TAITRA auf der EMO Taiwan: Schlüsselakteure im internationalen Maschinenbau

Von Karin Faulstroh 11 min Lesedauer

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Auf der EMO Hannover 2025 präsentierte sich Taiwan als eines der führenden Zentren für Maschinenbauinnovation. Mit 121 Ausstellern gehörte das Land zu den vier größten internationalen Teilnehmern der Messe. Die Redaktion von Digital Manufacturing sprach mit einigen über ihre Produkte, Technologien und Strategien für den europäischen Markt.

Gut besucht: TAITRA-Pressekonferenz auf der EMO 2025 in Hannover.(Bild:  kf)
Gut besucht: TAITRA-Pressekonferenz auf der EMO 2025 in Hannover.
(Bild: kf)

Hartford stellte den selbstentwickelten HP1-5-Achsen-Controller vor, der Maschinen unter einem Meter Länge auf fünf Mikrometer Präzision bringt und Funktionen wie KI-gestützte Thermokompensation, ECO-Modus und One-Touch-Setup integriert. Wir haben Hill Chang, Export Market Supervisor von Hartford, auf der Messe interviewt:

Digital Manufacturing Magazin (DMM): Welche Hauptinnovationen präsentieren Sie auf der EMO Hannover 2025?

Hill Chang, Export Market Supervisor von Hartford.(Bild:  kf)
Hill Chang, Export Market Supervisor von Hartford.
(Bild: kf)

Hill Chang: Das wichtigste Highlight, das wir präsentieren, ist unsere eigenentwickelte 5-Achs-Steuerung HP1. Mit Volumengenauigkeitskompensation ermöglicht sie bei Maschinen unter einem Meter eine Präzision von 5 µm. Aktuell ist diese Technologie in Taiwan einzigartig.

DMM: Was unterscheidet Ihre Technologien von denen der Wettbewerber?

Hill Chang: Anders als andere taiwanische Mitbewerber hat Hartford fast 20 Jahre in die Entwicklung einer eigenen Steuerung investiert. Sie umfasst Funktionen wie KI-gestützte thermische Kompensation, ECO-Modus und One-Touch-Setup – alles darauf ausgelegt, Maschinen intelligenter, umweltfreundlicher und effizienter zu machen.

DMM: Wie wirken sich die US-Zölle auf die taiwanesische Werkzeugmaschinenindustrie und Ihr  Unternehmen aus?

Hill Chang: US-Zölle haben erhebliche Auswirkungen auf die taiwanische Werkzeugmaschinenindustrie und den Auftragseingang um mehr als 10 % sinken lassen; sie beeinträchtigen zudem indirekt das Geschäft in Kanada, Mexiko und Brasilien. Gleichzeitig veranlasst uns dies, andere Märkte wie Europa und Afrika zu stärken, wo wir neue Geschäftsmöglichkeiten erschließen müssen, um die Lücke zu schließen.

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