Mit dem Wettbewerb „Excellence in Production“ küren die RWTH Aachen und das Fraunhofer IPT die besten Werkzeug- und Formenbaubetriebe im deutschsprachigen Raum. Im Jubiläumsjahr warten die beiden neuen Kategorien „EiP-Newcomer des Jahres“ und „Beste Nachhaltigkeitsinitiative“.
(Quelle: Fraunhofer IPT)
Die Teilnahme Wettbewerb „Excellence in Production“, mit dem das Werkzeugmaschinenlabor WZL der RWTH Aachen und das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT jährlich Werkzeug- und Formenbaubetriebe prämiert, ist auch im Jubiläumsjahr ganz einfach: Nach einer Anmeldung unter www.excellence-in-production.de können Unternehmen zunächst den ersten Teil des Fragebogens ausfüllen. Dafür ist bis zum 1. März 2023 eine Auswahl zentraler Fragen zum Unternehmen zu beantworten. Gleich im Anschluss erhalten die Teilnehmenden eine erste Auswertung, bevor es mit vertiefenden Fragen in die zweite Wettbewerbsrunde geht. Eine Teilnahme am Wettbewerb ist auch nach der ersten Phase möglich. Der Einsendeschluss für die zweite Runde, in der sich das Unternehmen für die Finalrunde qualifizieren kann, ist der 1. Mai 2023.
Expertenteam beurteilt Werkzeugbauer vor Ort
Im nächsten Schritt bildet das Expertenteam von WZL der RWTH Aachen und Fraunhofer IPT anhand eines wissenschaftlich fundierten Kennzahlensystems eine erste Rangfolge der Teilnehmenden. Die besten Unternehmen beurteilt das Team dann bei Vor-Ort-Besuchen detailliert. Allen besuchten Unternehmen wird auf Basis der Vor-Ort-Eindrücke der Aachener Werkzeugbau-Experten ein umfangreiches Feedback über organisatorische und technologische Handlungsfelder entlang der Auftragsabwicklung mitgegeben. Zusätzlich erhält jedes teilnehmende Unternehmen ein Ticket für ein Seminar nach Wahl an der WBA Aachener Werkzeugbau Akademie sowie ein Jahresabo für deren Web-Seminare, ein Ticket für die Formnext oder MouldingExpo 2023 sowie die Teilnahme an der Verlosung von zwei Wild-Card-Besuchen der EiP-Experten.
Kostenlos, anonym und aufschlussreich
Unternehmen der Branche Werkzeug- und Formenbau erhalten so auch 2023 wieder die Gelegenheit, sich kostenlos und anonym mit dem Wettbewerb zu vergleichen. Die teilnehmenden Unternehmen erfahren, wie sie in den einzelnen Teildisziplinen gegenüber dem Wettbewerb aufgestellt sind.
Die Teilnahme ist sowohl für externe Werkzeugbaubetriebe als auch interne Werkzeugbauabteilungen innerhalb produzierender Unternehmen möglich. Zur Orientierung bieten die beiden Aachener Forschungsinstitute interessierten Erstteilnehmenden eine Beispielauswertung zum Download an. So gewinnen die Unternehmen schon vor der Anmeldung einen detaillierten Überblick, welche branchenbezogenen Kennzahlen ausgewertet werden.
Zur Bewertung werden neben finanziellen, kunden- und produktbezogenen Ergebnissen ebenfalls die Prozesse, Ressourcen, Organisation, Nachhaltigkeit sowie Strategie und Führung der Unternehmen betrachtet. Der Wettbewerb ist in der Branche Werkzeug- und Formenbau seit nun 20 Jahren bekannt als Gradmesser für die Bewertung der Leistungsfähigkeit von Unternehmen.
100 Kennzahlen zeigen Verbesserungspotenziale auf
Durch das mehrstufige Auswahlverfahren und die Fokussierung des Fragebogens auf die wichtigsten Inhalte können Unternehmen zu Beginn mit geringem Aufwand ihr Interesse an der Wettbewerbsteilnahme signalisieren. Für Rückfragen im weiteren Wettbewerbsverlauf stehen die Ansprechpersonen des WZL der RWTH Aachen und des Fraunhofer IPT zur Verfügung, um alle Kennzahlen korrekt zu erfassen. Die detaillierte Auswertung umfasst schließlich rund 100 Kennzahlen, die den teilnehmenden Unternehmen auch als Ansatzpunkte für Verbesserungen im eigenen Betrieb dienen können.
Feierliche Preisverleihung im Aachener Krönungssaal
Nachdem sich im Jahr 2022 die pandemische Situation weitgehend entspannt hat, konnte die Abendzeremonie im Krönungssaal des Aachener Rathauses wieder in gewohnt feierlicher Atmosphäre stattfinden. So fanden sich rund 250 Gäste ein, um der Ehrung der Finalisten und Kategoriensieger beizuwohnen. Den begehrten Titel als „Werkzeugbau des Jahres 2022“ erhielt am 26. Oktober 2022 die Fritz Stepper GmbH & Co.KG. Der Gesamtsieger überzeugte die Jury mit dem Einsatz qualitativ hochwertiger Maschinen mit geringem Durchschnittsalter und einem hohen Automatisierungsgrad. Zudem lobten die Juroren die äußerst große Wertschöpfungstiefe, die in den vergangenen turbulenten Jahren die Werkzeugversorgung der Kunden sicherstellte.
Stand: 16.12.2025
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Unterstützt wird der Wettbewerb wird von dem Unternehmen Hasco Hasenclever als Hauptsponsor sowie von der WBA Aachener Werkzeugbau Akademie, dem Kunststoffcluster Österreich, Swissmem, dem Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau sowie der Fachmesse für die additiven Technologien „Formnext“.