Resilienz schlägt Innovation Studie: Wie führende OEMs trotz Krisen konstant liefern

Quelle: Rockwell Automation 2 min Lesedauer

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Wie Maschinen- und Anlagenbauer vor dem Hintergrund zunehmend komplexer Betriebsbedingungen sowohl Leistung als auch Resilienz erhöhen, hat Rockwell Automation im Rahmen einer globalen OEM-Studie untersucht.

Die Studie zeigt eine deutliche Leistungslücke zwischen  Maschinen- und Anlagenbauern, die sich erfolgreich an die heutigen Betriebsbedingungen  anpassen, und jenen, die Schwierigkeiten haben, Schritt zu halten. (Bild:  Rockwell Automation)
Die Studie zeigt eine deutliche Leistungslücke zwischen Maschinen- und Anlagenbauern, die sich erfolgreich an die heutigen Betriebsbedingungen anpassen, und jenen, die Schwierigkeiten haben, Schritt zu halten.
(Bild: Rockwell Automation)

Die Studie mit dem Titel "Playbook: Der OEM-Vorteil" umfasst Erkenntnisse von 500 OEM-Führungskräften aus 17 Ländern. Sie betont, dass Maschinen- und Anlagenbauer zwar weiterhin mit Personalinstabilität, Lieferkettenschwankungen, Kostendruck und steigenden Kundenerwartungen zu kämpfen haben. Viele passen jedoch ihre Arbeitsweise an, um eine konsistentere Performance unter weniger planbaren Bedingungen zu erzielen. Anstatt ausschließlich auf die Maschinenleistung zu setzen, konzentrieren sich führende OEMs auf eine schnellere Wiederherstellung, betriebliche Konsistenz und datenbasierte Entscheidungsfindung.

Nicht die beste Maschine gewinnt – sondern die stabilste Performance

„Künftig entscheidet nicht mehr die fortschrittlichste Maschine über führende Positionen auf dem OEM-Markt“, so Evan Kaiser, Vice President, Global OEM and Emerging Industries bei Rockwell Automation. „Vielmehr kommt es darauf an, welches Unternehmen trotz Mitarbeiterfluktuation, Lieferkettenunterbrechungen und kontinuierlichem Marktdruck eine konsistente Leistung erbringt.“ 

Wesentliche Studienergebnisse

  • Schnelle Wiederherstellung als neuer Rentabilitätshebel: Angesichts durchschnittlicher Produktionsunterbrechungen mit einer Dauer von 40 Stunden und Kosten in Höhe von 3,6 Millionen US-Dollar ermöglichen führende OEMs ihren Kunden eine Wiederherstellung innerhalb von 24 Stunden oder weniger. Diese Unternehmen entwickeln Maschinen, mit denen Probleme frühzeitig erkannt werden und sich die Leistung schnell wiederherstellen lässt, was zur Absicherung von Umsatz und höherem Kundenvertrauen beiträgt
  • Anpassung an dauerhafte Personalinstabilität: In einigen Regionen liegt die Mitarbeiterfluktuation bei 47 %, weshalb führende Maschinen- und Anlagenbauer Know-how in ihre Maschinen und Workflows integrieren, um die Abhängigkeit von einzelnen erfahrenen Arbeitskräften zu verringern und zugleich schnelleres Onboarding sowie konsistente Performance zu gewährleisten.
  • Weiterentwickelte Leistungsmessung: Leistungsstarke OEMs legen ihren Fokus auf Rentabilität und Kundenergebnisse (z. B. Umsatzkosten, Vorlaufzeiten, Wiederherstellung nach Ausfällen) in Kombination mit herkömmlichen Produktionsertrags- und neuen personenorientierten Messungen wie Sicherheit und Zufriedenheit.
  • Gezieltere Anwendung von Technologie: Marktführer setzen digitale Zwillinge, Autonome Mobile Roboter (AMRs) und Cobots strategisch ein, um qualitativ hochwertigere Maschinen zu entwerfen und die Bereitstellungskonsistenz zu verbessern. Dabei machen sie sich Praxiseinblicke zunutze, um zukünftige Designs zu optimieren, anstatt isolierte Probleme zu lösen.
  • Compliance und Cybersecurity als Alleinstellungsmerkmale: Führende OEMs beziehen Cybersecurity von Beginn an in das Produktdesign ein und messen ihr dieselbe Bedeutung wie Sicherheit bei, um den Marktzugang zu unterstützen, Verzögerungen zu reduzieren und das Kundenvertrauen zu stärken.

Die Studie "Playbook: Der OEM-Vorteil" kann hier herunter geladen werden.

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