AMB 2024 Machining Transformation bei DMG Mori live erleben

Von DMG Mori 7 min Lesedauer

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Auf der AMB in Stuttgart präsentiert DMG Mori vom 10. bis 14. September 2024 das Potenzial der Machining Transformation (MX), die der Werkzeugmaschinenhersteller bereits auf der vergangenen EMO präsentiert hat. In Halle 10 der AMB wird sie nun erneut erlebbar gemacht. Das „X“ in „MX“ ist das Herzstück dieser Vision und des Messeauftritts von DMG Mori. Es steht für Fortschritt, Innovation und unendliche Möglichkeiten, Fertigungsprozesse zu revolutionieren. Jede Säule der Machining Transformation – Prozessintegration, Automation, Digitale Transformation (DX) und Grüne Transformation (GX) – hat schon für sich genommen einen Anteil daran.

Machining Transformation: Die NLX 2500 2. Generation bietet Anwendern mit unterschiedlichen Bedürfnissen ein Höchstmaß an Flexibilität und Laufautonomie beim universellen Drehen.(Bild: DMG Mori)
Machining Transformation: Die NLX 2500 2. Generation bietet Anwendern mit unterschiedlichen Bedürfnissen ein Höchstmaß an Flexibilität und Laufautonomie beim universellen Drehen.
(Bild: DMG Mori)

„Auf der AMB zeigen wir, dass sich eine möglichst enge Verzahnung der vier Säulen noch stärker auf Effizienz und Produktivität in der Fertigung auswirkt“, gibt Dr. Harald Neun, Executive Officer bei DMG Mori, einen Ausblick auf die Messe. DMG Mori präsentiert eine Vielfalt an Maschinen, Automationslösungen und digitalen Produkten, die diesen Weg in die Zukunft der Fertigung ebnen, darunter Weltpremieren in der Dreh-Fräs-Bearbeitung, im Universaldrehen, im 3-Achs- und 5-AchsFräsen, sowie flexible Automationslösungen. Zudem ist Celos X mit Siemens oder Mapps für mehrere neue Maschinenreihen verfügbar. Es demonstriert die jüngsten Entwicklungen in der Digitalisierung des Werkzeugmaschinenbaus. DMQP Partner (DMG Mori Qualified Products) komplettieren die Ausstellungen mit attraktiven Angeboten für das gesamte Produktionsumfeld in der Zerspanung. Dieses breitgefächerte Portfolio befähigt DMG Mori, jederzeit ganzheitliche und zukunftsfähige Fertigungslösungen zu entwickeln, die den zunehmend hohen Anforderungen in den Märkten gerecht werden.

Machining Transformation (MX): Die Zukunft der Fertigung

Die Herausforderung, auf dem globalen Markt wettbewerbsfähig zu bleiben, nimmt stetig zu, weil Anforderungen an Qualität, Produktivität und Liefertreue immer weiter steigen. „Mit dem Konzept der Machining Transformation (MX) ermöglichen wir unseren Kunden, dieser Entwicklung entspannter zu begegnen“, erklärt Irene Bader, Vorständin bei DMG Mori. „Die intelligente Verbindung von integrierten Fertigungsprozessen, flexiblen Automationslösungen, einer durchgängigen Digitalisierung und dem konsequenten Blick auf eine energieeffiziente Produktion stellt die Weichen für eine nachhaltige und langfristig erfolgreiche wirtschaftliche Entwicklung.“ Die Säule der Prozessintegration wird beispielsweise im Arbeitsraum der NTX 500 sichtbar. 6-seitiges Dreh-Fräsen, Verzahnungsfräsen und In-Prozess-Messen erlauben eine effiziente und qualitätsorientierte Komplettbearbeitung anspruchsvoller Werkstücke.
 
Im Bereich der automatisierten Fertigung präsentiert DMG Mori-Lösungen wie den PH-AMR 750 für ein autonomes Palettenhandling mit selbstfahrenden Robotern an diversen Bearbeitungszentren. Sie schaffen zusätzliche Produktionskapazitäten, indem sie eine flexible und autonome 24/7-Produktion realisieren. Die Digitale Transformation (DX) wird anhand der neuen DMU MonoBlock-Modelle veranschaulicht. Das digitale Portfolio umfasst hier Celos X mit Siemens, die komplette  Vernetzung der automatisierten Fertigung, das Werkzeugmanagement und Tulip als No-Code-Plattform für die intuitive Erstellung von Apps. Da diese drei Beispiele zu einer ressourcenschonenden Fertigung beitragen, zahlen sie auch auf die Grüne Transformation (GX) ein. DMG Mori unterstützt diese vierte Säule mit dem Greenmode, der an der CTX 450 TC exemplarisch zeigt, wie bis zu zwölf innovativen Hard- und Softwarekomponenten in jedem Betriebszustand mehr Effizienz gewährleisten. 

Die freie Layoutgestaltung des PH-AMR 750 erlaubt eine nachträgliche Integration in bestehende  Produktionsumgebungen.
Die freie Layoutgestaltung des PH-AMR 750 erlaubt eine nachträgliche Integration in bestehende Produktionsumgebungen.
(Bild: DMG Mori)

Weltpremiere: Drehzentrum NLX 2500|700

Zur AMB in Stuttgart präsentiert DMG Mori mit der NLX 2500|700 2. Generation ein Nachfolgemodell des erfolgreichen Drehzentrums. Die Weltpremiere umfasst tiefgreifende Optimierungen in Maschinenstruktur, Steuerung und verschiedenen Funktionalitäten. Der Innovationsführer hat die Anforderungen der heutigen Märkte berücksichtigt und das neue Modell in das Machining Transformation (MX) Konzept eingebettet. Prozessintegration, Automation, Digitale Transformation (DX) und Green Transformation (GX) sind die wesentlichen Säulen dieses Konzepts, mit dem DMG Mori die Zukunft der Fertigung gestaltet. Die NLX 2500|700 2. Generation bietet Anwendern mit unterschiedlichen Anforderungen ein Maximum an Flexibilität und Zuverlässigkeit beim Universaldrehen – nun auch mit Siemens-Steuerung.
 
Neben Celos X auf Mapps steht auch Celos X auf einer Sinumerik One zur Verfügung. Kerneigenschaften der leistungsstarken NLX-Baureihe – ihre Stabilität und die damit verbundene Präzision – wurden noch weiter verbessert. Ziel ist es, die Durchlaufzeiten zu reduzieren und die Bearbeitungsqualität zu erhöhen. Mit diesen Maßnahmen und der Adaption von drehmomentstarken turnMaster-Spindeln links und rechts wird die NLX 2500|700 2. Generation weiterhin Maßstäbe in der produktiven Schwerzerspanung von anspruchsvollen Werkstücken setzen. Mit einem maximalen Drehdurchmesser von einem Durchmesser von 366 mm und einer Drehlänge von bis zu 705 mm bietet die NLX 2500|700 2. Generation Kapazität für ein sehr breites Spektrum an Werkstücken. Die maximale Stangenkapazität wurde auf 105-mm-Durchmesser an beiden Spindeln erhöht, gegenüber einem Durchmesser von 80 mm bei der vorherigen Generation. Die Verfahrwege betragen 260 mm in der X-Achse und 795 mm in der Z-Achse. Ein Verfahrweg von 120 mm (± 60 mm) in der Y-Achse außermittiges Fräsen, Bohren und weitere Prozessschritte mit angetriebenen Werkzeugen bietet höchste Flexibilität.

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Universaldrehen neu zu definiert

Eine zunehmende Teilevielfalt und -varianz sowie sinkende Losgrößen steigern das Risiko von unproduktiven Rüstzeiten. Dadurch verändern sich auch die Anforderungen an Fertigungslösungen im Universaldrehen. Die CLX TC Baureihe von DMG Mori stellt sich diesen Herausforderungen. Mit der neuen CLX 550 TC gelingt es dem Werkzeugmaschinenhersteller einmal mehr, das Universaldrehen neu zu definieren. Eine B-Achse mit der 90 Nm starken compactMaster-Dreh- und Frässpindel ersetzt den Werkzeugrevolver. Das Werkzeugmagazin bietet Platz für bis zu 60 Werkzeuge.  Die Haupt- und Gegenspindel haben ein Drehmoment von 700 Nm, während der Reitstock und eine Lünette die Ausstattung komplettieren. Dies erlaubt Anwendern aus allen Branchen eine effiziente Fertigung komplexer Werkstücke in einem Arbeitsraum. Die maximale Werkstückgröße im Arbeitsraum beträgt  550 x 1.600 mm, während die Y-Achse mit 270 mm die exzentrische Bearbeitung bereits im Standard ermöglicht. Celos X in Verbindung mit der Sinumerik One ermöglicht zudem App-basierte Workflows mit OP Workbench und 3D Shopfloor Programming und somit eine einfache Handhabung sowohl in der Arbeitsvorbereitung als auch in der werkstattorientierten Programmierung.

Die Weltpremiere der DMU 85 MonoBLOCK 2. Generation vereint das bewährte Maschinenkonzept der Vorgängerbaureihe mit zahlreichen Optimierungen, die unmittelbar aus den praktischen Erfahrungen von Anwendern eingeflossen sind.
Die Weltpremiere der DMU 85 MonoBLOCK 2. Generation vereint das bewährte Maschinenkonzept der Vorgängerbaureihe mit zahlreichen Optimierungen, die unmittelbar aus den praktischen Erfahrungen von Anwendern eingeflossen sind.
(Bild: DMG Mori)

Hochproduktives Universaldrehen mit zwei Revolvern

Mit mehr Leistung, Präzision, Flexibilität und Effizienz ebnet die sechste Generation der CTX Baureihe den Weg zur Machining Transformation (MX), mit der DMG Mori die Zukunft der Fertigung gestaltet. Die jüngste Generation der CTX Drehzentren besticht durch ein kompaktes Design und einen größeren Arbeitsraum bei kleinerer Aufstellfläche. Im Fall der neuen CTX 350 4A beträgt sie lediglich 7 m². Die CTX 350 4A verfügt über zwei VDI30-Revolver mit insgesamt bis zu 28 Werkzeugpositionen. Die angetriebenen Werkzeuge erreichen Drehzahlen von bis zu 12.000 min und ein Drehmoment von bis zu 14 Nm. Hinzu kommen eine linke Spindel (ISM 65), die mit bis zu 5.500 min-1 und 171 Nm arbeitet, und eine rechte Spindel (ISM 50). Sie bietet eine Drehzahl von 6.000 min-1 und ein Drehmoment von 93 Nm.
 
Beide Revolver können sowohl separat an beiden Spindeln als auch simultan an einer Spindel eingesetzt werden. Somit ermöglicht die vielseitige CTX 350 4A eine hochproduktive 6-Seiten-Komplettbearbeitung von bis zu  230 x 100 mm großen Werkstücken bei einem Verfahrweg von +/- 50 mm in der Y-Achse. Der Stangendurchlass beträgt 65 mm, eine Vorbereitung für einen Stangenlader gehört zur Standardkonfiguration der Maschine. Eine effiziente Späneentsorgung und modernste Komponenten für eine schnelle, präzise und zuverlässige Performance machen die CTX 350 4A zu einem wertvollen Helfer in jeder zukunftsorientierten Fertigung. Das 24 Zoll große Celos X Bedienpanel ist wahlweise mit Steuerungen von Siemens oder Mapps erhältlich und verleiht der CTX 350 4A ein hohes Maß an Konnektivität für die digitalisierte Fertigung.

Noch mehr Präzision für die Zukunft der Fertigung

Die Weltpremiere der DMU 85 MonoBlock 2. Generation vereint das bewährte Maschinenkonzept der Vorgängerbaureihe mit zahlreichen Optimierungen, die unmittelbar aus den praktischen Erfahrungen von Anwendern eingeflossen sind. Das vielseitige 5-Achs-Simultanbearbeitungszentrum ist seit jeher der perfekte Einstieg in eine zukunftsfähige Fertigung. In der jüngsten Generation hat DMG Mori die Präzision – wie bei den bereits zum Open House Pfronten 2023 eingeführten kleineren Modellen – deutlich erhöht. Verbesserte Kühlmaßnahmen und direktangetriebene Kugelgewindetriebe gewährleisten eine Positioniergenauigkeit von 5 µm. Damit erfüllt die DMU 85 MonoBlock 2. Generation auch höchste Qualitätsansprüche in der Fertigung anspruchsvoller Werkstücke. Der Arbeitsraum ist auf Werkstückgrößen bis 1040 x 590 mm und ein Bauteilgewicht von maximal 1500 kg ausgelegt.
 
Die Integration zusätzlicher Bearbeitungsprozesse, beispielsweise durch den optionalen Fräs-Dreh-Tisch und die Schleiffunktionalität, vielfältige Automationsmöglichkeiten und Celos X als Basis für eine digitalisierte Fertigung, machen die neue Generation der Erfolgsbaureihe weiterhin zu einer idealen Fertigungslösung für Unternehmen in Die & Mold, Aerospace, Semiconductor und anderen anspruchsvollen Branchen – insbesondere in Zeiten der Machining Transformation (MX). Um diese  breitgefächerten Anforderungen abzudecken, umfasst der Baukasten der DMU 85 MonoBlock 2. Generation die breiteste Spindelpalette am Markt: SpeedMaster Spindeln mit Drehzahlen von 30.000 min-1 für die Bearbeitung perfekter Oberflächen oder  drehmomentstarke PowerMaster-Spindeln mit bis zu 430 Nm für die Schwerzerspanung von Titanbauteilen. Mit der DMU 95 MonoBlock 2. Generation bietet DMG Mori zudem erneut ein vorkonfiguriertes und leistungsfähiges Gesamtpaket an.