AMB 2024 Neue Personalplanung: Maschinen effizient nutzen

Von Sack EDV-Systeme 3 min Lesedauer

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Bisher stoßen Produktionsplanungslösungen oft an Grenzen, wenn es um die Berücksichtigung von Abhängigkeiten geht. Sack EDV-Systeme stellt auf der AMB eine Lösung vor, die eine neue, hohe Detailtiefe in der Produktionsplanung bietet.

Sack EDV-Systeme ermöglicht neue Detailtiefe in der Personalplanung  und Vorrichtungsplanung. Das Unternehmen stellt die neue Lösung auf der AMB 2024 im Zusammenspiel mit seinem MES proMExS am Stand EO111 (Eingang Ost) vor.(Bild: iStock-1352825073 & Screenshot Sack EDV-Systeme)
Sack EDV-Systeme ermöglicht neue Detailtiefe in der Personalplanung und Vorrichtungsplanung. Das Unternehmen stellt die neue Lösung auf der AMB 2024 im Zusammenspiel mit seinem MES proMExS am Stand EO111 (Eingang Ost) vor.
(Bild: iStock-1352825073 & Screenshot Sack EDV-Systeme)

Sie zielt auf die optimale Auslastung von CNC-Maschinen mit Automations- und Palettenwechselsystemen ab, wobei die Personalverfüg­barkeit und -qualifikation zentral berücksichtigt werden. Die Kombination aus Vorrichtungs- und Personalplanung ermöglicht es Unternehmen, ihre Maschinenparks effizient zu nutzen und zudem die Personalressourcen optimal einzusetzen.
 
„Produktionsunternehmen stehen zunehmend vor der Herausforderung, ihre Maschinenkapazitäten effizienter auszuschöpfen, ohne zusätzliche Personal­ressourcen bereitzustellen. Dies ist vor allem auf den steigenden Wettbewerbsdruck und den akuten Fachkräftemangel zurückzuführen. Um konkurrenzfähig zu bleiben, müssen Unternehmen ihre Betriebskosten senken und gleichzeitig die Produktivität steigern. Der Einsatz von mehr Personal verursacht jedoch erhebliche Kosten und steigert die Produktionseffizienz nicht proportional. Zudem haben viele Unternehmen Schwierigkeiten, qualifiziertes Personal zu finden“, erklärt Tilmann Sack, Geschäfts­führer der Sack EDV-Systeme GmbH. 

Richtiges Personal und passende Vorrichtungen zur richtigen Zeit am richtigen Ort 

Um diesen Herausforderungen zu begegnen, hat Sack EDV-Systeme zwei neue Module in sein Manufacturing Execution System (MES) proMExS, das über ein eigenes Produktionsplanungstool verfügt, integriert. Tilmann Sack erläutert die Besonderheit dieser Module: „Die Kombination aus Vorrichtungs- und Personal­planung und die daraus resultierenden Möglichkeiten sind bisher einzigartig auf dem Markt. Unsere Lösung setzt neue Maßstäbe, da sie beispielsweise die Verfügbarkeit von Maschinen mit der Verfügbarkeit des Personals in Abhängigkeit von Qualifikation und weiteren Auftragsdetails wie Vorrichtungen, passende Referenzelemente und Fertigungslosgröße kombiniert. Dadurch wird sichergestellt, dass sowohl das richtige Personal als auch die passenden Vorrichtungen zur richtigen Zeit am richtigen Ort verfügbar sind, um den Produktionsprozess reibungslos und effizient zu gestalten. Das ermöglicht es, Produktionskapazitäten maximal auszuschöpfen.“ 
 
Die Module Vorrichtungsplanung und Personalplanung wurden gemäß einer Kundenanforderung entwickelt und sind für den gesamten Markt verfügbar. Es galt, sogenannte Vorrichtungen – zum Beispiel Schraubstöcke oder spezialisierte Auf­spannungen – so zu verplanen, dass später auch in personallosen Schichten auf Maschinen mit Palettenwechselsystemen gefertigt werden kann. Die Heraus­forderung bestand darin, die Auftragsmengen auf die verschiedenen Vorrichtungen zu verteilen und eine gleichzeitige Mehrfachverplanung zu vermeiden, was eine präzise Planung und das Splitten der Arbeitsgänge erfordert.

Neue Präzision in der Produktionsplanung

„Da es für das Rüsten der Vorrichtungen qualifizierten Personals bedarf, das nur begrenzt verfügbar ist, haben wir eine neuartige Personalplanung entwickelt. Diese plant basierend auf Schichtplänen und Qualifikationen das Personal für die Maschinen sowie die Rüst- und Laufzeiten der Vorrichtungen ein. Eine weitere Anforderung bestand darin, die Mitarbeiter den Rüstvorgängen zuzuordnen, die je nach Arbeitsgang entweder an der Maschine oder extern erfolgen können. Wird extern gerüstet, kann die Maschine gleichzeitig mit Laufzeit verplant werden“, erklärt Tilmann Sack.
 
Durch die Berücksichtigung vielfältiger Abhängigkeiten wie Personalqualifikationen, Maschinenkapazitäten und Vorrichtungsverfügbarkeit wird jetzt eine bisher uner­reichte Präzision in der Produktionsplanung erreicht. Aspekte wie die Anzahl der verfügbaren Vorrichtungen pro Artikel, die maximale Spannkapazität pro Vorrichtung und die Art und Anzahl der Plätze im Palettenspeicher der Maschine fließen ebenfalls in die Planung ein. Zudem kann die Personalplanung unabhängig von der Vor­richtungsplanung eingesetzt werden, um auch Tätigkeiten wie Montagen flexibel planen zu können und auf unterschiedliche Produktionsszenarien reagieren zu können.

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