Motek und Bondexpo Zuführtechnik digitalisiert und vernetzt

Quelle: P. E. Schall GmbH & Co. KG 3 min Lesedauer

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Praxisnahe Lösungen für die Fertigung stehen im Mittelpunkt der 42. Motek und der 17. Bondexpo in Stuttgart. Die Vorbereitungen für das traditionelle Herbstevent vom 8. bis 11. Oktober 2024 sind in vollem Gange.   

Die 42. Motek, internationale Fachmesse für Produktions- und Montageautomatisierung, zeigt zusammen mit der 17. Bondexpo, internationale Fachmesse für Klebtechnologie, praxisnahe Lösungen für die Fertigung.(Bild: P. E. Schall GmbH & Co. KG)
Die 42. Motek, internationale Fachmesse für Produktions- und Montageautomatisierung, zeigt zusammen mit der 17. Bondexpo, internationale Fachmesse für Klebtechnologie, praxisnahe Lösungen für die Fertigung.
(Bild: P. E. Schall GmbH & Co. KG)

Zu den Themen gehören vernetzte, smarte Produktionskomponenten und -systeme, Montageassistenz-Systeme und Arbeitsplatzsysteme, Lösungen für eine einfache Implementierbarkeit und Inbetriebnahme sowie die Objekterkennung und Bildverarbeitung zur Inline-Teiledetektion. Auch die Zuführtechnik nimmt traditionell einen wesentlichen Part ein. Für Fertigungsprozesse sind in spezifisch zu gestaltenden Konstellationen unterschiedlichste Komponenten, Bauteile, Baugruppen und Endprodukte zu- und abzuführen – ein sehr zentraler Prozessschritt in der Produktion. Die Zuführung, Ausrichtung und Vereinzelung von Teilen sind entscheidende Schritte im automatisierten Montageprozess. Maschinenbauer greifen hier auf spezialisierte Partner zurück, um individuelle und innovative Lösungen für ihre komplexen Anforderungen zu erhalten. 

Etliche Motek-Aussteller kommen mit modernster Zuführ-, Sortier- und Vereinzelungstechnik nach Stuttgart. Mit dabei ist zum Beispiel das Unternehmen Asyril, das flexible Zuführlösungen für die moderne Schüttgutteil-Vereinzelung anbietet. Im Fokus stehen leicht integrierbare Systeme, die Durchlaufzeiten bei der Schüttgutvereinzelung optimieren und dadurch die Effizienz steigern und Gesamtkosten senken. Für Asyril ist die Teilnahme an der Motek von großer Bedeutung, da hier der direkte Kontakt mit potenziellen Kunden und Partnern stattfindet und Zuführprozesse live demonstriert werden. So ist der Messeauftritt eine einzigartige Gelegenheit, um die Marktpräsenz zu stärken und wertvolle Geschäftsbeziehungen zu knüpfen, betont Asyril.

Künstliche Intelligenz und Multiphysiksimulation

Zuführtechnik steht auch bei Rhein-Nadel Automation (RNA) aus Aachen im Mittelpunkt – und das Thema Digitalisierung. Darum ist der diesjährige Messestand konsequent digital gestaltet. Um den Besuchern die Vorteile optimal präsentieren zu können, werden diverse Touchscreens sowie digitale und reproduzierbare Zuführanlagen installiert. Durch die Simulationsprogramme wird es möglich, jede reproduzierbare Zuführanlage während der Konstruktionsphase – durch die Simulation der Sortierung – digital abzusichern, bevor es in die Fertigung von Bauteilen und Komponenten geht. So wird vor dem Bau der Zuführanlage sichergestellt, dass der Sortier- und Zuführprozess funktioniert. Das spart Zeit und Kosten, schont den Ressourcenverbrauch und vermeidet Doppelarbeit.
 
Zur Motek-Ausstellerschaft gehört auch MAFU Automation. Der Spezialist für das Entwirren und Bereitstellen schwer entwirrbarer Schüttgutteile, beispielsweise Federn, Drahtbiegeteile und Sicherungsringe, hat nun auch Schraubsysteme im Portfolio – die ebenfalls zu den klassischen Themen der Motek/Bondexpo gehören. Im MAFU-Messegepäck sind in diesem Jahr daher auch Schraubautomaten samt Schraubtechnik, modularer Schraubenzuführungen, Schraubwerkzeugen, Messtechnologie zur Qualitätssicherung sowie Möglichkeiten der Visualisierung im Sinne einer höheren Prozesssicherheit. Fachbesucher aus den Bereichen Montagetechnik, des Maschinen- und Anlagenbaus, der Elektro- Elektronikindustrie, der Kunststofftechnik, der Verpackungsindustrie sowie der Medizin- und Pharmatechnologie werden hier neue Lösungen erleben.

Die zu bewältigenden Herausforderungen der Fertigungsbranche erfordert den persönlichen und praxisbezogenen Fachaustausch und eine breite Informationspalette. 

Rainer Bachert, Projektleiter Motek/Bondexpo

Rahmenprogramm als ideale Ergänzung zum Messebesuch

Auf der Branchenplattform Motek/Bondexpo tauschen sich Anbieter und Anwender in praxisorientierter Arbeitsatmosphäre über Verbesserungen der Fertigungsabläufe aus. (Bild: P. E. Schall GmbH & Co. KG)
Auf der Branchenplattform Motek/Bondexpo tauschen sich Anbieter und Anwender in praxisorientierter Arbeitsatmosphäre über Verbesserungen der Fertigungsabläufe aus.
(Bild: P. E. Schall GmbH & Co. KG)

Wie gewohnt gehört auch ein hochkarätiges Rahmenprogramm zum Messekonzept, das den Besuch mit vertiefenden Informationen bereichert und eine weitere Möglichkeit des persönlichen Fachaustauschs fördert. Schon ein traditioneller Programmpunkt ist das Fachforum Safety + Security in Automation von Pilz, das am ersten Messetag, am 8. Oktober 2024, stattfindet. Das Fachforum ist Treffpunkt für Experten aus Verbänden, Wissenschaft und Industrie, die mehr über die Trendthemen der sicheren Automation und Maschinensicherheit erfahren wollen. Im Mittelpunkt stehen unter anderem praxisorientierte Vorträge zu den Bereichen Safety und Security im Maschinenbau, sichere Produktion, neue Maschinenverordnung sowie Nachhaltigkeit in Unternehmen. Interessenten können alle Vorträge einzeln und spontan ohne vorherige Anmeldung besuchen. 

„Ein hochinteressantes Rahmenprogramm für dieses Jahr nimmt derzeit Gestalt an“, informiert Rainer Bachert, langjähriger Projektleiter der Motek/Bondexpo beim Messeveranstalter P. E. Schall. „Auch 2024 erleben Fachbesucher wieder ein klares Messekonzept mit verlässlicher Themenstruktur, sodass der Messebesuch effizient und gewinnbringend für alle Beteiligten gelingt. Die zu bewältigenden Herausforderungen der Fertigungsbranche erfordert den persönlichen und praxisbezogenen Fachaustausch und eine breite Informationspalette. Anbieter und Anwender freuen sich darauf, die Motek/Bondexpo 2024 als traditionelle Kommunikations- und Technologieplattform für ihr Business in der Produktionsautomatisierung zu nutzen.“

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