Hannover Messe Fraunhofer FFB zeigt Lösungen für Batteriezellproduktion

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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Flexibilität, Transparenz und intelligente Prozesse sind entscheidend für die Zukunft der E-Mobilität. Erstmals zeigt die Fraunhofer FFB auf der Hannover Messe Lösungen für die Batteriezellproduktion.

Auf der Hannover Messe präsentiert die FFB einen autarken Mini-Environment-Ansatz, der in eine automatisierte Produktionslinie integriert wird, um prismatische Batteriezellen per Laser zu verschweißen.(Bild:  Deutsche Messe)
Auf der Hannover Messe präsentiert die FFB einen autarken Mini-Environment-Ansatz, der in eine automatisierte Produktionslinie integriert wird, um prismatische Batteriezellen per Laser zu verschweißen.
(Bild: Deutsche Messe)

„Batterieforschung und industrielle Fertigung werden zunehmend komplexer und vielschichtiger“, sagt Dr. Jonathan Krauß, Bereichsleiter Digitalisierung der Batteriezellproduktion bei der Fraunhofer-Einrichtung Forschungsfertigung Batteriezelle FFB. „Gleichzeitig erfordert der Wettbewerb aus Asien eine strategische Zusammenarbeit in Europa. Nur durch gebündelte Kräfte können wir eine wettbewerbsfähige und nachhaltige Batteriezellproduktion aufbauen.“

Technologische Highlights am Messestand

Im Rahmen des Battery Use Case auf der Hannover Messe gestaltet die Fraunhofer FFB gemeinsam mit Bosch Rexroth, DBR 77, Fanuc, IBG, Keyence, Lenze, Schunk und Vision Lasertechnik eine visionäre Demonstration der Batteriezellfertigung der Zukunft. Der rund 100 Quadratmeter große Demonstrator in Halle 6 an Stand D62 zeigt live zentrale Schritte der EV-Batterieproduktion – von präzisen Zellfertigungsprozessen bis hin zu intelligentem Re-X-Recycling. Die Fraunhofer FFB bringt hier ihre Expertise insbesondere im Bereich der Zellfertigung ein.

Innovativer Mini-Environment-Ansatz für effizientere Batteriezellproduktion

Erstmalig präsentiert die Einrichtung einen autarken Mini-Environment-Ansatz, der in eine automatisierte Produktionslinie integriert wird, um prismatische Batteriezellen per Laser zu verschweißen. „Mit der Transporteinheit setzen wir einen neuen Maßstab in der Produktionstechnologie“, sagt Marius Heller, wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Gruppe Assemblierung und Formierung. „Dank dieses Systems könnte zukünftig auf große Rein- und Trockenräume verzichtet werden, was zu erheblichen Einsparungen bei Energie und Investitionskosten führt.“

Digitale Zwillinge und VR: Batteriezellproduktion hautnah erleben

Ergänzend zum realen Aufbau beteiligt sich die Forschungseinrichtung auch auf digitaler Ebene. Mithilfe einer virtuellen Gebäudemodellierung wird die FFB PreFab als offene Batteriezellfabrik für Forschung und Entwicklung greifbar. Dazu fließen die digitalen Inhalte in den Digitalen Zwilling der Firma DBR77 ein. „Mit dem Einsatz digitaler Zwillinge und VR-Technologie ermöglichen DBR77 und die Fraunhofer FFB den Besuchern, die einzelnen Produktionsschritte hautnah zu erleben und zu verstehen, wie nachhaltige Wertschöpfungsketten für die Batteriezellproduktion entstehen können“, sagt Dr. Jonathan Krauß.

Workshop des Technologie-Clusters Batteriezelle: Innovationen und Networking

Am dritten Messetag (Mittwoch, 2. April 2025, 10 Uhr) lädt das Technologie-Cluster Batteriezelle – bestehend aus Capgemini, Fraunhofer FFB, PEM Motion und dem Lehrstuhl Production Engineering of E-Mobility Components (PEM) der RWTH Aachen – im Cosmopolitan Restaurant auf dem Messegelände Interessierte exklusiv zu einem praxisnahen vierstündigen Workshop ein. Dr. Kristina Borzutzki, Gruppenleiterin Verfahrenstechnik an der Fraunhofer FFB wird als Expertin an einer Round-Table-Diskussion teilnehmen. Neben zwei Keynotes bietet die Veranstaltung zudem Raum für intensives Networking. Während der gesamten Woche sind fachliche Ansprechpartner am Gemeinschaftsstand anwesend, um den Besuchern detaillierte Informationen und Einblicke in die präsentierten Technologien zu geben.

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