Nur für Firmenkunden – wegen Handelsrechtlichen Gegebenheiten
Für die langfristige Verwendung mit unterschiedlichsten Filtereinlagen vom professionellen Fliesstoff bis zum Taschentuch
Die für langfristige Mehrfachverwendung geeigneten Masken in der Pandemie von Pöppelmann sollen als Mund-Nasen-Bedeckungen dazu beitragen, die Tröpfchen, die sich beim Husten, Niesen oder Sprechen verbreiten können, abzufangen und ihre Geschwindigkeit zu reduzieren. Sie können in Situationen getragen werden, in denen ein provisorischer Mundschutz sinnvoll erscheint – zum Beispiel in der Zusammenarbeit mit anderen, aber auch in Bus und Bahn oder beim Einkaufen. Pöppelmann weist ausdrücklich darauf hin, dass FaireMasken momentan weder zertifiziert noch medizinisch geprüft sind.
Geschäftsführer Matthias Lesch erklärt: „Pöppelmann kümmert sich schnell und pragmatisch. Das ist unser Versprechen gegenüber unseren Kunden – und das ist unser Anspruch an uns selbst in diesen herausfordernden Zeiten. Jetzt sind unkomplizierte und gleichzeitig sinnvolle Lösungen gefragt. Wir sind sicher, dass unsere ressourcenschonenden, kostengünstigen und flexibel einsetzbaren Masken dazugehören.“
Sicherer in der Pandemie: Wenn schon Maskenpflicht, dann vielleicht diese Masken
Durch ihre Gestaltung liegen die Masken von Pöppelmann enger am Gesicht an als beispielsweise ein improvisierter Mundschutz aus Stoff. Angesichts der aktuell höchst knappen Bestände von Filterstoffen verweist das Unternehmen auf einen weiteren Pluspunkt: Während andere Masken vielfach komplett aus Vliesmaterial bestehen, ist für die Nutzung dieser Maske jeweils nur ein kleines Stück nötig. Zudem sind die Optionen für die Auswahl des Filterstoffs sehr variabel: Je nach Verfügbarkeit ist die Verwendung von einfachen Papiertaschentüchern genauso denkbar wie von höherwertigen Vliesmaterialien.
Gesundheitswesen und Behörden erhalten Masken zur Pandemie-Bekämpfung günstiger
Kunden aus dem Gesundheitswesen, Hilfsorganisationen und der öffentlichen Verwaltung erhalten die Masken zu Sonderkonditionen (2,50 Euro je Maske, inklusive Vliesmaterial plus Frachtkosten). „Das finden wir nur fair“, erläutert Geschäftsführer Matthias Lesch. „Denn die Beschäftigten in diesen systemkritischen Bereichen setzen sich in der aktuellen Situation für unsere Gesundheit ein.“ Doch freue sich das Unternehmen selbstverständlich ebenso über Anfragen aus Industrie, Handel und Gewerbe. „Wir wissen aus eigener Erfahrung, wie wichtig Präventionsmaßnahmen im Betriebsalltag sind“, sagt Matthias Lesch. Betriebe können zum kostengünstigen Stückpreis von 3,50 Euro (inklusive Vlies, plus Frachtkosten) bestellen. Aus handelsrechtlichen Gründen können die Masken nicht an Privatpersonen abgegeben werden.
Der Geschäftsführer weist darauf hin, dass sich bereits jetzt ein großer Bedarf abzeichne. „Unsere beteiligten Teams werden alles daransetzen, die Anfragen zeitnah zu bearbeiten.“ Das Unternehmen habe diese Produktentwicklung in sehr kurzer Zeit realisieren können. „Dies war nur möglich durch die Begeisterung und starke Zusammenarbeit der vielen beteiligten Kolleginnen und Kollegen. Das macht Pöppelmann auch in diesen Krisenzeiten aus.“
Schon vor der Maskenpflicht zur Eindämmung der Pandemie erdacht
Die Idee entstand Mitte März im Team der Pöppelmann Division Famac vor dem Hintergrund der zu diesem Zeitpunkt deutlich spürbaren Auswirkungen der Pandemie. Die Frau des Pöppelmann-Kollegen Torsten Mairose, die in einer Arztpraxis arbeitet, hatte ihm von den Folgen der eklatanten Versorgungsengpässe erzählt. Zufällig ergab sich kurz darauf ein Gespräch mit seinem Kollegen Mike Landwehr: Der Vertriebler bei Pöppelmann Famac und Spezialist für den Bereich Medizintechnik und Pharma sah Anknüpfungspunkte an ein bereits bestehendes Kundenprojekt. Die Unterhaltung wurde zum Auftakt einer unternehmensweiten und abteilungsübergreifenden Kooperation, mit engagierten Beteiligten aus allen Divisionen.
Auch Geschäftspartner für Vliesstoffe mit im Boot
Hoch motiviert zeigten sich auch die Geschäftspartner, deren Unterstützung erst die rasante Umsetzung der guten Idee möglich machte: So konnte Pöppelmann bei der Suche nach dem geeigneten Material auf den kurzen und guten Draht zu Dirk Olberding aus Lohne setzen: Der Market Manager Consumer der KRAIBURG TPE GmbH & Co. KG mit Sitz in Waldkraiburg/Oberbayern versorgte die Pöppelmänner für die ersten Tests unkompliziert mit einem speziell für medizinische Anwendungen entwickeltem Thermoplastischen Elastomer (TPE), so dass der richtige Rohstoff schnell gefunden war.
Stand: 16.12.2025
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Bei der Suche nach einem geeigneten Vliesmaterial erwies sich die langjährige gute und partnerschaftliche Zusammenarbeit mit der Schreiner Group GmbH & Co. KG (Oberschleißheim) als hervorragende Basis für eine optimale Lösung. Die Schreiner Group verarbeitet selbst solche Vliese und beliefert Unternehmen aus den Bereichen Pharma, Medizintechnik und Automotive mit Funktionslabel und Funktionsteilen.
„Wir wollen mit dieser Produktentwicklung im Kampf gegen die Pandemie unser Know-how und unsere Technologien einsetzen, um kurzfristig den gewaltigen Engpass an Masken ein wenig zu lindern“, sagt Matthias Lesch – und ergänzt: „Jetzt ist jeder gefordert, Verantwortung zu übernehmen und seinen Beitrag zu leisten. Wir tun das gemeinsam mit vielen unserer systemrelevanten Kunden, unter anderem aus den Bereichen Diagnostik, Pharmazie und Lebensmittel, indem wir die Versorgung sicherstellen und unter Hochdruck unsere Kapazitäten ausbauen.“