Industrieroboter für die digitale Produktion VDMA OPC Robotics Initiative

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Industrieroboter sind zentrale Elemente der digitalen und vernetzten Produktion. Daher ist es wichtig, dass Roboter reibungslos miteinander und mit anderen Systemen kommunizieren können – unabhängig vom Hersteller. Die VDMA OPC Robotics Initiative hat einen bedeutenden Schritt in diese Richtung gemacht. 

(Bild:  © shutterstock/stock.adobe.com)
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The OPC UA Robotics companion specification – kurz erklärt

Teil 1 der Companion Specification befasst sich mit drei wichtigen Anwendungsfällen: Asset Management, Condition Monitoring und Remote Operation. Das OPC Robotics Informationsmodell ermöglicht einen herstellerunabhängigen Zugriff auf die Asset-Informationen aller integrierten Robotersysteme und ihrer Komponenten. Darüber hinaus erlaubt es den Vergleich von Statuswerten und Parametern über die installierten Systeme hinweg, wodurch sich Abweichungen und Anomalien frühzeitig erkennen lassen.

OPC Robotics steht für ein vollständiges Motion-Device-System, das eine Liste von Bewegungsgeräten umfasst. Diese Bewegungsgeräte können bestehende Robotertypen oder auch zukünftige, noch nicht entwickelte Robotersysteme sein. Mit dem neuesten Update 1.02 wird nun die Fernsteuerung eines Robotersystems ermöglicht. Damit ist es möglich, ein Robotersystem zu starten oder zu stoppen sowie Roboterprogramme mithilfe von eigens dafür definierten Zustandsmaschinen zu laden oder zu entladen.

Ziel der VDMA OPC Robotics Initiative: Definition einer standardisierten, generischen Schnittstelle

Im Februar 2017 startete die Robotics Initiative die Entwicklung der OPC UA Robotics Companion Specifications. OPC UA ist kein Kommunikationsprotokoll, sondern eine Kommunikationstechnologie. Sie basiert auf einer serviceorientierten Architektur und einem Server-Client-Modell. Der Mehrwert liegt in der Entwicklung eines branchenspezifischen Informationsmodells für die Robotik, das auch als „Companion Specification“ bezeichnet wird. Der Zugriff auf und die Verwaltung von Daten wurden als Grundlage zukünftiger Geschäftsmodelle identifiziert.

Vor der Einführung von OPC Robotics gab es keinen einheitlichen Schnittstellenstandard für Industrieroboter. Anwender wünschten sich einen gemeinsamen Standard für den herstellerunabhängigen Informationszugriff, wobei Daten sowohl in Cloud-Anwendungen als auch in übergeordneten Fertigungssystemen nutzbar sein sollen. Etwa 35 Unternehmen waren in die Gesamtarbeitsgruppe eingebunden, darunter 14 Unternehmen, die die Kernarbeitsgruppe für die Erstellung des Informationsmodells bildeten.

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