Expertenumfrage Produktions- und Intralogistik

„Für jedes Szenario einen Plan in der Schublade“

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VDMA und Viastore Software

Fragen an den Experten

1. Was sind aus Ihrer Sicht die drei wesentlichen Trends in der Intralogistik im Jahr 2025?

2. Und was sind die größten Herausforderungen?

3. Wie können Unternehmen diesen Herausforderungen begegnen? 

Jan Drömer, VDMA

Jan Drömer
Jan Drömer ist Vorstandsvorsitzender des VDMA-Fachverbands Fördertechnik und Intralogistik und CIO bei ek robotics.
(Bild: VDMA e.V.)

1. KI-gestützte Automatisierung bleibt ein zentraler Trend. Robotik und mobile Robotik werden zunehmend in Bereichen eingesetzt, die bisher nicht im Fokus der Automatisierung standen. Gleichzeitig braucht es mehr Aufklärung darüber, was technisch möglich und wirtschaftlich sinnvoll ist. Skalierbare Lösungen gewinnen an Bedeutung. Unternehmen müssen flexibel auf volatile Märkte reagieren können. Standardisierte Schnittstellen wie die VDA 5050 erleichtern die Integration und ermöglichen, Investitionen schrittweise zu tätigen. Nachhaltigkeit wird zum entscheidenden Wettbewerbsfaktor: Energieeffiziente Lagersysteme sind unerlässlich, um regulatorische Anforderungen zu erfüllen.

2. Fachkräftemangel, Dekarbonisierung und eine zunehmende Regulatorik setzen die Branche unter Druck. Besonders kleine und mittlere Unternehmen kämpfen mit Berichtspflichten. Gleichzeitig ist die Auftragslage in vielen Branchen angespannt und notwendige  Investitionen werden  zurückgehalten. 3. Automatisierung, Nachhaltigkeit und Skalierbarkeit müssen strategisch verknüpft werden, um global wettbewerbsfähig zu bleiben – darauf sind die Unternehmen eingestellt. Dazu bedarf es entschlossener politischer Maßnahmen: Bürokratieabbau, flexiblere Arbeitsmarktregelungen, Innovationsförderung und verbesserte Standortbedingungen.

3. Automatisierung, Nachhaltigkeit und Skalierbarkeit müssen strategisch verknüpft werden, um global wettbewerbsfähig zu bleiben – darauf sind die Unternehmen eingestellt. Dazu bedarf es entschlossene politische Maßnahmen: Bürokratieabbau, flexiblere Arbeitsmarktregelungen, Innovationsförderung und verbesserte Standortbedingungen.

Es bedarf entschlossener politischer Maßnahmen: Bürokratieabbau, flexiblere Arbeitsmarktregelungen, Innovationsförderung und verbesserte Standortbedingungen.

Jan Drömer

Fragen an den Experten

1. Was sind aus Ihrer Sicht die drei wesentlichen Trends in der Intralogistik im Jahr 2025?

2. Und was sind die größten Herausforderungen?

3. Wie können Unternehmen diesen Herausforderungen begegnen? 

Markus Müllerschön, Viastore Software

Markus Müllerschön
Markus Müllerschön ist Vice President Sales bei Viastore Software.
(Bild: Viastore Software GmbH)

1. Unternehmen setzen zunehmend auf Automatisierung, autonome Systeme und KI-gestützte Digitalisierung, um ihre Materialfluss- und Lagerprozesse zu optimieren und den Fachkräftemangel zu kompensieren. Der Fokus auf einer effektiven Vernetzung der Systeme zu einer „Smart Factory“. Die Vernetzung von einem Warehouse Management System (WMS) wie Viadat mit einem Manufacturing Execution Systems (MES) und einem ERP schafft eine reaktionsfähige Logistik und Produktion. 

2. Die Einführung von einheitlichen Prozessen und Datenströmen, die Nutzung von KI und dem Internet of Things erfordert Investitionen, Zeit und Know-how, v.a. bei gewachsenen, heterogenen Systemlandschaften. So sichern Anwender ihre Lieferfähigkeit, legen den Grundstein für Wachstum und stärken die Kundenzufriedenheit. Viastore unterstützt Unternehmen durch automatisierte Lagersysteme und Softwarelösungen. 

3. Unternehmen brauchen einen Partner, der ihnen das Know-how in Prozess-Vereinfachung, Software, Vernetzung und Automatisierung liefert. Um Cyberrisiken zu minimieren, sollten Unternehmen Sicherheitsstrategien entwickeln, regelmäßige Audits durchführen und Mitarbeiterschulungen implementieren.

Der Fokus liegt auf einer effektiven Vernetzung der Systeme zu einer Smart Factory.

Markus Müllerschön

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