Integration von KI in MES
Produktionsplanung: Mehr Flexibilität und weniger Verschwendung

Von Sven-André Goczyla 4 min Lesedauer

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Die Digitalisierung ist ein wesentlicher Einflussfaktor in der industriellen Produktion und Produktionsplanung. Die Integration von KI in MES eröffnet hier völlig neue Potenziale.

Geplante Wartungsstrategien erhöhen die Lebensdauer der Anlagen und schützen vor plötzlichen Maschinenausfällen. (Bild: MKW GmbH & Sven-André Goczyla)
Geplante Wartungsstrategien erhöhen die Lebensdauer der Anlagen und schützen vor plötzlichen Maschinenausfällen.
(Bild: MKW GmbH & Sven-André Goczyla)

Traditionelle MES oft regelbasiert und folgen starren Abläufen, wodurch sie bei unvorhersehbaren Störungen oder kurzfristigen Anpassungen schnell an ihre Grenzen stoßen. KI-basierte MES-Lösungen gehen weit über diese statischen Steuerungen hinaus. Durch den Einsatz von maschinellem Lernen und Big Data-Analysen sind sie in der Lage, aus der Vergangenheit zu lernen, Echtzeitdaten auszuwerten und auf Basis von Vorhersagen alternative Pläne zu erstellen. Dies ermöglicht eine vorausschauende Kapazitäts- und Ressourcenplanung, durch die sichergestellt werden kann, dass verfügbare Maschinen und Arbeitskräfte optimal eingesetzt werden.
 
Ein Vorteil besteht in der Fähigkeit, Engpässe, Maschinenfehler und Bedarfsänderungen vorauszusehen und entsprechende Anpassungen vorzunehmen. Diese Flexibilität erweist sich insbesondere in Branchen mit hoher Nachfragevarianz, wie etwa der Automobil- oder Elektronikindustrie, als vorteilhaft. Eine Reduktion der Produktionszeiten sowie eine Senkung der Lagerkosten sind weitere Vorteile. Die kontinuierliche Lernfähigkeit der KI führt zu einer Optimierung der Planung und Entscheidungsfindung im Zeitverlauf, wodurch eine gesteigerte Effizienz der Produktionsprozesse gewährleistet wird.