Fraunhofer-Allianz „autoMOBILproduktion“ zeigt der Branche Wege in die Zukunft

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Die Institute der Fraunhofer-Allianz autoMOBILproduktion entwickeln für Industriepartner Transformationslösungen an der Schnittstelle zwischen Forschung und Praxis. Projektanfragen sind willkommen.

Zusammenarbeit in der Produktion: Fraunhofer entwickelt gemeinsam mit der Industrie zukunftsfähige Lösungen für die Automobilbranche.(Bild:  Fraunhofer‑Allianz autoMOBILproduktion; mit KI generiert)
Zusammenarbeit in der Produktion: Fraunhofer entwickelt gemeinsam mit der Industrie zukunftsfähige Lösungen für die Automobilbranche.
(Bild: Fraunhofer‑Allianz autoMOBILproduktion; mit KI generiert)

Nie waren die Herausforderungen in der Automobilindustrie größer als heute. Dringender denn je suchen OEMs, Zulieferer und Hersteller nach neuen Wegen durch die Transformation der Branche. Ein Schlüssel dabei: zukunftsweisende technologische Antworten, die die Industrie langfristig erfolgreich im internationalen Wettbewerb positionieren. Das gilt besonders für die Produktion, wie Dr.-Ing. Steffen Ihlenfeldt, Sprecher der Fraunhofer-Allianz autoMOBILproduktion, erklärt: „Die Transformation im Automotive-Sektor bedeutet auch für die Produktion eine umfassende Neugestaltung.“ Alle Teilbranchen des Anlagen-, Maschinen- und Fahrzeugbaus müssen vor diesem Hintergrund auf gravierende Veränderungen reagieren.

Neue Möglichkeiten erkennen und nutzen

Welche neuen Möglichkeiten sich damit in der betrieblichen Praxis eröffnen, untersucht die Fraunhofer-Allianz autoMOBILproduktion. Sie bündelt die Kompetenzen von 14 Fraunhofer-Instituten, die sich auf die Optimierung von Produktionsprozessen spezialisiert haben. Automobilhersteller und ihre Zulieferer, Ausrüster und Dienstleister erhalten damit Zugriff auf das ganze Kompetenzspektrum aller Institute. Darüber hinaus können sie an den umfangreichen Test- und Technikumskapazitäten der Institute partizipieren.

Durch Pressmate vermeiden Unternehmen teure Tryouts und sparen bis zu 40 Prozent Einarbeitungskosten für Umformwerkzeuge.(Bild:  Fraunhofer IWU)
Durch Pressmate vermeiden Unternehmen teure Tryouts und sparen bis zu 40 Prozent Einarbeitungskosten für Umformwerkzeuge.
(Bild: Fraunhofer IWU)

Ein Beispiel hierfür ist die am Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU entwickelte Software Pressmate, die das elastische Durchbiegungsverhalten von Pressentischen und Stößeln unter Prozesslast präzise modelliert. Sie wird durch Eingabe von Mess- oder Simulationsdaten kalibriert und berechnet dann in Sekunden für beliebige Werkzeug-Pressen-Kombinationen Anpassungen der Werkzeugwirkflächen, passende Pressen oder Verlagerungsszenarien – inklusive Heatmap-Visualisierung. So vermeiden Unternehmen teure Tryouts und sparen bis zu 40 Prozent Einarbeitungskosten für große Umformwerkzeuge.

autoMOBILproduktion als Kompetenzzentrum für den Anlagen-, Maschinen- und Fahrzeugbau

Die Allianz versteht sich als Kompetenzzentrum für den Anlagen-, Maschinen- und Fahrzeugbau. Die Expertinnen und Experten in den beteiligten Fraunhofer-Instituten machen in diesem Rahmen aktuelle Forschung für die praktische Anwendung nutzbar. Sie beraten und unterstützen Innovations-, Transformations- oder FuE-Vorhaben, geben fachlich-strategischen Input zu Zukunftsthemen, Märkten, Technologien und Trends und gestalten Transformationsprozesse.

Ein Ziel der Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten besteht dabei darin, Deutschlands Technologieführerschaft vor allem im Automobilbereich in enger Allianz aus Industrie und Forschung zu sichern und zugleich den export- und umsatzstarken Anlagen- und Maschinenbau bei der Entwicklung innovativer Produktionsmaschinen und Fertigungssysteme zu fördern.

Online-Plattform „Fraunhofer Match“

Die Basis für die Arbeit der Fraunhofer-Allianz autoMOBILproduktion bildet das komplette Know-how der führenden Organisation für anwendungsorientierte Forschung. Denn die Fraunhofer-Gesellschaft verbindet mit ihren insgesamt 74 Instituten eine enorme thematische Vielfalt und große fachliche Tiefe. Den Weg zu den passenden Partnern unter den rund 20.000 Expertinnen und Experten zeigt eine zentrale Anlaufstelle: die Online-Matchmaking-Plattform „Fraunhofer Match“ (www.match.fraunhofer.de). Unternehmen und Organisationen jeder Größe können hier vertraulich ihre aktuellen Fragestellungen und Forschungsideen übermitteln. Als One-Stop-Shop verbindet sie die Plattform dann direkt und schnell mit dem passenden Forschungspartnern bei Fraunhofer.

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