Greiftechnik Robotik und KI: Das zeigt Schunk auf der Hannover Messe

Quelle: Schunk 2 min Lesedauer

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Schunk zeigt auf der Hannover Messe, wie KI-gestützte Automatisierung die Produktivität steigert und welche Chancen die humanoide Robotik bietet.

In der humanoiden Robotik liegen große Chancen. Schunk zeigt in Hannover die 5-Finger-Greifhand SVH für die humanoide Robotik.(Bild:  Schunk SE & Co. KG)
In der humanoiden Robotik liegen große Chancen. Schunk zeigt in Hannover die 5-Finger-Greifhand SVH für die humanoide Robotik.
(Bild: Schunk SE & Co. KG)

Im Schunk Control Center behalten Anwender ihre Prozessschritte jederzeit transparent im Blick. Hier können die neuesten mechatronischen Schunk Greifer digital in Betrieb genommen, überwacht und jederzeit angepasst werden. Dazu zählen der Zentrischgreifer EZU, der Parallelgreifer EGU und der elektrische Kleinteilegreifer EKG. Sie verfügen nicht nur über eine Vielzahl von Kommunikationsschnittstellen, SPS-Funktionsbausteinen und Plugins für unterschiedlichen Roboterhersteller. Über das Control Center können darüber hinaus zusätzliche Einstellmöglichkeiten und regelmäßige Softwareupdates genutzt werden, mit denen Anwender das volle Potenzial der Greifer erschließen. Die zukunftsorientierte Plattform soll langfristig auf alle Produkte des Anbieters ausgeweitet werden.

Geteilte Daten bringen einen Mehrwert für alle

Die neue mechatronische  Greifergeneration ist frei vernetzbar, bietet smarte Funktionen lässt sich vollständig in die digitale Anlagensimulation einbinden.(Bild:  Schunk SE & Co. KG)
Die neue mechatronische Greifergeneration ist frei vernetzbar, bietet smarte Funktionen lässt sich vollständig in die digitale Anlagensimulation einbinden.
(Bild: Schunk SE & Co. KG)

Bei der Entwicklung seiner digitalen Bausteine setzt Schunk auf einen offenen, nutzerzentrierten Ansatz. Hierfür stellt das Unternehmen Open-Source-Software der neuen Greifer auf offenen Plattformen wie GitHub und ROS bereit, um sie für alle zugänglich weiterzuentwickeln und das Anwendungsspektrum zu erweitern. Große Potenziale liegen nicht nur im Bereich der Industrierobotik, sondern auch bei Cobots oder der humanoiden Robotik, die in unterschiedlichen Umgebungen eingesetzt werden können. Um diese vielfältigen und komplexen Einsatzgebiete partnerschaftlich zu erschließen, bietet Schunk seine eigens entwickelte humanoide 5-Finger-Greifhand SVH als Open Source-Software und als Digitalen Zwilling an.

Virtuell geplant und schneller realisiert

Die digitalisierte Fabrik wird künftig virtuell geplant und optimiert, bevor sie in der realen Welt entsteht. Besonders komplexe Anlagen können im Industrial Metaverse künftig schneller und mit weniger Aufwand konzipiert und durchsimuliert werden. Hierfür stellt Schunk CAD-Daten für alle seine 13.000 Komponenten zur Verfügung, die das Unternehmen nach und nach zu realitätsnahen digitalen Zwillingen weiterentwickelt. So sind die neuesten mechatronischen Greifer schon jetzt als fortgeschrittene Digitale Zwillinge verfügbar, die neben den Kommunikationsschnittstellen auch das physische Verhalten der Greifer im Bewegungsprozess abbilden. 

Automatisierungszelle für das Batteriezellhandling 

Die KI des 2D Grasping-Kits wird im Metaverse trainiert und weiterentwickelt.(Bild:  Schunk SE & Co. KG)
Die KI des 2D Grasping-Kits wird im Metaverse trainiert und weiterentwickelt.
(Bild: Schunk SE & Co. KG)

Wie ein virtueller Industrieprozess aussehen kann, zeigt Schunk in Hannover Messe (Halle 6, Stand F21) am Beispiel einer kompletten Automatisierungszelle für das Batteriezellhandling im Bereich E-Mobility. Sie wurde zusammen mit dem Technologiepartner ISG entwickelt und ermöglicht die Simulation im Tool ISG Virtuos. Daraus lassen sich direkt Modelle für das Nvidia Omniverse ausleiten, in dem Schunk neben seinen Komponentenbibliotheken somit auch komplette Baugruppen und kundenspezifische Automatisierungslösungen zur Erstellung virtueller Industriewelten bereitstellt. Auch die KI-Software des mit dem Hermes Award 2024 prämierten 2D Grasping-Kit zur Handhabung unsortierter Teile wird bereits im Metaverse trainiert und weiterentwickelt. 

Vernetztes Ausstellerprojekt „Battery Usecase“

Einige Aussteller haben sich im Projekt „Battery Usecase“ zusammengeschlossen, um zu zeigen, wie die automatisierte Batterieproduktion und nachhaltige Recyclingprozesse durch partnerschaftliche Zusammenarbeit Realität werden können. Schunk präsentiert gemeinsam mit Fanuc automatisierte Prozessschritte zur Handhabung prismatischer Batteriezellen bei der Entladung und Zuführung in einer Schweißanlage. Besucher können die Sonderschau in Hallo 6, Stand D51 erkunden.

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