Die Zukunft der Fertigung im Fokus Rückblick: MESI 4.0 Summit von Critical Manufacturing

Verantwortliche:r Redakteur:in: Rainer Trummer 3 min Lesedauer

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Am MESI 4.0 Summit von Critical Manufacturing im Alfândega Congress Center in Porto nahmen über 600 registrierte Gäste aus 36 Ländern und 15 Branchen teil. An zwei Tagen erkundeten die Teilnehmer die Zukunft der Fertigung, tauschten ihre Erfahrungen aus und diskutierten über die Herausforderungen der digitalen Transformation.

Der MES & Industry 4.0 International Summit von Critical Manufacturing bot ein umfangreiches Programm.(Bild:  Critical Manufacturing)
Der MES & Industry 4.0 International Summit von Critical Manufacturing bot ein umfangreiches Programm.
(Bild: Critical Manufacturing)

Der MES & Industry 4.0 International Summit (MESI 4.0 Summit) von Critical Manufacturing bot ein umfangreiches Programm mit Expertengesprächen, Technologie-Sessions, Produktdemos, Roundtables und einem interaktiven Workshop. Mehr als 50 Referenten sprachen über Themen wie der globalen Skalierung von MES, der Gewährleistung von Compliance in stark regulierten Branchen sowie der wachsenden Rolle von KI in der Fertigung. Ein Schlüsselthema, das sich aus den Diskussionen ergab, war die Abkehr der Branche vom Konzept einer „Smart Factory“ hin zur Vision einer denkenden Fabrik, in der KI-gesteuerte Softwaresysteme in der Lage sind, Operationen in Echtzeit zu analysieren, anzupassen und zu optimieren.

Keynote-Sessions auf dem Summit von Critical Manufacturing

Die Keynote-Sessions gaben Einblicke in die digitale Zukunft der Fertigung. Walker Reynolds, President und Solutions Architect bei 4.0 Solutions, eröffnete die Veranstaltung mit seiner Keynote, in der er aufzeigte, wie einheitliche Datenstrategien und moderne Architekturen, Unternehmen beim Übergang von fragmentierten Systemen zu kohärenten, skalierbaren Abläufen helfen können. „Wenn Sie die digitale Transformation nicht verstehen, können Sie das Potenzial von KI-Agenten nicht freisetzen.“ Reynolds betonte auch, dass „99 Prozent der digitalen Transformationsinitiativen in der MES-Schicht beginnen“, und unterstrich damit die entscheidende Rolle von MES bei der Schaffung praktischer, menschenzentrierter Lösungen, die sinnvolle Veränderungen vorantreiben.

Was den diesjährigen MESI 4.0 Summit so besonders machte, war die Offenheit der Gespräche.

Francisco Almada Lobo, CEO Critical Manufacturing

Transformation in der Automobilindustrie

Am zweiten Tag gab Dr. Thomas Kaufmann, Executive Vice President & COO der Division Automotive von Infineon, Einblicke in den Aufbau widerstandsfähiger Lieferketten und die Weiterentwicklung der softwaredefinierten Fertigung. Er zeigte klar auf, wie die Digitalisierung die Transformation in der Automobilindustrie vorantreibt. Dr. Kaufmann betonte die Bedeutung der Zusammenarbeit und sagte: „Es ist wichtig, Brücken zwischen Partnern und der Branche zu bauen.“
Francisco Almada Lobo, CEO und Mitgründer von Critical Manufacturing, reflektierte über die Wirkung des Gipfels und sagte: „Was den diesjährigen MESI 4.0 Summit so besonders machte, war die Offenheit der Gespräche. Wir hörten ehrliche Berichte darüber, was funktioniert, was nicht und wo Hersteller sowohl Chancen als auch Herausforderungen sehen. Das Feedback der Teilnehmer war fantastisch, und alle Anwesenden schätzten die Tiefe der Diskussionen und die Möglichkeit, von Gleichgesinnten zu lernen, die vor ähnlichen Herausforderungen stehen.

Die Keynote-Sessions gaben Einblicke in die digitale Zukunft der Fertigung. (Bild:  Critical Manufacturing)
Die Keynote-Sessions gaben Einblicke in die digitale Zukunft der Fertigung.
(Bild: Critical Manufacturing)

Zentrale Rolle von MES

An beiden Tagen betonten Teilnehmer und Referenten stets die zentrale Rolle von MES als Rückgrat der intelligenten Fertigung, das einen sauberen Datenfluss, Echtzeitanalysen und eine nahtlose Systemintegration ermöglicht. In den Diskussionen wurde auch die sich abzeichnende Konvergenz von KI-, MES- und Cloud-Plattformen zur Unterstützung intelligenter, flexibler und ausfallsicherer Abläufe untersucht. In mehreren Sitzungen wurden praktische KI-Anwendungen vorgestellt, darunter adaptive Planung, vorausschauende Wartung und standortübergreifende Optimierung.„Der MESI 4.0 Summit bot einen einzigartigen Raum für einen sinnvollen Austausch. Die Tiefe der Diskussionen und der Fokus auf reale Herausforderungen zeichneten diese Veranstaltung aus“, sagt Hugo Rego, Senior Manager of Global EDGE Solutions Architecture bei Red Hat. „Der Gipfel hat auch gezeigt, wie wichtig Partnerschaften sind, um Technologie in praktische Lösungen umzusetzen. Es war eine großartige Gelegenheit, sich auszutauschen, zu lernen und zusammenzuarbeiten."

Zahlreiche Sponsoren

Sponsoren wie Red Hat, RoviSys, Athena Technology Solutions, L&T Technology Services, Tata Consultancy Services, HCLTech, Regenesia, FrontWell Solutions und SCAL unterstützten maßgeblich die Veranstaltung, nicht nur durch ihr Sponsoring, sondern auch durch den Austausch von Fachwissen, durch die Präsentation von Lösungen und durch die Interaktion mit den Teilnehmern.

Blick in die Zukunft

Der nächste MESI 4.0 Summit steht bereits vor der Tür: Die dritte Ausgabe der Veranstaltung findet vom 20. bis 21. Mai 2027 statt.

Die Aufzeichnungen vom MESI 4.0 Summit 2025 finden Sie hier.

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