Procurement-Modell Wie KI die Beschaffung transformiert

Quelle: Facturee 3 min Lesedauer

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Die Beschaffung zeichnungsbasierter Fertigungsteilen ist komplex und fehleranfällig. Facturee zeigt auf der EMO, wie sein digitales Procurement-Modell diese Herausforderungen löst.

Intelligentes Lieferanten-Matching.(Bild:  KI-generiert (Gemini))
Intelligentes Lieferanten-Matching.
(Bild: KI-generiert (Gemini))

Die Beschaffung zeichnungsbasierter Fertigungsteile ist für Einkäufer ein schwieriges Unterfangen, wenn es um die Auswahl geeigneter Lieferanten geht: Qualität, Kosten und Zuverlässigkeit müssen im richtigen Verhältnis stehen. Manuelle Auswahlprozesse sind dabei oft ressourcenintensiv und fehleranfällig. Fehlerhafte Entscheidungen können wiederum hohe Folgekosten und Verzögerungen in der Produktion verursachen. Die Volatilität globaler Märkte verschärft die Problematik zusätzlich.

Muster erkennen mit KI

Christopher Walzel, CTO bei Facturee: "Mit KI lassen sich Muster erkennen."(Bild:  Facturee)
Christopher Walzel, CTO bei Facturee: "Mit KI lassen sich Muster erkennen."
(Bild: Facturee)

„Viele Unternehmen besitzen bereits eine enorme Menge an internen Daten: Qualitätsberichte, Lieferantenbewertungen, technische Spezifikationen und Projekthistorien. Oft liegen diese Daten jedoch unstrukturiert und ungenutzt vor“, sagt Christopher Walzel, Co-Founder bei Facturee. „Mit KI lassen sich Muster erkennen und aus vermeintlich unzusammenhängenden Daten präzise Erkenntnisse ableiten. Lieferantenprofile können erstellt und bewertet werden, indem historische Daten zu erfolgreichen Projekten, Fertigungsqualität und Termintreue ausgewertet werden.“ 

Risikominimierung durch KI

Ein besonders vielversprechender Ansatz ist die automatisierte Analyse von CAD-Zeichnungen zur Risikofrüherkennung. KI-basierte Systeme sind in der Lage, nicht nur offensichtliche, sondern auch kleinste Details und potenzielle Fehlerquellen frühzeitig zu identifizieren. Dadurch lassen sich Risiken bereits in der Angebotsphase erkennen und geeignete Maßnahmen treffen – lange bevor es zu Problemen in der Produktion kommt. KI prüft automatisiert technische Machbarkeit, Materialanforderungen, Toleranzen sowie historische Leistungsdaten potenzieller Lieferanten. 

Intelligentes Lieferanten-Matching

Die Stärke von KI liegt in der präzisen Analyse großer Datenmengen. Sie ist damit in der Lage, für spezifische Anforderungen nicht nur geeignete, sondern optimal passende Lieferanten zu identifizieren. Systeme, die kontinuierlich gepflegte Datenbanken mit hunderttausenden Datenpunkten pro Lieferant nutzen, ermöglichen ein intelligentes Matching. Dieses Verfahren garantiert nicht nur eine deutlich reduzierte Fehlerquote, sondern auch erhebliche Einsparungen in Zeit und Aufwand. Zudem lässt sich somit der beste Preis für die jeweilige Anforderung identifizieren. 

So funktioniert das smarte Matching

Der Digital Procurement-Spezialist Facturee nutzt KI-gestützte Matching-Algorithmen und wertet dabei mehr als 600.000 Datenpunkte pro Lieferant sowie CAD-, Qualitäts- und Leistungsdaten aus. Schon im Angebotsprozess erzeugt das System für den jeweiligen Kunden eine belastbare Preisindikation, ohne dass sensible Kundendaten weitergegeben werden; erst nach der finalen Entscheidung werden notwendige Details anonymisiert an den ausgewählten Partner übermittelt. Parallel prüft die KI technische Machbarkeit, Materialanforderungen und Toleranzen und erkennt potenzielle Risiken frühzeitig.

Vermutungen werden dabei durch Fakten ersetzt: Welche Partner erfüllen die Toleranzen, wer lieferte pünktlich ähnliche Teile – und zu welchem Preis?

Christopher Walzel

Vorteile für den Einkäufer

Einkäufer profitieren dadurch in vielerlei Hinsicht: Sie erhalten verlässliche Preise bereits im Angebotsprozess, was Angebots- und Vergabezyklen verkürzt und sonst oftmals sehr hohe Abstimmungsaufwände deutlich reduziert. Die objektive, qualitätsbasierte Vorauswahl minimiert Fehlentscheidungen und Nacharbeit. Zudem verringern sich Abhängigkeiten von einzelnen Lieferanten und die Resilienz der Zulieferkette steigt, denn Facturee übernimmt den gesamten Sourcing-Prozess und sucht mit KI-Unterstützung sowie internen Experten immer die ideale Lösung aus Preis, Lieferzeit und Qualität für die jeweilige Anfrage. Die zentrale, digitale Abwicklung durch Facturee beschleunigt die Time-to-Market beim Kunden.

Vermutungen werden durch Fakten ersetzt

„Mit dem gezielten Einsatz von KI in der Beschaffung von Zeichnungsteilen adressieren wir die Herausforderungen komplexer Märkte. Vermutungen werden dabei durch Fakten ersetzt: Welche Partner erfüllen die Toleranzen, wer lieferte pünktlich ähnliche Teile – und zu welchem Preis? Die Beschaffung ist einfach viel zuverlässiger und leistungsfähiger“, sagt Christopher Walzel.

Moritz König, CEO von Facturee, spricht auf der EMO über das Procurement-Modell und den KI-Ansatz.(Bild:  Facturee)
Moritz König, CEO von Facturee, spricht auf der EMO über das Procurement-Modell und den KI-Ansatz.
(Bild: Facturee)

Facturee stellt sein Procurement-Modell und den KI-Ansatz auf der EMO sowohl am Stand F18/Halle 6 als auch bei einem Vortrag vor. Moritz König, CEO bei Facturee, spricht am 23. September 2025 um 10:30 bis 11:00 Uhr am Stand A60 in Halle 12 über „Garantierte 20% Kostenersparnis und Lieferketten-Resilienz für Ihre Zeichnungsteile“.

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