Spanflug Technologies präsentiert auf der EMO 2025 die neueste Version ihrer Kalkulationssoftware Spanflug MAKE. Diese ermöglicht es Lohnfertigern, Dreh- und Frästeile schneller zu kalkulieren.
Spanflug MAKE entwickelt sich zur Machining Intelligence, die auch bei der Arbeitsvorbereitung und Optimierung der Fertigungsstrategie unterstützt.
(Bild: Ceratizit)
Neben der Kalkulation lassen sich mit Spanflug MAKE auch Angebote effizient erstellen. Zudem entwickelt sich die Kalkulationssoftware zur „Machining Intelligence“, die auch bei der Arbeitsvorbereitung und Optimierung der Fertigungsstrategie unterstützt. Dank KI-gestützter Algorithmen zur Bauteilanalyse, dem hohen Automatisierungsgrad und der Integration von Werkzeug- und Halbzeugdaten können Lohnfertiger insbesondere für geringe Stückzahlen kosteneffiziente Zerspanungsstrategien per Mausklick generieren und noch wirtschaftlicher fertigen. All das können sich die Fachbesucher der EMO 2025 aus der Nähe ansehen.
Zentrale Herausforderung der Kleinserienfertigung
Lohnfertiger in der Zerspanung, die kleine und mittlere Stückzahlen fertigen, haben im Gegensatz zur Großserienfertigung oft nur wenig Zeit, die wirtschaftlichste Fertigungsstrategie zu ermitteln und Prozessparameter zu optimieren. Teile außerhalb der bisherigen Spezialisierung stellen in der Kalkulation, Arbeitsvorbereitung und der Fertigung meist besondere Herausforderungen dar. Gerade bei unbekannten Teilen fehlen oft die Erfahrungswerte im Betrieb, um wirklich präzise zu kalkulieren. Wer unter dem aktuellen Kosten- und Wettbewerbsdruck neue Kundensegmente erschließen, präzise Angebote schnell beim Kunden platzieren und Aufträge rentabel fertigen möchte, kann mit der intelligenten Fertigungsunterstützung wirtschaftliche Risiken und Komplexität reduzieren.
KI- und datengestützt zur optimalen Fertigungsstrategie
„Genau hier setzt unsere Machining Intelligence an“, erklärt Dr. Markus Westermeier, CEO bei Spanflug. „Wir unterstützen Lohnfertiger nicht nur bei der Angebotserstellung und Arbeitsvorbereitung, sondern helfen ihnen auch dabei, in der tatsächlichen Zerspanung effizienter zu werden und neue, wirtschaftlichere Wege zur Fertigung von Bauteilen zu finden.“
Die technische Grundlage hierfür bildet der Spanflug-Algorithmus, der durch künstliche Intelligenz erweitert und anhand von Millionen Bauteilen trainiert wurde. Die Kalkulationssoftware versteht das Bauteil, analysiert den optimalen Fertigungsprozess und generiert einen Arbeitsplan mit den benötigten Halbzeugen, Werkzeugmaschinen, Werkzeugen, Zeiten und Kosten.
Digitale Werkzeugdaten als Grundlage für effiziente Fertigungsstrategien
Anwender können die Werkzeuge über eine Integration mit dem Ceratizit Online-Shop direkt beschaffen.
(Bild: Spanflug)
Entscheidend für die Qualität der generierten Fertigungsvorschläge sowie für die präzise Kalkulation ist die zunehmende Vernetzung von Daten entlang des gesamten Fertigungsprozesses in der Kalkulationssoftware. Ergänzend zu den Halbzeugdaten angebundener Materialpartner nutzt die Software hierfür inzwischen auch Werkzeugdaten. Eine zentrale Rolle spielt dabei die strategische Partnerschaft mit dem Werkzeughersteller Ceratizit, die Anwendern nun ganz konkrete Mehrwerte bietet. „Die Integration der Werkzeugdaten von Ceratizit ermöglicht es der Software, nicht nur den Fertigungsprozess zu modellieren, sondern tatsächlich die rentabelste Bearbeitungsstrategie zu generieren“, so Westermeier.
Die neueste Version der Kalkulationssoftware liefert so nicht nur einen Kalkulationsvorschlag, sondern einen Arbeitsplan mit einem Vorschlag für die effizienteste Fertigung. Dieser enthält folgende Elemente:
Halbzeug: Das System greift auf eine umfassende Datenbank mit Echtzeitpreisen und Verfügbarkeiten für eine Vielzahl an Materialien zu. Im Arbeitsplan wird das am besten geeignete Halbzeug vorgeschlagen und in der Kalkulation berücksichtigt. Bei Bedarf kann das Halbzeug auch direkt in der Software bestellt werden, ohne weitere Beschaffungsaufwände.
Werkzeugmaschinen: Für jeden Bearbeitungsschritt wird die am besten geeignete und wirtschaftlichste Maschine ausgewählt. Durch das Anlegen der eigenen Werkzeugmaschinen können Anwender die Software an die individuellen Gegebenheiten ihres Unternehmens anpassen.
Werkzeuge: In der neuesten Version enthält der Arbeitsplan nun auch Vorschläge für das optimale Werkzeug für jeden Fertigungsschritt. Sind diese im Unternehmen nicht auf Lager, können sie über eine Integration mit dem Ceratizit Online-Shop direkt bestellt werden. Dies vereinfacht die Werkzeugauswahl, spart Zeit bei der Beschaffung und verbessert die Fähigkeit der Software, die Fertigungsstrategie für das Bauteil zu optimieren.
Arbeitsschritte: Auf Basis der automatisiert ermittelten Halbzeuge, Werkzeugmaschinen, Fertigungsstrategien und Werkzeuge werden die Rüst-, Programmier- und Fertigungszeiten für die einzelnen Arbeitsschritte sowie die damit verbundenen Kosten berechnet.
Bis zu 90 Prozent mehr Effizienz – Live-Demos am EMO-Stand
Durch den Einsatz der browserbasierten Softwarelösung können Zerspanungsbetriebe ihren Aufwand für Angebotserstellung und Arbeitsvorbereitung um bis zu 90 Prozent reduzieren und ihre Fertigung effizienter gestalten. So können die Unternehmen nicht nur die Kosten senken und die Nachhaltigkeit der Fertigung verbessern, sondern auch leichter neue Kundensegmente erschließen und ihre Wettbewerbsposition stärken. Der Hersteller vereint damit alle Fokusthemen des diesjährigen EMO-Mottos „Innovate Manufacturing“.
Stand: 16.12.2025
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Interessierte Fachbesucher und Medienvertreter der Weltleitmesse für die Produktionstechnologie sind vom 22. bis 26. September 2025 in Hannover herzlich eingeladen, in Halle 6 an Stand A47 die Software live zu erleben. Dabei können sie die Möglichkeiten von KI, Digitalisierung und Automatisierung für die Fertigung entdecken. Auch am Ceratizit-Stand (Halle 5, Stand B42) wird es einen Spanflug-Demoplatz geben, an dem sich Fachbesucher informieren können.
Weitere Informationen sowie Anfragen für Termine am EMO-Stand: spanflug.de/emo