Für offene Standards: Microsoft und Siemens treten der Open Industry 4.0 Alliance bei

Verantwortlicher Redakteur:in: Rainer Trummer 2 min Lesedauer

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Mit Microsoft und Siemens heißt die Open Industry 4.0 Alliance zwei Schwergewichte der IT- und OT-Branche in ihren Reihen willkommen.

(Quelle:  Open Industry 4.0 Alliance/Kuka)
(Quelle: Open Industry 4.0 Alliance/Kuka)

Seit Gründung der Open Industry 4.0 Alliance auf der Hannover Messe 2019 ist die Zahl der Mitglieder auf fast 80 Unternehmen angewachsen – von mittelständischen Industriezulieferern bis hin zu Weltkonzernen. Ihr Ziel: Die Digitalisierung in den Werkshallen vorantreiben. Man will bestehende Standards nutzen und unternehmensübergreifend zusammen arbeiten, um die Interoperabilität zu verbessern.

Open Industry 4.0 Alliance für offene Standards

„Mit dem Beitritt zur Open Industry 4.0 Alliance bekunden zwei wichtige globale Akteure ihr Engagement für Offenheit in der Branche. Dies unterstreicht das attraktive Konzept unserer Allianz. Wir freuen uns über den Beitritt von Microsoft und Siemens und über die vielen Möglichkeiten, die sich dadurch für die Industrie eröffnen", sagt Nils Herzberg, Vorstandssprecher der Open Industry 4.0 Alliance und Global Head Strategic Partnerships for Digital Supply Chain and Industry 4.0 bei SAP. "Dies ist gerade in der heutigen Zeit von besonderer Relevanz, Da die digitale Transformation rasch voranschreitet und Technologien wie Edge Computing, KI und Blockchain neue Maßstäbe setzen, ist der Beitritt von Siemens und Microsoft besonders wertvoll. Die Allianz trägt gemeinsam dazu bei, diese Transformation evolutionär zu gestalten und mit konkreten, realitätsnahen Anwendungsfällen zu verankern.“

Von der Cloud zur Edge

Microsoft bietet Azure Cloud-, Edge- und KI-Technologien an, um Geräte in Anlagen zu verbinden und große Mengen an Echtzeitdaten zu verarbeiten. Menschen, Anlagen, Arbeitsabläufen und Geschäftsprozesse können nahtlos interagieren.

„Unsere Beteiligung an der Open Industry 4.0 Alliance ergänzt unser langjähriges Engagement in Industrieallianzen wie der OPC Foundation und der Open Manufacturing Platform“, betont Ulrich Homann, Corporate Vice President, Cloud + AI, bei Microsoft. „Gemeinsam können wir Unternehmen dabei helfen, Silos und Produktivitätseinschränkungen in belastbare Abläufe und datengesteuerte, integrierte Lösungen für die gesamte Lieferkette zu verwandeln.“

Von der Edge zur Cloud

Mit seinem Digital-Enterprise-Portfolio will Siemens die digitale Transformation branchenübergreifend in der diskreten und Prozessindustrie unterstützen. Durch die Verknüpfung von Daten aus operativer Technik (OT) mit der Informationstechnik (IT) entsteht ein kontinuierlicher Kreislauf zur Optimierung - über den gesamten Lebenszyklus von Produkten und Produktion hinweg. Von den IoT-Services mit MindSphere bis Industrial Edge hilft Siemens seinen Kunden, Prozesse zu verbessern und nachhaltige Innovationen voranzutreiben. Kunden können beispielsweise mit innovativen IoT-Applikationen Produktionsprozesse flexibel und energieeffizient gestalten.

Stefan Gierse, Leiter Strategie & Technologie bei Siemens Digital Industries, sagt. "Um die nächste industrielle Revolution zu erreichen, bedarf es eines leistungsfähigen Ökosystems. Daher freuen wir uns, der Allianz beizutreten. Durch die Verbesserung der Interoperabilität legen wir gemeinsam den Grundstein für die Entwicklung neuer IoT-Anwendungen und Geschäftsmodelle, damit alle Anwender von Industrie 4.0 profitieren können.“

Lesen Sie auch: Digital Hannover Messe: Was die Open Industry 4.0 Alliance zeigt

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