietern für Spritzguss, Nachbearbeitung und Oberflächenveredelung würde ihn jedoch wertvolle Zeit kosten. Facturee bietet die Komplettleistung aus einer Hand. Mit seinem großen Netzwerk von über 2.000 Fertigungspartnern kann Facturee ab sofort auch Spritzgussverfahren inklusive Rapid Prototyping und Nachbearbeitung liefern. Dadurch sparen Einkäufer erheblich Zeit, und Innovationen können schneller und kosteneffizienter auf den Markt gebracht werden.
Beim Spritzguss ist die richtige Materialauswahl wie auch bei anderen Verfahren entscheidend für den Erfolg eines Projekts, wie etwa auch bei Bauteilen für den Automotive-Bereich.
(Bild: Shutterstock)
In der Industrie werden die Produktentwicklungs- und Innovationszyklen immer kürzer.Wenn es besonders schnell gehen soll, verkürzt „Rapid Prototyping“ die Entwicklungszeit erheblich. Das „Rapid-Prototyping" umfasst verschiedene Fertigungstechniken, mit denen Prototypen und Vorserienbauteile sehr schnell hergestellt werden können, so auch in Vorbereitung auf eine nachfolgende Spritzguss-Serienproduktion. Dies ermöglicht es Ingenieuren und Designern, in kürzester Zeit physische Modelle von Bauteilen zu erstellen, um deren Form, Passform und Funktion zu überprüfen, bevor teure Werkzeuge für die Massenproduktion hergestellt werden. Spritzgießen ist ein beliebtes Fertigungsverfahren, wenn es um Serienfertigung geht. Es ermöglicht die präzise und kosteneffiziente Herstellung großer Stückzahlen bei gleichzeitig geringen Produktionskosten.
Sourcing-Prozesse für schnelle Time-to-Market verkürzen
Damit die Potenziale dieser Verfahren jedoch voll ausgeschöpft werden können, gilt es, Bremsklötze zu umgehen. „Das schnellste Fertigungsverfahren erfüllt seinen Zweck nicht vollends, wenn Einkäufer oder Ingenieure wertvolle Zeit mit Lieferantensuche verbringen müssen und die Teile sogar noch verschiedene Lieferanten durchlaufen, von der Herstellung bis zur Nachbearbeitung. Das verlängert die Time-to-Market“, erklärt Lukas Schlicker, Co-Founder und CPO von Facturee. Digital Procurement, wie es Facturee ermöglicht, schafft hier Entlastung, insbesondere entfällt das sonst sehr aufwändige Lieferanten-Sourcing. Bei Facturee erhalten Kunden, die ein Bauteil benötigen, alles aus einer Hand: Lieferantensuche, technische Beratung, Fertigung, Nachbearbeitung und Oberflächenveredelung. Das spart Zeit und Kosten, da die Koordination aller Schritte durch einen einzige Schnittstelle erfolgt.
„Wir bieten neben zahlreichen anderen Fertigungsverfahren auch verschiedene Arten des Spritzgussverfahrens an, darunter konventioneller Kunststoff-Spritzguss, Umspritzen, Überspritzen und schneller Spritzguss. Dazu schöpfen wir aus unserem Netzwerk an etablierten Fertigungspartnern und suchen jeweils für den Kunden die beste Kombination aus Preis, Qualität und Lieferzeit. Das betrifft auch die Nachbearbeitung. Wir nehmen Einkäufern also die lästige Suche ab, beraten und begleiten zur prädestinierten Lösung“, sagt Lukas Schlicker.
Für jedes Projekt das passende Material
Beim Spritzguss ist die richtige Materialauswahl wie auch bei anderen Verfahren entscheidend für den Erfolg eines Projekts. So ist unter anderem zu beachten, ob es sich um ein Produkt für den Innen- oder Außenbereich handelt, und ob hohe Steifigkeit, Flexibilität oder etwa Beständigkeit gegen Umwelteinflüsse gefragt ist. Lukas Schlicker: „Für jedes Projekt kann ein anderes Material erforderlich sein. Um den Anforderungen verschiedenster Anwendungen gerecht zu werden, sollte eine breite Palette an spezifischen und anwendungsabhängigen Bauteileigenschaften gegeben sein. Spritzgussteile können aus allen gängigen Materialien wie Polypropylen, ABS, Polyethylen oder Polystyrol gefertigt werden. Weitere Materialoptionen und eine große Auswahl an Oberflächenbehandlungen gehören ebenfalls in unser Portfolio.“
Verschiedene Gussverfahren für unterschiedliche Anwendungsbereiche
Neben Spritzguss hat Facturee weitere Gussverfahren zur Herstellung von Metall- und Kunststoffteilen wie Druck- und Vakuumguss sowie mit Sandguss und Feinguss auch den klassischen Schwerkraftguss in das Portfolio aufgenommen. Diese bieten jeweils spezifische Vorteile für verschiedene Anwendungsbereiche – von der Losgröße 1 bis hin zur Massenproduktion. Druckguss beispielsweise ist ideal für die Herstellung hochpräziser Metallbauteile mit komplexen Formen und dünnen Wandstärken, wie sie in Elektronikgehäusen und Automobilkomponenten benötigt werden, typischerweise aus Aluminium-, Zink- oder Magnesiumlegierungen. Dieses Verfahren eignet sich besonders für größere Stückzahlen. Vakuumguss wiederum ist prädestiniert für die schnelle und günstige Fertigung von Kunststoffbauteilen mit glatten Oberflächen und feinen Details. Damit ist es ideal geeignet für die Produktion von Prototypen, Kleinserien und dekorativen Teilen in Industrien wie der Automobil-, Luftfahrt- und Elektronikindustrie. Es wird häufig zur schnellen Prototypen- und Vorserienproduktion in Vorbereitung auf nachfolgende Spritzguss-Serien eingesetzt.
Stand: 16.12.2025
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