Unternehmen, die die Digitalisierung ihres Fertigungsmanagements anstreben, kommen an einem Manufacturing Execution System (MES) nicht vorbei. Es ist das Herzstück, die Hauptschlagader und damit der entscheidende Faktor für die Effizienz und Nachhaltigkeit der Produktionsprozesse. Doch woran erkennt man ein hochwertiges MES?
MES CAT 7.0 ermöglicht die Digitalisierung des Fertigungsmanagements.
(Bild: panuwat/AdobeStock)
Die Digitalisierung von Fertigungsprozessen gewinnt von Jahr zu Jahr an mehr Bedeutung. Ob Just-in-Time-Prozesse, Fachkräftemangel oder Nachhaltigkeit: die Argumente für ein effizientes Shopfloor-Management in Produktionsbetrieben häufen sich, vor allem im Hochlohnländern wie Deutschland. Als Zielbild gilt für viele eine über die komplette Wertschöpfungskette integrierte „Smart Factory“ mit vernetzter Produktion. Eine Studie von Deloitte zum Thema Manufacturing 4.0 zeigt, dass deren Hebel ihr volles Potenzial „jedoch erst in Kombination mit IT-Systemen entfalten, die an die neuen Anforderungen der intelligenten Fabrik wie echtzeitfähig oder skalierbar angepasst sind. Besonders hervorzuheben sind Real-time-ERP-Systeme wie SAP S/4HANA) und MES.
Dank MES Digitalisierung von Produktionssystemen
Doch was zeichnet ein MES als wichtigen Baustein auf dem Weg zur Digitalisierung von Produktionssystemen aus? Das MES ist die Datendrehscheibe, die Informationen über den Status von Produktionsaufträgen liefert. Im MES werden also die Plattformdaten aus dem Shopfloor mit den Daten aus dem Enterprise Resource Planning-System verbunden, idealerweise voll integriert in weitere Komponenten der Unternehmens-IT. Die Realität manch mittelständischer Betriebe sieht jedoch oft anders aus und ist viel analoger. Gerade in energieintensiven Industrien eine Schwachstelle, die sich aller Voraussicht nach zu einem massiven Bremsklotz entwickeln dürfte - insbesondere mit Hinblick auf die anstehenden Dekarbonisierungs- und Nachhaltigkeitsziele in der Europäischen Union (EU).
Nachhaltigkeit als Wirtschaftsfaktor
Environmental Social Governance (ESG) ist nicht mehr nur eine moralische Leitlinie. Die EU-CSR-Richtlinie zur sozialen Verantwortung von Unternehmen (CSRD) wird das ESG-Reporting für viele Unternehmen spätestens ab 2025 zur Pflicht machen. Eine lückenlose End-to-End-Datenerfassung des CO2-Fußabdrucks Ihrer Produktion ist ohne darauf spezialisierte Software nicht einhaltbar. Ein zukunftsorientiertes Fertigungsunternehmen benötigt eine Architektur, die Datenstrukturen zur Erfassung von Messpunkten bereitstellt, welche als wesentliche Grundlage für das Sustainability-Reporting dienen können. Weitere Vorteile eines modernen MES ergeben sich aus der Möglichkeit, die Produktion an Nachhaltigkeitskriterien zu knüpfen.
1. Beste Übereinstimmung: Optimale Integration das ERP-System Ein Hauptziel, das im gesamten produzierenden Gewerbe seit eh und je angestrebt wird, sind reibungslose Fertigungsprozesse und ein tadelloses Endprodukt. Heutzutage ist hierfür die Wahl eines leistungsstarken und flexiblen MES ein entscheidender Faktor. Anwender müssen sich auf ein stabiles, technologisches Fundament verlassen können. Generell gilt: Wenn ein MES nahtlos in den ERP-Kern integriert ist und es keiner Schnittstellen zu unterschiedlichen Systemen bedarf, profitiert die Stabilität ungemein. Es entsteht ein geschlossener Regelkreis zwischen der Produktion und ERP. Zum einen ermöglicht dies dem Werker, eine aktuelle, vollständige und zentrale Sicht auf alle Daten des Fertigungsprozesses zu erhalten. Zum anderen kann er detaillierte Analysen der Daten erstellen.
2. Benutzerfreundliches Design: Individualität in den Fokus rücken Der Grad der Automatisierung von Produktionsprozessen nimmt branchenübergreifend zu. Daher ist es äußerst wichtig, dass die Mitarbeiter vor Ort die volle Übersicht behalten. Ein gutes MES vereinfacht die Interaktion innerhalb des Zusammenspiels aus Mensch, Anlage und Maschine. Ein unterstützendes UI-Konzept trägt nahtlos zu dieser Zusammenarbeit bei. Push-Nachrichten wie ereignisgesteuerte Alarme können eng damit verknüpft werden, was eine manuelle Fehlersuche überflüssig macht. Jedes Unternehmen hat seine eigenen Anforderungen und dennoch werden MES in diversen Fertigungsindustrien eingesetzt. Achten Sie daher darauf, dass Funktionen und Systemsprache des MES auf Ihre branchenspezifischen Bedürfnisse zugeschnitten sind. Spezialisierte und erfahrene Implementierungspartner können Ihren individuellen Anforderungen am besten gerecht werden.
Eine optimale MES-Lösung zeichnet sich vor allem durch eine hohe Benutzerfreundlichkeit aus.
(Bild: Morsa Images/iStock)
3. Unternehmensentwicklung und Digitalisierung : Skalierbarkeit für zukünftige Projekte Neben der Benutzerfreundlichkeit ist die Modularität eine weitere Säule einer modernen Softwarearchitektur. Die Chance, dem Wettbewerb in puncto IT-Resilienz voraus zu sein, liegt wiederum zu einem großen Teil im MES begründet. Die Vorteile der Digitalisierung machen jedoch nicht beim MES halt. Betriebliche Transparenz in Echtzeit profitiert in hohem Maße von einer Cloud-Migration oder einem hybriden Design, so dass die User im Idealfall Cloud- und On-Premise-Anwendungen parallel nutzen können. Des Weiteren bietet das Konzept einer Suite mit zusätzlichen, modularen Komponenten rund um den “Nukleus” MES weitere Skalierungsmöglichkeiten. Je engmaschiger benachbarte Prozesse in der Fertigung, die auf MES-Daten angewiesen sind, synchronisiert werden, desto effizienter und nachhaltiger kann die Produktion laufen. Für vorausschauende Akteure im produzierenden Gewerbe könnte sich zum Beispiel unter Umständen eine Analyse von MES-, Sensor- und Maschinendaten mittels AI anbieten.
Nahtlose Integration in SAP
Ein MES, welches die oben genannten Kriterien vollumfänglich erfüllt, ist das nahtlos in SAP integrierte MES CAT von T.CON. Bereits seit 25 Jahren ist der SAP Gold Partner Experte für Shopfloor-nahe SAP-Prozesse. Bei der Entwicklung des neuen Releases 7.0 konzentrierte sich T.CON auf zwei Kernpunkte. So betreffen alle Neuerungen die Bedienungsfreundlichkeit sowie die modulare und konnektive Softwarearchitektur. Das Ergebnis: Eine komplett API-basierte, modulare State-of-the-Art-Architektur, die Ihre IT-Resilienz stärkt und das MES zu einer offenen und interoperablen Plattform macht. Was entstanden ist, ist eine perfekt in das SAP-Ökosystem integrierte Lösung zur Steuerung, Überwachung und Kontrolle der Produktion in Echtzeit. MES CAT sorgt für Transparenz und Automatisierung im Shopfloor. In der MES Suite bietet T.CON daher fünf weitere, modulare Bausteine an, die MES CAT optimal ergänzen oder sich als eigenständige Anwendungen nutzen lassen. Dazu zählen: - digitales Instandhaltungs-Management für effizientere Wartungsprozesse - digitale Protokollierung und Schichtübergabe - HCM- und SuccessFactors-integrierte Personalplanung für Shopfloor-Manager - KI-gestützte Analysen von MES-, SAP-, Sensor- und Maschinendaten für eine intelligente Auswertung und Optimierung der Produktionsabläufe - Tool zur Abfall- und Rüstzeit-Optimierung (speziell für die längen- und flächenorientierte Fertigung)
Stand: 16.12.2025
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Christian Jung ist Sales Account Executive bei der T.CON GmbH & Co. KG.