Transparenz über alle Abteilungen hinweg Dommel optimiert Supply Chain mit Perzeptrons MiG

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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Mehr Auftragsklarheit, höhere Liefertreue und stabile Prozesse trotz wachsender Komplexität: Der E2MS-Dienstleister Dommel steuert und analysiert seine gesamte Supply Chain mit der Software MiG (Materialwirtschaft im Gleichgewicht) von Perzeptron. 

Bestückte Leiterplatte aus der Elektronikfertigung von Dommel(Bild:  DOMMEL)
Bestückte Leiterplatte aus der Elektronikfertigung von Dommel
(Bild: DOMMEL)

Heute verbindet die Software Vertrieb, Einkauf, Planung und Fertigung auf einer einheitlichen Datengrundlage, schafft standortübergreifende Transparenz und ist zu einem unverzichtbaren Instrument im Unternehmen geworden.

Als E2MS-Dienstleister mit über 50 Jahren Erfahrung – von Hard- und Softwareentwicklung über Leiterplattenbestückung bis zur Kabelkonfektion – arbeitet Dommel mit komplexen Auftragsstrukturen, die teilweise mehrere hundert Materialpositionen pro Fertigungsauftrag umfassen. Die erforderlichen Daten waren im ERP-System vorhanden, jedoch fehlte noch eine durchgängige Transparenz, um Engpässe, Fehlteile oder Terminrisiken frühzeitig zu erkennen und gezielt zu priorisieren.

Daher führte Dommel MiG ein. Die Lösung ist heute die zentrale Steuerungsbasis im Tagesgeschäft –über Einkauf, Planung, Fertigung und Vertrieb hinweg. MiG ist an das bestehende ERP-System angebunden und benötigt lediglich einen Lesezugriff auf die relevanten Daten. Auf dieser Basis greift die Software auf Aufträge, Materialstämme, Bestände, Liefertermine und Fertigungsaufträge zu und bereitet diese Informationen für die operative Steuerung auf.

Anstatt dass Mitarbeitende Informationen aus unterschiedlichen Masken oder Excel-Dateien zusammentragen müssen, werden die ERP-Daten konsolidiert, strukturiert und in rollenbezogenen Sichten bereitgestellt. So entsteht eine gemeinsame, abteilungsübergreifende Arbeitsgrundlage.

Engpassbetrachtung setzt Prioritäten – Fehlteilquote massiv gesunken

Ein zentrales Element von MiG ist die Engpassbetrachtung: Sie stellt engpasskritische und fehlteilgetriebene Aufträge im kurzfristigen Planungshorizont priorisiert dar. Das unterstützt den Einkauf dabei, Aufgaben zu priorisieren und kritische Positionen systematisch abzuarbeiten. Bereits einzelne fehlende Komponenten können den gesamten Auftrag verzögern. Durch die Priorisierung sinkt die Zahl ungeplanter Eingriffe deutlich.

Parallel dazu macht die Fertigungsübersicht sichtbar, welche Aufträge materialseitig vollständig versorgt sind und termingerecht produziert werden können. Planung und Fertigung gewinnen dadurch an Verlässlichkeit.

Die Kombination aus Engpasstransparenz, klarer Priorisierung im Einkauf und materialrealistischer Planung führte zu einer deutlichen Stabilisierung der Materialversorgung – und damit sehr schnell zu einer deutlichen Senkung der Fehlteilquote.

Supply Chain: Schnellere Abstimmung und belastbare Liefertermine

Mit der neuen Transparenz veränderten sich auch die internen Abläufe. Terminketten werden konsequent danach ausgerichtet, wann das komplette Material für einen Fertigungsauftrag verfügbar ist. Das betrifft nicht nur Einkauf und Fertigung, sondern die gesamte Auftragsabwicklung.

Fehlteilbezogene Abweichungen werden zentral in MiG erfasst und gebündelt, statt über zahlreiche Einzel-E-Mails verteilt zu sein. Lieferterminverschiebungen oder Engpässe sind frühzeitig sichtbar und können proaktiv bearbeitet werden.

Transparenz über Werkgrenzen hinweg

Inzwischen nutzt Dommel MiG auch standortübergreifend. Gemeinsam mit Perzeptron wurde eine werksübergreifende Materialübersicht geschaffen, die den Abgleich zwischen dem Hauptstandort in Deutschland und dem Werk in Osteuropa ermöglicht. So ist unmittelbar erkennbar, ob benötigte Komponenten an einem Standort verfügbar sind und wie Materialbewegungen oder Fertigungsentscheidungen optimal abgestimmt werden können. Die Transparenz endet damit nicht an Werkstoren, sondern bildet die gesamte Supply Chain ab.

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