Millionenauftrag Moderne und nachhaltige Kuka-Schweißtechnologien für E-Fahrzeuge

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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Mit moderner Technologie unterstützt Kuka seine Kunden beim Wandel hin zu einer nachhaltigeren Mobilität: Für einen Automotive-Kunden liefert Kuka 23 Rührreibschweiß-Zellen mit integrierten Robotern für die E-Fahrzeuge-Fertigung. Es ist der bisher größte Einzelauftrag in diesem Bereich.

Moderne Technologien und Verfahren wie das Rührreibschweißen spielen gerade bei der komplexen Fertigung von E-Fahrzeugen mit ihren Batterien eine zunehmend wichtige Rolle. (Bild: Kuka Group)
Moderne Technologien und Verfahren wie das Rührreibschweißen spielen gerade bei der komplexen Fertigung von E-Fahrzeugen mit ihren Batterien eine zunehmend wichtige Rolle.
(Bild: Kuka Group)

Die FSW-Zellen (FSW steht für Friction Stir Welding, also Rührreibschweißen) mit verschiedenen Technologien und Kuka- Robotern KR Fortec werden in Produktionslinien für E-Fahrzeuge integriert und kommen dort bei mehreren Fertigungsschritten zum Einsatz: Die Roboter in den Zellen schweißen Batterieträger zusammen und verbinden in einem zweiten Produktionsabschnitt Kühlbleche mit den Batterieträgern. Darüber hinaus ist Kuka für den gesamten Rührreibschweißprozess verantwortlich.

Langjährige Kompetenz für komplexe Aufgaben 

Eine wichtige Aufgabe, denn Batterieträger spielen in E-Fahrzeugen eine entscheidende Rolle. So müssen sie dicht und beanspruchbar sein, die richtige Temperatur der Batterien unterstützen und bei Unfällen helfen, eine Gefährdung der Fahrzeug-Insassen durch die Batterie zu verhindern. Eine besondere Herausforderung bei der Herstellung ist das 3D-Schweißen, wofür roboterbasierte FSW-Technologie besonders geeignet ist. Dafür wird zudem eine komplexe Spanntechnik benötigt, bei der Kuka umfassendes Engineering-Know-how einbringen konnte. 

Die FSW-Zellen mit verschiedenen Technologien und Kuka Robotern vom Typ KR Fortec werden in Produktionslinien für E-Fahrzeuge integriert und kommen dort bei mehreren Fertigungsschritten zum Einsatz.(Bild: Kuka Group)
Die FSW-Zellen mit verschiedenen Technologien und Kuka Robotern vom Typ KR Fortec werden in Produktionslinien für E-Fahrzeuge integriert und kommen dort bei mehreren Fertigungsschritten zum Einsatz.
(Bild: Kuka Group)

Für den vollautomatischen Betrieb kommen zudem ein Werkzeugwechsler und eine Reinigungsstation für die FSW-Werkzeuge zum Einsatz. Neben der modernen technischen Lösung überzeugte Kukas umfassende Kompetenz und langjährige Erfahrung in den verschiedensten Bereichen, von der Prozesstechnik über das Engineering bis hin zur guten Zusammenarbeit mit den Vertriebsexperten.

FSW: Hochwertigeres, effizienteres und nachhaltigeres Schweißen

Beim Rührreibschweißen oder FSW-Schweißen wird ein rotierendes, stiftähnliches Werkzeug zwischen den Berührungsflächen des Bauteils entlanggeführt. Durch die Reibungswärme plastifiziert der Werkstoff und die Teile werden miteinander verbunden. So können selbst schwer schweißbare oder artfremde Stoffe wie Aluminium mit Magnesium, Kupfer oder Stahl miteinander verschweißt werden. Mit diesem Verfahren wird weniger Energie und Material verbraucht, Schutzgas oder Fülldraht wie bei klassischen Verfahren wird nicht benötigt.   FSW-Schweißen wird in unterschiedlichsten Branchen angewendet, die besondere Anforderungen an Schweißnähte haben, seien es Batteriebehälter, Seitenwände von Hochgeschwindigkeitszügen oder Tankstrukturen von Raketen. Daher kommt die Technologie neben dem Wachstumsmarkt E-Mobility zum Beispiel in der Luftfahrt- oder der Elektroindustrie zum Einsatz. Kuka arbeitet mit Forschungspartnern daran, die Technologie weiterzuentwickeln: Um die Qualität der Schweißnähte bereits während des Prozesses zu überwachen und somit Zeit und Kosten bei der anschließenden Inspektion zu reduzieren, arbeitet Kuka im KI-Produktionsnetzwerk der Universität Augsburg zusammen mit Partnern an einem KI-basierten Prozessüberwachungssystem.

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