Automated Guided Vehicles (AGV) sind nicht neu, avancieren in Zeiten wachsender Komplexität und Unsicherheiten jedoch zum Game-Changer, um Prozesse zu flexibilisieren, Abhängigkeiten zu verringern sowie Kosten zu senken. Dieser erhöhten Nachfrage begegnet SSI Schäfer in seiner Produktlinie „Driverless Solutions“. Das Know-how stammt von DS Automotion.
Als zuverlässige Helfer bewähren sich AGV seit Jahren im Lager und/oder Produktionsumfeld. Sie nehmen dem Menschen eintönige und beschwerliche Prozessschritte ab und können den anhaltenden Personalmangel kompensieren, der insbesondere bei einem 3-Schicht-Betrieb zusätzliche Herausforderungen verursacht. Gerade in Pandemiezeiten sehen Unternehmen verstärkt die Notwendigkeit, Verbesserungspotenziale schnellstmöglich zu erschließen sowie eine erhöhte Flexibilität mit Hilfe von AGV zu erzielen. Pro AGV sprechen zudem kurze Amortisationszeiten. Ein weiterer Benefit ist, dass je nach Anwendung bereits mit ein oder zwei Fahrzeugen ein spür- und messbarer Mehrwert erreicht wird. Betreiber müssen daher nicht sofort große Investitionssummen in die Hand nehmen, sondern können sukzessive auf eine dem weiteren Wachstum angepasste Fahrzeugflotte aufbauen.
Hochintegrierte Lösungen ohne Schnittstellenproblematik
Doch die Leistungsfähigkeit von AGV steht und fällt mit der integrierten Kommunikations-, Navigations- und Sicherheitstechnik beziehungsweise Software. Weiter entscheidend ist das Know-how, die Fahrzeuge intelligent und nachhaltig wirksam in ein existierendes oder neu zu etablierendes Gesamtsystem einzubinden. Diese Kompetenzen bündelt SSI Schäfer in der Kooperation mit dem AGV-Spezialisten DS Automotion und verstärkt damit seine Präsenz in diesem Wachstumssektor. „Die Vernetzung unseres Angebots mit dem SSI Schäfer Portfolio hat den entscheidenden Vorteil, hochintegrierte Lösungen ohne Schnittstellenproblematik anbieten zu können“, so Kurt Ammerstorfer, Head of Sales, Product Management & Marketing bei DS Automotion. Den definierten Anspruch unterstreicht Peter Berlik, SVP Global Head of Technology bei SSI Schäfer: „Dank der unter einem Dach gebündelten Expertise in den Bereichen Mechanik und Software haben wir alles selbst in der Hand, sind nicht auf Dritte angewiesen und können passgenaue AGV-Anwendungen schnell, sicher und effizient umsetzen.“ Dieser ganzheitliche Ansatz impliziert auch, dass sämtliche AGV direkt als vollautomatisches Transportfahrzeug und somit als Best-in-Class-Lösung aus einem Guss entwickelt werden. Ein aufwändiges und stets auch risikobehaftetes Tuning von Seriengeräten durch externe Automatisierer findet nicht statt. Das sichert anhaltende Verfügbarkeit und Performance und garantiert höchste Sicherheitsstandards für den Kunden.
Herzstück ist die Leitsteuerung DS Navios, die sowohl spurgeführte als auch autonome AGV-Anwendungen ermöglicht. Die Software stellt Schnittstellen zu kundenseitigen IT-Architekturen bereit und kann an die SSI Schäfer eigene Logistiksoftware Wamas gekoppelt werden. So wird das synchronisierte Zusammenwirken mit weiteren Komponenten unterstützt. Ein weiterer Vorteil ist, dass die explizit auf den Anwendungsfall abgestimmten AGV innerhalb kurzer Zeit in Betrieb gesetzt werden können. Bereits wenige Tage nach Inbetriebnahme können bei immer kleinteiligeren Auftragsstrukturen deutliche Leistungssteigerungen erzielt werden. Darüber hinaus profitieren Unternehmen von einem schnellen ROI und einem ausgeprägten Maß an Flexibilität. AGV lassen sich einfach in bestehende Werkshallen einbringen, Raum und Fläche sind variabel nutzbar. Das System sorgt für zuverlässige Transporte auch im konstanten 24/7-Takt und ermöglicht dank Modularität und Skalierbarkeit eine optimale Anpassung an sich dynamisch verändernde Marktanforderungen in jeder Phase der Unternehmensentwicklung.
Anders als AGV navigieren Autonome Mobile Roboter selbst
Maschinelles Lernen, Künstliche Intelligenz – Software erlangt unaufhörlich einen neuen Reifegrad. Während AGV definierten Routen folgen, nutzen Autonome Mobile Roboter (AMR) ihre bordeigene Navigation und können den Fahrweg, etwa im Fall von Hindernissen, eigenständig ändern. Durch die von DS Automotion entwickelte „Planbare Autonomie“ wird diese Flexibilität erreicht, ohne jedoch Einbußen im Durchsatz und bei der Verfügbarkeit zu machen. Die Mitwirkung bei der Gestaltung der neuen Schnittstelle VDA 5050 unterstreicht die Softwarekompetenz der Partner, die auch in die Entwicklung industrietauglicher AMR-Lösungen einfließt. „Neben dem erweiterten Produktportfolio werden vernetzte Integrationslösungen ein Schlüsselfaktor für den gemeinsamen Erfolg und die Marktakzeptanz sein“, betont Peter Berlik und Kurt Ammerstorfer ergänzt: „DS Automotion und SSI Schäfer bieten diese komplett aus einer Hand an. Damit tragen wir auch dem Wunsch der Kunden Rechnung, nur einen Ansprechpartner für die Geräteauswahl, Implementierung und IT-Systemintegration zu haben, um nicht diverse Gewerke aufwändig koordinieren zu müssen.“
Stand: 16.12.2025
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