Wie die Audi-Fertigungsplaner vom Home-Office aus arbeiten

Verantwortlicher Redakteur:in: Rainer Trummer 1 min Lesedauer

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Fertigungsplanung vom Home-Office aus – für Audi-Planer geht das dank einer neuen Lösung. Was sie kann, das zeigt auch ein Video.

(Quelle:  Gaudilab/Shutterstock)
(Quelle: Gaudilab/Shutterstock)

Die Fertigungsplaner der Audi AG konnten trotz Corona-Maßnahmen weiterhin die Montage für die Zeit nach den Corona-bedingten Schließungen zu beplanen. Denn bereits vor dem
Inkrafttreten der Maßnahmen wurde bei Audi das webbasierte Planungstool dpa Montage für die Montageplanung eingeführt.

Christoph Schneider, Fertigungsplaner bei Audi und Product Owner für die Lösung dpa Montage, stuft diese Applikation als wichtig ein, weil sie den Fertigungsplanern die Arbeit erleichtert.

Von Anfang an wurde dpa Montage als eine „Remote Application“ konzipiert, um weltweit Audi-Werke unabhängig vom Standort des Planers aus planen zu können. Nun ist diese Eigenschaft für den Einsatz im Home-Office für dutzende Planer, die mit dem innovativen Planungstool arbeiten können, sehr
praktisch.

Insbesondere wird geschätzt, dass die Lösung den „Blick auf die Planungsgrundlage“ ermöglicht, wie Christoph Schneider erläutert. Hauptsächlich genutzt werden dafür die grundlegenden Funktionen des Tools, wie die Anzeige der aktuellen Daten oder der Planungsdaten der Montagelinie sowie die automatische Berechnung der Mitarbeiterauslastung und die Planung der Materialanstellung bei der Integration neuer Umfänge.

Da auch die Anzahl der Telefon- und Videokonferenzen durch Home-Office zugenommen hat, dienen die Daten der Remote-Lösung oft als Diskussionsgrundlage in den virtuellen Sitzungen. Die
intuitive Oberfläche sowie die klar strukturierte Darstellung der Informationen tragen dazu ebenfalls positiv bei.

Das Projekt begleitete Sabo Mobile IT.

Weiterlesen auf DM-Online: So agil agieren diese 10 Fertigungsunternehmen in der Corona-Krise

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