SPS 2026: Partnerschaft für mehr Transparenz am Rack Copa-Data & GridConnect verknüpfen Rack-Daten in Rechenzentren

Von Copa-Data 2 min Lesedauer

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Copa-Data und GridConnect Solutions verbinden Rack-Zutrittskontrolle mit zentralem Monitoring. So lassen sich Zugriffe und technische Ereignisse in Rechenzentren nachvollziehbar zusammenführen.

Serverracks in Rechenzentren: Copa-Data und GridConnect verbinden Zutrittskontrolle und technisches Monitoring.(Bild:  © shutterstock_1361750801)
Serverracks in Rechenzentren: Copa-Data und GridConnect verbinden Zutrittskontrolle und technisches Monitoring.
(Bild: © shutterstock_1361750801)

Copa-Data und die GridConnect Solutions GmbH haben eine Partnerschaft geschlossen. Gemeinsam wollen die Unternehmen physische Zugriffe auf Serverschränke in Rechenzentren und kritischen Infrastrukturen mit technischen Ereignissen zusammenführen. Vor dem Hintergrund des Kritis-Dachgesetzes und Dora im Bankenwesen gewinnt die nachvollziehbare Überwachung und Dokumentation physischer Zugriffe zusätzlich an Bedeutung. Dabei agiert GridConnect Solutions als Integrator, der die rackbasierte Zutrittskontrolle TANlock 3 mit der zenon SIEM-Lösung zusammenbringt. Die gemeinsame Lösung soll Zugangs-, Zustands- und Alarmdaten in einen nachvollziehbaren Zusammenhang bringen und zentral sichtbar machen.

Rechenzentren: Zugriffe zentral erfassen

In Rechenzentren und anderen hochverfügbaren Infrastrukturen werden Zutrittskontrolle und technisches Monitoring vielfach in getrennten Systemen abgebildet. Dadurch ist zwar dokumentiert, wer einen Serverschrank geöffnet hat oder welcher technische Zustand sich verändert hat. Der Zusammenhang zwischen beiden Ereignissen muss jedoch häufig aus unterschiedlichen Protokollen oder Ereignissen rekonstruiert werden.
„Für Copa-Data liegt der Mehrwert nicht in weiteren Einzelinformationen, sondern in ihrem Kontext. Mit Zenon lassen sich Zugangs-, Zustands- und Alarmdaten miteinander in Beziehung setzen. Das unterstützt Betreiber dabei, Ereignisse nachvollziehbar einzuordnen“, sagt Jürgen Schrödel, Geschäftsführer von Copa-Data Deutschland.

„Am Rack beginnt eine Ereigniskette: Eine Person authentifiziert sich, der Schrank wird geöffnet und anschließend kann sich ein technischer Zustand verändern. Wir führen diese Informationen zusammen und schaffen damit eine gemeinsame Grundlage für Monitoring, Bewertung und Alarmierung“, sagt Wolfgang Heiler, kaufmännischer Geschäftsführer von GridConnect Solutions GmbH.
Der gemeinsame Ansatz von Copa-Data und GridConnect Solutions setzt genau an dieser Stelle an: Die Lösung verknüpft Authentifizierung, Zeitpunkt, Rack und nachfolgende technische Ereignisse. So kann nachvollzogen werden, ob eine Veränderung nach einem Zugriff erwartet und autorisiert war. Abweichungen lassen sich über das zentrale Alarm- und Ereignismanagement sichtbar machen und dokumentieren.

Zutrittskontrolle trifft auf zentrales Monitoring

Am Rack übernimmt TANlock 3 die Authentifizierung und erfasst die Öffnung sowie angebundene Sensorsignale. Zenon SIEM bündelt die Informationen in zentralen Dashboards und unterstützt Visualisierung, Historisierung, Korrelation sowie Alarm- und Ereignismanagement. GridConnect Solutions übernimmt Beratung, Architektur, Engineering, Installation, Parametrierung, Inbetriebnahme und Services.

TANlock 3 ist in verschiedenen Ausführungen für die elektronische Zutrittskontrolle am Rack erhältlich, etwa mit RFID, PIN oder biometrischem Verfahren.(Bild:  Dormakaba GmbH)
TANlock 3 ist in verschiedenen Ausführungen für die elektronische Zutrittskontrolle am Rack erhältlich, etwa mit RFID, PIN oder biometrischem Verfahren.
(Bild: Dormakaba GmbH)

Einsatz in Rechenzentren und der Energieversorgung und Shopfloor

Mit der Partnerschaft richten sich Copa-Data und GridConnect Solutions GmbH vor allem an Rechenzentren und Energieversorger. Dazu gehören einzelne Rechenzentren, Campus-Strukturen, verteilte Technikstandorte sowie kritische Netzwerk-, Leit- und OT-Infrastrukturen. Der Plattformansatz ist darauf ausgelegt, sowohl lokale Installationen als auch standortübergreifende Umgebungen zentral abzubilden.
Die Lösung ist jedoch nicht auf Serverracks beschränkt. Auch Technik- und Schaltschränke im Shopfloor können in ein gemeinsames Monitoring- und Dokumentationskonzept einbezogen werden. Damit erweitert sich der Einsatzbereich auf industrielle Produktions- und OT-Umgebungen. Welche Schaltschränke und Signale konkret eingebunden werden können, hängt von Hardware, Schnittstellen und Projektkonfiguration ab.
Die gemeinsame Lösung wird vom 24. bis 26. November 2026 auf der Smart Production Solutions (SPS) in Nürnberg präsentiert (Halle 7, Stand 590).

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