Siemens Digital Industries Software hat heute eine Zusammenarbeit mit Ricoh zur Umsetzung einer industriellen Aluminium-Binder-Jetting-Lösung (BJT) für die Massenproduktion vereinbart. Ricoh nutzt die Fähigkeiten des Additive Manufacturing Network von Siemens, um die Effizienz des Prozesses zu maximieren und den Prozess zu skalieren, um die Vorteile von BJT in einem industriellen Umfeld zu nutzen.
(Quelle: Ricoh)
Siemens Digital Industries Software hat Ende Oktober 2023 eine Zusammenarbeit mit Ricoh zur Umsetzung einer industriellen Aluminium-Binder-Jetting-Lösung (BJT) für die Massenproduktion vereinbart. Ricoh nutzt die Fähigkeiten des Additive Manufacturing Network von Siemens, um die Effizienz des Prozesses zu maximieren und den Prozess zu skalieren, um die Vorteile von BJT in einem industriellen Umfeld zu nutzen. Darüber hinaus implementiert Ricoh das Additive Manufacturing Network von Siemens, um den Aluminium-BJT-Workflow für Produktionsvorbereitung, Planung, Terminierung und das Produktionsmanagement effizient zu optimieren.
Ricoh nutzt darüber hinaus die Brownfield Connectivity von Siemens und hat damit begonnen, Informationen über alle Prozesse zu sammeln und zu speichern, die für die Qualitätsstabilisierung und die Produktionssteuerung erforderlich sind. Siemens wird Ricoh weiterhin mit Lösungen versorgen, die für den Aluminium-BJT-Workflow optimiert sind. Beide Unternehmen streben eine frühe Kommerzialisierung dieser Technologien an.
Metallteilen mit komplexeren Formen herstellen
Die von Ricoh entwickelte Binder Jetting Technology nutzt die Tintenstrahldrucktechnologie und das Fachwissen des Unternehmens. So lassen sich Metallteilen mit komplexeren Formen herstellen, die mit herkömmlichen Metallverarbeitungsmethoden wie Bearbeitung und Gießen nicht möglich wären. Beim BJT-Verfahren wird das Aluminiumlegierungspulver über den Modellierbereich verteilt und dann mit einem speziell formulierten Bindemittel verfestigt, um das Teil zu erzeugen. Der gleiche Prozess wird Schicht für Schicht fortgesetzt, bis das gesamte Teil entstanden ist. Nach dem Prozess wird das "Grünling"-Teil in einem Ofen gesintert, um ein verdichtetes Endbauteil zu erhalten. Je nach Einsatzzweck lässt sich dieses direkt verwenden oder in eine nachgeschaltete Nachbearbeitungskette übergeben.
Ricoh hat die "Verwirklichung einer kohlenstofffreien Gesellschaft" zu einem seiner wesentlichen Themen erklärt. Das Unternehmen hat sich zum Ziel gesetzt, in seiner gesamten Wertschöpfungskette keine Treibhausgasemissionen zu verursachen. Kunden werden in die Lage versetzt, mit Hilfe der 3D-Drucker von Ricoh energetisch hocheffiziente Produkte zu entwickeln und so zur Verwirklichung einer kohlenstofffreien Gesellschaft beizutragen.
(Ricoh nutzt die Fähigkeiten des Additive Manufacturing Network von Siemens, um die Effizienz des Prozesses zu maximieren und den Prozess zu skalieren, um die Vorteile von BJT in einem industriellen Umfeld zu nutzen. Bild: Siemens)
„Die Herstellung von Aluminiumteilen ist ein heiliger Gral für die additive Industrie. Wir freuen uns, dass Ricoh sich für die Additive Manufacturing Network-Funktionen von Siemens aus dem Siemens Xcelerator-Portfolio entschieden hat, um die Kommerzialisierung eines sehr gefragten Verfahrens zu unterstützen“, sagte Zvi Feuer, Senior Vice President, Digital Manufacturing Software, Siemens Digital Industries Software. „Unsere Zusammenarbeit mit Ricoh wird deren Expertise in der additiven Fertigung mit unserem Wissen und unserer Erfahrung in der Bereitstellung von additiv-spezifischer Operations-Management-Technologie für ein breites Spektrum von Branchen verbinden - von der Auftragserfassung über die Produktionsplanung und Fertigung bis hin zum Abschluss der Teilelieferungen. Gemeinsam arbeiten Siemens und Ricoh daran, Wiederholbarkeit und Konsistenz in der Größenordnung zu erreichen, die erforderlich ist, um die Vorteile der Verwendung robuster und wiederholbarer additiv gefertigter Aluminiumteile in der kommerziellen Welt wirklich zu nutzen.“
"Zuverlässige und praktische Systeme für die Massenproduktion"
Tokutaro Fukushima, General Manager of Additive Manufacturing Business Center, Ricoh Futures Business Unit, Ricoh Company, Ltd, sagt: „Ricoh wird es unseren Kunden ermöglichen, innovative Aluminiumkomponenten herzustellen, die noch nie zuvor mit einem anderen Verfahren produziert wurden. Wir werden mit ihnen zusammenarbeiten, um einen neuen Kundennutzen im Bereich der Elektrifizierung von Elektrofahrzeugen und anderen Formen der Mobilität zu erzielen. Durch die Kombination der leistungsstarken Lösungen und des Know-hows von Siemens mit dem Aluminium-BJT von Ricoh können wir unseren Kunden äußerst zuverlässige und praktische Systeme für die Massenproduktion anbieten. Wir hoffen, gemeinsam mit unseren Kunden die Elektrifizierung voranzutreiben und einen Beitrag zur Lösung gesellschaftlicher Fragen wie der Verwirklichung einer kohlenstofffreien Gesellschaft zu leisten."
(Darüber hinaus implementiert Ricoh das Additive Manufacturing Network von Siemens, um den Aluminium-BJT-Workflow für Produktionsvorbereitung, Planung, Terminierung und das Produktionsmanagement effizient zu optimieren. Bild: Siemens)
Die Metal-Binder-Jetting-Technologie zur Herstellung innovativer Aluminiumteile trägt zur Gewichtsreduzierung und verbesserten Wärmeaustauschleistung von Aluminiumteilen bei. Es lassen sich Formen realisieren, die mit bestehenden Verarbeitungstechnologien nicht hergestellt werden können. Die Binder-Jetting-Methode spart Zeit und Ressourcen aufgrund ihrer hohen Produktivität und der Möglichkeit, nicht verwendetes Pulvermaterial wiederzuverwenden. Die über viele Jahre entwickelte industrielle Tintenstrahldruckkopftechnologie von Ricoh ermöglicht eine stabile Fertigung von Teilen mit komplexen Formen. Sie ist in der Lage, Aluminiumlegierungen, ein weit verbreitetes Material für Metallteile, zu verarbeiten.
Stand: 16.12.2025
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