Digitale Fertigung, quo vadis? EMO 2025: CAD-Werkzeugdaten im Mittelpunkt

Von Coscom 2 min Lesedauer

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Die EMO 2025 wird zur Bühne für die digitale Transformation in der Zerspanungstechnik. Coscom zeigt ein Modul, das CAD-Werkzeugdaten schneller, präziser und produktiver nutzbar macht.

Vom 22. bis zum 26. September 2025 öffnet die EMO in Hannover ihre Tore. Coscom, Anbieter für Digitalisierungslösungen in der Zerspanungstechnik, ist an zwei Standorten vertreten: in Halle 6, Stand A24 (Gemeinschaftsstand „AI + Digitalization“) sowie am Stand des Innovationspartners Spatial Corp, das Tochterunternehmen von Dassault Systèmes, in Halle 6, C37.(Bild: VDW)
Vom 22. bis zum 26. September 2025 öffnet die EMO in Hannover ihre Tore. Coscom, Anbieter für Digitalisierungslösungen in der Zerspanungstechnik, ist an zwei Standorten vertreten: in Halle 6, Stand A24 (Gemeinschaftsstand „AI + Digitalization“) sowie am Stand des Innovationspartners Spatial Corp, das Tochterunternehmen von Dassault Systèmes, in Halle 6, C37.
(Bild: VDW)

Seit 1978 steht die Coscom Computer GmbH als Software-Systemhaus für erfolgreiche Produkte und Dienstleistungen im Bereich der CNC-gestützten Fertigungsdigitalisierung. Als etablierter Aussteller der EMO ist Coscom stolz, in diesem Jahr Teil des Gemeinschaftsstands „AI + Digitalization“ zu sein. „Unsere Lösungen zur Effizienzsteigerung und Kostensenkung in wenigen Worten zu erklären, ist nicht einfach. Neben digitaler Prozessoptimierung bieten wir auch IT-Sicherheitslösungen in der Vernetzung der Werkzeugmaschinen, die Produktionsausfälle bei Cyberangriffen verhindern können“, erklärt Geschäftsführer Christian Erlinger.

Coscom-Lösungen aus einer Hand

- Digitale Werkzeugdatenbank: Erstellung des digitalen Zwillings ohne doppelte Datenhaltung
- Integration von ERP-, CAM- bzw. Simulations- und Lagersystemen in die Coscom Eco Plattform
- Cyber-Security, Netzwerksegmentierung und mobile Anwendungen 

Werkzeugverwaltung ganzheitlich unterstützen

Mit einem erfahrenen Team aus Prozessberatung, Vertrieb und Technik erhalten EMO-Besucher die Möglichkeit, neue Ansätze zur Optimierung komplexer Produktionsprozesse in der CNC-Zerspanung zu entdecken.
Der Coscom ToolDirector VM (=Virtual Machining) ist eine modulare Software-Lösung, die die Werkzeugverwaltung ganzheitlich unterstützt. Im ersten Schritt werden die CAD-Daten verschiedener Werkzeughersteller sowie die eigenen Werkzeugkonstruktionen für CNC-Maschinen transformiert, um den digitalen Zwilling zu erstellen. Dabei werden die CAD-Daten aus zahlreichen Systemen wie AutoCAD, Autodesk Inventor, Dassault Systèmes Catia V5, Siemens NX, SolidWorks und viele weitere unterstützt. Der ToolDirector VM liefert die gesamten Daten für die Maschinensimulation und Kollisionskontrolle in der Anwendung des digitalen Zwillings.

Die Grafik zeigt einen Vorher-Nachher-Vergleich eines Werkzeugs. Links ist das Original mit drei Befestigungen, rechts die optimierte Version mit zusätzlichen Befestigungspunkten, die gelb hervorgehoben sind. Unten sind schematische Darstellungen des Werkzeugs zu sehen, die die Veränderungen in der Konstruktion verdeutlichen. Der Hintergrund wechselt von weiß zu gelb.
Ein Einstechdrehwerkzeug vor und nach der Datenminimierung. In diesem Beispiel wurden die Innendetails der vier Bohrungen entfernt. Die gelbe Schneide bleibt automatisch erhalten, da dieser Bereich für die Simulation relevant ist. Insgesamt wurden rund 47 Prozent der Dreiecke und Scheitelpunkte reduziert.
(Bild: Coscom)

"Bei Simulation und Kollisionskontrolle der Werkzeuge erheblich Zeit sparen"

Eine große Herausforderung für die Digital-Twin-Anwendungen war bislang das enorme Datenvolumen. Die Vielzahl feiner Geometriedetails – etwa Innenstrukturen – beeinträchtigte die Performance dieser Anwendungen maßgeblich. Zwar müssen bestimmte Geometrien für die Kollisionsprüfung etc. erhalten bleiben, viele Details (etwa die Innenstruktur eines Bohrlochs) sind jedoch für den digitalen Zwilling nicht zwingend erforderlich. Die gezielte Reduzierung solcher Feinheiten führt zur Datenminimierung. Hier setzt das neue Modul an, das Coscom gemeinsam mit seinem langjährigen Technologiepartner Spatial Corp entwickelt hat.
Coscom nutzt mehrere Software Development Kits (SDKs) von Spatial Corp, darunter das 3D InterOp SDK für eine zuverlässige Übersetzung von CAD-Daten. Kürzlich hat Coscom zudem das Data Prep Add-on für 3D InterOp integriert, das die Grundlage dieses Durchbruchs bildet. Das Ergebnis: eine automatische One-Click-Lösung zur CAD-Datenvereinfachung innerhalb des ToolDirector VM, genauer gesagt im Bereich des Tooldata Cooperation Interface (TCI) – der zentralen Schnittstelle zur grafischen Datenaufbereitung. „Mit einem einzigen Klick lassen sich CAD-Daten gezielt reduzieren, ohne relevante Informationen zu verlieren. Unsere Kunden werden dadurch nicht nur bei der Datenaufbereitung, sondern auch bei der Simulation und Kollisionskontrolle ihrer Werkzeuge erheblich Zeit sparen“, fasst Geschäftsführer Knut Mersch, verantwortlich für die Coscom Software-Entwicklung, die Vorteile zusammen. Das neue Modul TCI Data Preparation wird zum ersten Mal auf der EMO am Stand von Spatial Corp (Halle 6, Stand C37) live demonstriert.

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